{"id":1134929,"date":"2026-07-01T09:53:21","date_gmt":"2026-07-01T09:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1134929\/"},"modified":"2026-07-01T09:53:21","modified_gmt":"2026-07-01T09:53:21","slug":"monaco-ukrainischer-oligarch-schwebt-nach-explosion-in-lebensgefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1134929\/","title":{"rendered":"Monaco: Ukrainischer Oligarch schwebt nach Explosion in Lebensgefahr"},"content":{"rendered":"<p>In einem Wohngeb\u00e4ude in Monaco kommt es zu einer Explosion. Drei Menschen werden verletzt, zwei von ihnen lebensgef\u00e4hrlich. Der Staatsanwalt berichtet, dass ein Verd\u00e4chtiger zuvor eine Tasche oder ein Paket platziert habe.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im F\u00fcrstentum Monaco ist mutma\u00dflich ein Anschlag ver\u00fcbt worden, bei dem der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajew und zwei weitere Menschen verletzt wurden. Wie die monegassischen Beh\u00f6rden mitteilten, erlitten durch die Explosion in einem Wohngeb\u00e4ude am Montagabend zwei Erwachsene lebensgef\u00e4hrliche Verletzungen; ein 13-J\u00e4hriger wurde leicht verletzt. Aus Kreisen der Ermittler erfuhr AFP, dass Jermolajew unter den Opfern war. Vier weitere Menschen h\u00e4tten laut Staatsminister Christophe Mirmand zudem einen Schock erlitten.<\/p>\n<p>Der in Monaco lebende Multimillion\u00e4r unterliegt seit Dezember 2023 Sanktionen aus Kiew. Medienberichten zufolge wurde Jermolajew von der ukrainischen Regierung sanktioniert, weil er ungeachtet der russischen Besatzung seinen Alkoholhandel auf der Halbinsel Krim fortf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Die Regionalzeitung \u201eMonaco-Matin\u201c berichtete zun\u00e4chst, dass es sich bei den zwei Erwachsenen um einen Mann und eine Frau im Alter von 50 bis 60 Jahren handelte. Mit dem Jugendlichen sollen sie zu einer Familie geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Regierung des F\u00fcrstentums erkl\u00e4rte, die \u201estarke Explosion\u201c sei durch eine \u201ePaketbombe\u201c verursacht worden. \u201eEin Verd\u00e4chtiger wurde von der Video\u00fcberwachung aufgenommen, wie er in Richtung der Gemeinde Beausoleil in Frankreich floh\u201c, hie\u00df es in der im Onlinedienst X ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung. Aus dem Umfeld des franz\u00f6sischen Innenministers Laurent Nu\u00f1ez verlautete, es sei eine Fahndung eingeleitet worden.<\/p>\n<p>Staatsminister Mirmand sprach von einer \u201eabsichtlichen Explosion\u201c, nachdem er zun\u00e4chst von einem \u201ewahrscheinlichen Anschlag\u201c gesprochen hatte. Die Explosion ereignete sich gegen 21 Uhr, sagte er dem franz\u00f6sischen Sender BFMTV. Medienberichten zufolge flog ein Sprengstoffpaket in die Luft.<\/p>\n<p>Staatsanwalt St\u00e9phane Thibault sagte, vor der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/explosionen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/explosionen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Explosion<\/a> habe ein Verd\u00e4chtiger eine Tasche oder ein Paket in der Eingangshalle deponiert. Nach Angaben Mirmands enthielt der Sprengsatz Schrauben und Schrot. \u201eDies ist meines Wissens das erste Mal in der Geschichte, dass eine solche Tat im F\u00fcrstentum ver\u00fcbt worden ist\u201c, sagte er. <\/p>\n<p>Verd\u00e4chtiger soll zu Fu\u00df nach Frankreich gelaufen sein<\/p>\n<p>Die Explosion ereignete sich in einem Geb\u00e4ude, das sich an einer Stra\u00dfe entlang der Grenze zu Frankreich befindet. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich lediglich die drei Opfer im Geb\u00e4ude. Der Verd\u00e4chtige soll demnach zu Fu\u00df in Richtung der franz\u00f6sischen Stadt Beausoleil gelaufen sein. Die Hintergr\u00fcnde des Geschehens blieben zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Zahlreiche Rettungskr\u00e4fte seien am Abend vor Ort gewesen, berichtete \u201eMonaco-Matin\u201c. Mirmand sprach von etwa 50 Feuerwehrleuten und mehr als 80 Beamten vor Ort. Auch franz\u00f6sische Rettungskr\u00e4fte trafen nach Angaben aus Kreisen von Frankreichs Innenministerium als Verst\u00e4rkung ein. Es sei zudem eine polizeiliche Zusammenarbeit eingerichtet worden, um den T\u00e4ter aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>F\u00fcrst Albert II. von Monaco schrieb in einer Mitteilung in der Nacht, dass die \u201ekriminelle Explosion\u201c einen \u201eeinen Schock f\u00fcr die gesamte monegassische Gemeinschaft\u201c darstelle. Alle zust\u00e4ndigen staatlichen Dienste seien derzeit mobilisiert, in enger Zusammenarbeit mit den franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden. \u201eWir vertrauen darauf, dass sie die Umst\u00e4nde dieser Trag\u00f6die so schnell wie m\u00f6glich aufkl\u00e4ren, die Verantwortlichen identifizieren und auf allen Ebenen die notwendigen Antworten liefern werden\u201c, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Eric Ciotti, B\u00fcrgermeister der s\u00fcdfranz\u00f6sischen Stadt Nizza, die rund 20 Kilometer von dem F\u00fcrstentum entfernt liegt, bezeichnete den Vorfall in einem Beitrag auf der Plattform X als \u201eTrag\u00f6die\u201c, die Monaco getroffen habe. \u201eDie Gedanken gelten den Opfern, ihren Familien und dem monegassischen Volk\u201c, erkl\u00e4rte er. Er bekundete volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Sicherheits- und Rettungskr\u00e4fte, die im Einsatz seien.<\/p>\n<p>AFP\/dpa\/luwi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einem Wohngeb\u00e4ude in Monaco kommt es zu einer Explosion. Drei Menschen werden verletzt, zwei von ihnen lebensgef\u00e4hrlich.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1134930,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[72923,156,13,1222,14,15,110,12,45,10,8,9,11,103,104],"class_list":["post-1134929","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-explosionen","tag-frankreich","tag-headlines","tag-monaco","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-schlagzeilen","tag-texttospeech","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116844115190126912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1134929"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1134929\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1134930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1134929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1134929"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1134929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}