{"id":1134073,"date":"2026-07-01T01:28:27","date_gmt":"2026-07-01T01:28:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1134073\/"},"modified":"2026-07-01T01:28:27","modified_gmt":"2026-07-01T01:28:27","slug":"neues-buch-roemische-spuren-am-rhein-ludwigshafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1134073\/","title":{"rendered":"Neues Buch: R\u00f6mische Spuren am Rhein &#8211; Ludwigshafen"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Acht Jahre nach der \u201eR\u00f6mer in LU\u201c-Ausstellung im Stadtmuseum gibt es nun ein Buch \u00fcber das Auxiliarkastell in Rheing\u00f6nheim. Und Hoffnung auf einen Arch\u00e4ologiepark.<\/b><\/p>\n<p>Dass die R\u00f6mer in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Rheing\u00f6nheim\" data-rtr-id=\"7176624403b1127012d36b8ee495c728e2b89f1c\" data-rtr-score=\"101.34754797441364\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"13\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/ludwigshafen-rheingoenheim\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rheing\u00f6nheim<\/a> ein oder vielmehr nacheinander zwei Kastelle errichtet hatten, ist schon lange bekannt. Im 19. Jahrhundert gab es erste Funde, 1886 wurde gar ein menschliches Skelett entdeckt. Richtige arch\u00e4ologische Grabungen gab es dann 1912, Anfang der 1960er-Jahre, 1974 und schlie\u00dflich von 2008 bis 2010. Obwohl das Gel\u00e4nde im S\u00fcden <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ludwigshafen\" data-rtr-id=\"26b4406521e36b503c690e53e1b9dec3bdb26dfe\" data-rtr-score=\"40.12031678342979\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"8\" href=\"http:\/\/rheinpfalz.de\/lokal\/ludwigshafen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ludwigshafens<\/a> immer wieder wissenschaftlich erforscht wurde, gab es eines nie: eine Publikation. <\/p>\n<p>Zweite Auflage geplant<\/p>\n<p>Diese L\u00fccke ist nun mit der Ver\u00f6ffentlichung des Bandes \u201eDas Auxiliarkastell von Ludwigshafen-Rheing\u00f6nheim. Ein Pf\u00e4lzer Acker und seine R\u00f6mische Geschichte\u201c geschlossen worden. Herausgegeben von der Leiterin des seit f\u00fcnf Jahren heimatlosen Stadtmuseums, Regina Heilmann, und von Bernd Neumann, dem Vorsitzenden des F\u00f6rdervereins Arch\u00e4ologiepark Rheing\u00f6nheim, erz\u00e4hlt das Buch umfassend und f\u00fcr Nichthistoriker absolut verst\u00e4ndlich die r\u00f6mische Geschichte Rheing\u00f6nheims. \u201eDie Erstauflage lag bei 250 St\u00fcck\u201c, sagt Heilmann, \u201eund es sind gar nicht mehr so viele B\u00fccher \u00fcbrig.\u201c Eine zweite Auflage sei geplant. <\/p>\n<p>Gro\u00df ist offenbar sowohl in musealen und wissenschaftlichen Institutionen in der Region als auch in der Bev\u00f6lkerung das Interesse daran, was sich genau dort befand auf dem bis vor kurzem landwirtschaftlich genutzten Gel\u00e4nde zwischen Rheing\u00f6nheim und Altrip: Im 1. Jahrhundert nach Christus errichteten die R\u00f6mer am Rhein, der die Grenze zum freien Germanien markierte, ein erstes Milit\u00e4rlager und einige Jahre sp\u00e4ter ein zweites, kleineres. Eingesetzt wurden Hilfslegion\u00e4re. \u201eDie Funktion der Lager in Rheing\u00f6nheim bestand vor allem darin, die damals  direkt gegen\u00fcberliegende Neckarm\u00fcndung zu sichern\u201c, schreibt Heilmann in dem Buch. \u201eZum Lager geh\u00f6rten noch eine kleine Siedlung (vicus) in unmittelbarer N\u00e4he sowie ein Gr\u00e4berfeld, also ein Friedhof, der sogar l\u00e4nger in Benutzung war als das Kastell besetzt und die Siedlung bewohnt waren.\u201c <\/p>\n<p>Exemplare f\u00fcr Schulen<\/p>\n<p>Aufgegeben wurde das Lager, nachdem die R\u00f6mer zwischen 70 und 80 nach Christus rechtsrheinische Gebiete erobert hatten und sich die Grenze nach Osten verschoben hatte. Heute ist davon nichts mehr zu sehen \u2013 abgesehen von (im Buch abgebildeten) Artefakten. Regina Heilmann und Bernd Neumann schwebt ein Arch\u00e4ologiepark auf dem Gel\u00e4nde vor, der \u00fcber die zwei 2018 installierten Informationstafeln hinausgeht und die Geschichte des Kastells anschaulich macht. \u201eWas in der Erde ist, muss in der Erde bleiben\u201c, sagt Heilmann. \u201eAber man kann mit Begr\u00fcnung, einem Informationsh\u00e4uschen, Augmented Reality und QR-Codes ganz viel machen. Das ist auch gar nicht so teuer. Und wir k\u00f6nnen ganz viel aus dem Buch einspeisen.\u201c <\/p>\n<p>Stichwort Kosten: Das Buch soll Ludwigshafener Schulen preisg\u00fcnstig als E-Book zur Verf\u00fcgung gestellt werden. <\/p>\n<p class=\"rhp-closing-headline\">Lesezeichen<\/p>\n<p class=\"rhp-closing-credits\">Regina Heilmann\/Bernd Neumann (Hg.): \u201eDas Auxiliarkastell von Ludwigshafen-Rheing\u00f6nheim. Ein Pf\u00e4lzer Acker und seine R\u00f6mische Geschichte\u201c; Stadtmuseum Ludwigshafen; 144 Seiten; 20 Euro<\/p>\n<p class=\"rhp-closing-credits\">Erh\u00e4ltlich ist das Buch in der Tourist-Information, im Wilhelm-Hack-Museum, beim B\u00fcrgerb\u00fcro Rheing\u00f6nheim und im Kiosk von Marion Cirulli, Hauptstra\u00dfe 163.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Acht Jahre nach der \u201eR\u00f6mer in LU\u201c-Ausstellung im Stadtmuseum gibt es nun ein Buch \u00fcber das Auxiliarkastell in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1134074,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1845],"tags":[1634,238747,3364,29,548,663,3934,30,13,4060,25476,2096,14,15,202294,5206,44981,12,29050],"class_list":["post-1134073","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-mannheim","tag-baden-wuerttemberg","tag-bernd-neumann","tag-de","tag-deutschland","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-headlines","tag-lokal","tag-ludwigshafen","tag-mannheim","tag-nachrichten","tag-news","tag-regina-heilmann","tag-rhein","tag-rheingoenheim","tag-schlagzeilen","tag-stadtmuseum"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116842129495822575","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1134073"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134073\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1134074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1134073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1134073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1134073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}