{"id":11331,"date":"2025-04-06T20:43:08","date_gmt":"2025-04-06T20:43:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11331\/"},"modified":"2025-04-06T20:43:08","modified_gmt":"2025-04-06T20:43:08","slug":"texas-zweites-kind-stirbt-in-den-usa-an-masern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11331\/","title":{"rendered":"Texas: Zweites Kind stirbt in den USA an Masern"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Erste Anzeichen sind <strong>Erk\u00e4ltungssymptome<\/strong> wie Schnupfen, Husten und Fieber. In einer zweiten Phase der Erkrankung bildet sich ein <strong>Ausschlag mit<\/strong> <strong>r\u00f6tlich-braunen Flecken<\/strong><strong>,<\/strong> der normalerweise im Gesicht beginnt und sich dann auf den K\u00f6rper ausbreitet. Ansteckend sind die Masern bereits etwa f\u00fcnf Tage, bevor der Hautausschlag zu sehen ist. Die <strong>Inkubationszeit<\/strong> nach einer Infektion betr\u00e4gt acht bis zehn Tage.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">H\u00e4ufig werden im Zusammenhang mit Masern <strong>bakterielle Superinfektionen <\/strong> beobachtet, etwa eine Mittelohrentz\u00fcndung, Bron\u00adchitis oder Lungenentz\u00fcndung. Eine besonders schwerwiegende Komplikation  ist die akute <strong>postinfekti\u00f6se Enzephalitis, <\/strong>zu der es in  etwa 1 von 1.000 F\u00e4llen kommt. Sie tritt etwa 4 bis 7 Tage nach Beginn des Ausschlags mit Kopfschmerzen, Fieber und Bewusstseinsst\u00f6rungen bis hin  zum Koma auf. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen endet sie t\u00f6dlich, bei  etwa 20 bis 30 Prozent muss mit bleibenden Sch\u00e4den des zentralen Nervensystems  gerechnet werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Au\u00dferdem <strong>schw\u00e4cht der Erreger das Immunsystem<\/strong> und zerst\u00f6rt schon gebildete Ged\u00e4chtniszellen. Der daraus folgende Immunged\u00e4chtnisverlust kann <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/full\/10.1126\/science.aaa3662\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bis zu drei Jahre anhalten<\/a> und macht die Betroffenen (wieder) empf\u00e4nglicher f\u00fcr andere Infektionskrankheiten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine sehr seltene, aber t\u00f6dliche Sp\u00e4tkomplikation der Masern ist die <strong>Subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). <\/strong>Sie tritt durchschnittlich sechs bis acht Jahre nach der Infektion auf. Nach Literaturangaben kommt es im Schnitt zu 4 bis 11 SSPE-F\u00e4llen pro 100.000 Masernerkrankungen.  Kinder haben ein deutlich h\u00f6heres Risiko. So wurde das Risiko, eine SSPE  zu entwi\u00adckeln, f\u00fcr Kinder, die im Alter von unter 5 Jahren an Ma\u00adsern  erkrankten, auf 30 bis 60 von 100.000 Masern\u00adf\u00e4llen und f\u00fcr Kinder, die im  ersten Lebensjahr er\u00adkranken, sogar auf rund 170 von 100.000  Masern\u00adf\u00e4llen gesch\u00e4tzt. Beginnend mit psychischen und intellektuellen  Ver\u00e4nderungen entwickelt sich ein fortschreitender Verlauf mit  neurologischen St\u00f6rungen und Ausf\u00e4llen bis zum Verlust aller Gehirnfunktionen, der in der Regel t\u00f6dlich endet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Aktuelles\/Publikationen\/RKI-Ratgeber\/Ratgeber\/Ratgeber_Masern.html?nn=16777040#doc16793016bodyText7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RKI<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erste Anzeichen sind Erk\u00e4ltungssymptome wie Schnupfen, Husten und Fieber. 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