{"id":113412,"date":"2025-05-15T20:38:16","date_gmt":"2025-05-15T20:38:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/113412\/"},"modified":"2025-05-15T20:38:16","modified_gmt":"2025-05-15T20:38:16","slug":"berlin-pro-palaestina-demo-eskaliert-teilnehmer-ziehen-polizisten-in-die-menge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/113412\/","title":{"rendered":"Berlin: Pro-Pal\u00e4stina-Demo eskaliert \u2013 Teilnehmer ziehen Polizisten in die Menge"},"content":{"rendered":"<p>Am pal\u00e4stinensischen Gedenktag Nakba hatte es schon in der Vergangenheit mehrfach Tumulte gegeben. Dieses Jahr versammeln sich rund 1000 Menschen in Berlin. Es kommt zu dramatischen Szenen. Aggressive Teilnehmer greifen Polizisten an, einer wird schwer verletzt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bei einer propal\u00e4stinensischen Demonstration in Berlin-Kreuzberg ist es zu Tumulten und heftigen Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Aggressive Teilnehmer bewarfen Polizisten am Abend am S\u00fcdstern mit Getr\u00e4nkedosen und anderen Gegenst\u00e4nden und bespritzen sie mit roter Farbe. Die Polizei sprach auch von Flaschenw\u00fcrfen und einem Steinwurf. Ein Beamter wurde demnach schwer verletzt. Nach Angaben Es gab den Angaben zufolge zun\u00e4chst etwa 20 Festnahmen. <\/p>\n<p>Nach Informationen von WELT wurde der Polizeibeamte in die Menge gezogen. Mehrere Teilnehmer trampelten nach Angaben von Polizeisprecher Florian Nath ihn nieder.<\/p>\n<p>Nach WELT-Informationen soll der Beamte unter anderem Verletzungen im Bauchraum und an den H\u00e4nden erlitten haben. Ein Notarzt brachte ihn ins Krankenhaus. Dabei musste der Beamte an ein Sauerstoffger\u00e4t angeschlossen werden. Auch ein Defibrillator kam zum Einsatz. Au\u00dferdem sollen dem Beamten Schmerzmittel verabreicht worden sein. Beamte der Bundespolizei mussten den Polizisten unter Anwendung von Gewalt aus der Menge befreien. Dabei sollen mehrere Beamte und Demonstranten verletzt worden sein.<\/p>\n<p>Polizisten mit Helmen versuchten, die Menge der Demonstranten zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Die Polizei hatte auch einen Wasserwerfer aufgefahren, setzte ihn zun\u00e4chst aber nicht ein. <\/p>\n<p>Etwa 1000 Menschen nahmen an der Demonstration anl\u00e4sslich des pal\u00e4stinensischen Gedenktags Nakba teil. Viele von ihnen trugen am Nachmittag am S\u00fcdstern sogenannte Pal\u00e4stinenser-T\u00fccher, Pal\u00e4stina-Fahnen und weitere entsprechende Symbol. Die Polizei sprach von insgesamt 1100 Demonstranten. Zahlreiche Polizisten waren rund um den S\u00fcdstern in Kreuzberg bereitgestellt. <\/p>\n<p>In lautstarken und aggressiven Sprechch\u00f6ren riefen Redner und Demonstranten \u201eKinderm\u00f6rder Israel, Frauenm\u00f6rder Israel, Babym\u00f6rder Israel\u201c, \u201eYallah, yallah Intifada\u201c und \u201eFrom the River to the sea\u201c. Intifada waren fr\u00fchere pal\u00e4stinensische Aufst\u00e4nde und Serien von Terroranschl\u00e4gen gegen Israel. Mit der Losung \u201eFrom the River to the sea\u201c wird ein pal\u00e4stinensischer Anspruch auf das gesamte Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer erhoben, der einer Ausl\u00f6schung Israels gleichk\u00e4me.<\/p>\n<p>Gefordert wurde zudem \u201eFreiheit f\u00fcr Pal\u00e4stina\u201c, auch Beschimpfungen von Deutschland wegen Waffenlieferungen an Israel kamen vor. Der pal\u00e4stinensische Gedenktag Nakba am 15. Mai erinnert an die Flucht und Vertreibung Hunderttausender Pal\u00e4stinenser im ersten Nahostkrieg 1948. Mehrere arabische L\u00e4nder hatten Israel damals nach der Staatsgr\u00fcndung angegriffen. In den vergangenen Jahren gab es bei diesen Veranstaltungen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article251589508\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article251589508&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehrfach Tumulte und Rangeleien<\/a> mit der Polizei.<\/p>\n<p>Um die geplante Strecke der Demonstration hatte es gerichtliche Auseinandersetzungen gegeben. Die Demonstration sollte urspr\u00fcnglich nach Neuk\u00f6lln f\u00fchren. Die Polizei hatte das wegen eines bef\u00fcrchteten Konfliktpotenzials beim langen Zug durch Neuk\u00f6lln untersagt. In der ersten Instanz vor Gericht setzten sich die Veranstalter durch, in der zweiten vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) bekam die Polizei Recht, sodass es keinen Demonstrationszug, sondern nur eine Kundgebung am S\u00fcdstern gab.<\/p>\n<p>dpa\/gub\/ad<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am pal\u00e4stinensischen Gedenktag Nakba hatte es schon in der Vergangenheit mehrfach Tumulte gegeben. 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