{"id":1133643,"date":"2026-06-30T21:09:21","date_gmt":"2026-06-30T21:09:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1133643\/"},"modified":"2026-06-30T21:09:21","modified_gmt":"2026-06-30T21:09:21","slug":"swa-passen-preise-an-so-viel-muessen-augsburger-jetzt-fuer-trinkwasser-bezahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1133643\/","title":{"rendered":"SWA passen Preise an: So viel m\u00fcssen Augsburger jetzt f\u00fcr Trinkwasser bezahlen"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Verbraucher in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Augsburg<\/a> m\u00fcssen ab 1. Juli mehr Geld f\u00fcrs Trinkwasser bezahlen. Zum einen werden die Stadtwerke dann den so <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/was-der-wassercent-fuer-kunden-der-augsburger-stadtwerke-bedeutet-112980485\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">genannten \u201eWassercent\u201c an den Freistaat<\/a> abf\u00fchren m\u00fcssen und ziehen diesen \u00fcber die Wasserrechnung ein. Pro 1000 Liter Trinkwasser macht das 13 Cent aus. Hinzu kommt eine Erh\u00f6hung von 3,75 Euro f\u00fcr den Grundpreis beim Wasseranschluss monatlich. F\u00fcr einen Drei-Personen-Haushalt in einem Zehn-Parteien-Haus macht das zusammengerechnet 1,80 Euro pro Monat aus. Heftiger trifft es Einfamilienhaus-Besitzer, weil hier die Anschlussgeb\u00fchr nicht geteilt wird. Sie zahlen 5,20 Euro mehr pro Monat.\n  <\/p>\n<p>            Notstromaggregate f\u00fcr die Trinkwasserversorgung in Augsburg<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Den h\u00f6heren Grundpreis begr\u00fcnden die Stadtwerke mit gestiegenen Baupreisen und Kosten f\u00fcr die bessere Absicherung der Wasserversorgung. Unter anderem war <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburgs-krisenplan-stadt-ruestet-sich-besser-fuer-katastrophen-108870304\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">bei einem Testszenario festgestellt worden, dass im Falle eines l\u00e4ngeren Stromausfalls Probleme drohen w\u00fcrden<\/a>, sodass mit Notstromaggregaten aufger\u00fcstet wird. Auch die bereits seit Jahren laufende Umstellung auf <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/trinkwasser-in-augsburg-deshalb-setzen-die-stadtwerke-auf-tiefere-brunnen-103291474\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">tiefere Brunnen, um bei Starkregen vor Verschmutzungen gefeit zu sein<\/a>, wird k\u00fcnftig mehr Geld kosten. Der Bau von Horizontalfilterbrunnen sei \u201edramatisch teurer\u201c geworden, so Florian Killer, Leiter der Wasserversorgung bei den Stadtwerken.\n  <\/p>\n<p>            Aktuell werden zwischen zehn und 20 Prozent mehr Trinkwasser verbraucht<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Vom \u201eWassercent\u201c d\u00fcrfen Trinkwasserversorger nichts behalten, sondern m\u00fcssen das Geld an den Freistaat abf\u00fchren, der es seinerseits neu verteilt. Thema soll etwa \u201enachhaltige Wasserbewirtschaftung\u201c sein, doch was sich genau dahinter verbirgt und wer Geld bekommt, ist unklar. Killer ist skeptisch, dass die Augsburger Stadtwerke davon profitieren werden. Man habe selbst seit Jahrzehnten in Infrastruktur und Versorgung investiert.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Hinzu kommt, dass Augsburg mit einem sehr ergiebigen Grundwasserstrom aus dem Voralpenland parallel zum Lech sehr gute geologische Voraussetzungen hat. Wasser ist hier leichter zug\u00e4nglich als etwa in Franken. Absehbar herrscht keine Knappheit. In der aktuellen Hitzewelle liegt der Trinkwasserbedarf zwischen zehn und 20 Prozent h\u00f6her als sonst, vor allem weil abends zwischen 19 und 20 Uhr der Garten gegossen wird. \u201eWir merken, dass die Regentonnen leer sind und viel gegossen wird\u201c, so Killer. Zum Sparen, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/hitzewelle-muenchner-verbrauchen-rund-ein-fuenftel-mehr-trinkwasser-114529317\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">wie etwa die M\u00fcnchner Stadtwerke<\/a>, m\u00fcsse man aber nicht aufrufen, auch wenn ein sorgsamer Umgang mit Wasser immer geboten sei.\n  <\/p>\n<p>            Stadtwerke schalten mehrere Brunnen ab<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wie die Stadtwerke am Mittwoch bekannt gaben, gibt es im Schutzgebiet ein Problem mit PFAS-Industriechemikalien. Auf einen Nachweis am westlichen Rand des Schutzgebiets reagierten die Stadtwerke mit der Abschaltung von sechs ihrer insgesamt mehr als 60 Brunnen. Im Augsburger Trinkwassernetz ist die Chemikalie nicht nachweisbar, weil betroffene Brunnen teils vorsorglich vom Netz genommen wurden. Man werde m\u00f6gliche Quellen und deren Beseitigung im Zusammenspiel mit den Beh\u00f6rden untersuchen, so die Stadtwerke. PFAS taucht h\u00e4ufig im Zusammenhang mit Flugpl\u00e4tzen und dem fr\u00fcher dort verwendeten L\u00f6schschaum auf.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zu m\u00f6glichen Verursachern \u00e4u\u00dfern sich die Stadtwerke nicht, doch es liegt auf der Hand, dass untersucht werden muss, ob der <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schwabmuenchen\/mehr-als-hundert-neue-rekruten-in-graben-die-luftwaffe-auf-dem-lechfeld-waechst-113885299\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Fliegerhorst Lagerlechfeld<\/a> als Quelle infrage kommt. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass die Chemikalien vom S\u00fcden her ins Schutzgebiet getragen werden. Man verfolge bei diesem Thema, ungeachtet von zul\u00e4ssigen Grenzwerten, eine \u201eNull-Toleranz-Politik\u201c, so Killer. Es sei klar, dass man auch weiterhin keinerlei PFAS im Trinkwasser haben wolle, selbst wenn man Grenzwerte einhalten w\u00fcrde. Diesen Ansatz der kompletten Schadstofffreiheit halte man auch bei Mikroplastik oder Arzneimittelr\u00fcckst\u00e4nden ein. PFAS gelten als Risiko f\u00fcr diverse Gesundheitssch\u00e4den. Sie sind auch in Pfannenbeschichtungen und Outdoor-Bekleidung enthalten.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verbraucher in Augsburg m\u00fcssen ab 1. Juli mehr Geld f\u00fcrs Trinkwasser bezahlen. 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