{"id":1135185,"date":"2026-07-01T12:16:22","date_gmt":"2026-07-01T12:16:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1135185\/"},"modified":"2026-07-01T12:16:22","modified_gmt":"2026-07-01T12:16:22","slug":"koeln-erster-tag-eintritt-am-koelner-dom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1135185\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln: Erster Tag Eintritt am K\u00f6lner Dom"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine Kindergartengruppe hat sich auf den grauen Stufen zum Foto aufgestellt. \u201eK\u00f6lner Dooom!\u201c, rufen die M\u00e4dchen und Jungen in die Kamera. Bunte Schirmm\u00fctzen sch\u00fctzen sie vor der Sonne, die bald \u00fcber den Kircht\u00fcrmen hinter ihnen hervorscheinen wird. Noch liegt der Platz vor dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/koelner-dom\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6lner Dom<\/a> im Schatten, noch ist das Hauptportal geschlossen. Wenn es an diesem Mittwochmorgen \u00f6ffnet, werden es erstmals nur Menschen mit einem Zugangsticket durchschreiten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der K\u00f6lner Dom kostet seit diesem Mittwoch 12 Euro Eintritt f\u00fcr Touristen, wobei es Erm\u00e4\u00dfigungen und Ausnahmen gibt. Mit dem zus\u00e4tzlichen Geld will das Domkapitel die Finanzen der Kathedrale verbessern. Das Riesenbauwerk verursacht n\u00e4mlich mehr Kosten als es Einnahmen bringt. In diesem Jahr rechnen die Kirchenverantwortlichen mit einer L\u00fccke von vier Millionen Euro, die mit der Eintrittsgeb\u00fchr geschlossen werden soll.<\/p>\n<p>Online-Ticketverkauf l\u00e4uft schleppend an      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ob das gelingt, wird sich vermutlich erst zum Jahresende abzeichnen. Am ersten Tag der neuen Eintrittsgeb\u00fchr will Dompropst Guido Assmann jedenfalls noch nicht hochrechnen. Seit etwa zwei Wochen k\u00f6nnen Touristen online ein Ticket f\u00fcr einen Besuch ab dem 1. Juli kaufen. Bislang wurden so 4.000 Eintrittskarten verkauft &#8211; ein eher maues Ergebnis.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Assmann will positiv bleiben. Wer von weit her kommt, der wird den Dom sehen wollen und ein Ticket l\u00f6sen, ist er sich sicher. Der Online-Shop sei noch nicht lange beworben worden, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). \u201eDass es in den ersten zwei Wochen schon 4.000 Reservierungen gibt f\u00fcr Tickets online, macht mich eigentlich dankbar.\u201c Seit Mittwoch hat zus\u00e4tzlich eine Ticketkasse in der N\u00e4he des Doms ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Besucherin: \u201eIch finde das bl\u00f6d\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Kindergartengruppe ist weitergezogen. Vor dem Dom hat sich eine Schlange gebildet. Als das Hauptportal um 10.00 Uhr \u00f6ffnet, l\u00f6st sie sich schnell wieder auf. Im Verlauf des Vormittags m\u00fcssen Menschen immer wieder kurzzeitig anstehen. Reges Treiben, aber kein Ansturm. Immer wieder stellen Besucherinnen und Besuchern den Domschweizern Fragen. Ansonsten wirkt der Zugang zum K\u00f6lner Dom von au\u00dfen beinahe wie an jedem anderen Tag auch.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Innenraum hat sich jedoch etwas ver\u00e4ndert. \u201eIch finde das bl\u00f6d\u201c, sagt eine Besucherin und deutet um sich. Sie und ihre Begleiterin sind \u00fcber das kostenfreie Nordportal in die Kathedrale gekommen. Hier haben Besucher nur Zugang zu einem eingeschr\u00e4nkten Bereich: zur Schmuckmadonna, um davor zu beten, und zu mehreren Kerzenb\u00e4nken, um ein Licht anzuz\u00fcnden. Eine Holzabtrennung versperrt den Zugang zum restlichen Kirchenraum, den nur zahlende G\u00e4ste betreten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch kenne den Dom, seitdem ich so klein war \u201c, sagt die Frau und streckt ihre Hand auf H\u00fcfth\u00f6he aus. Sie und ihre Begleiterin k\u00e4men aus der Region und gingen regelm\u00e4\u00dfig in den Dom, wenn sie in K\u00f6ln seien. Die Freundin \u00e4u\u00dfert sich positiv. \u201eHier kann man das Richter-Fenster sch\u00f6n sehen\u201c, sagte sie. \u201eDas ist ohnehin das sch\u00f6nste Fenster.\u201c Das kostenfreie Nordportal liegt gegen\u00fcber dem ber\u00fchmten Kirchenfenster, das K\u00fcnstler <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/gerhard-richter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gerhard Richter<\/a> gestaltet hat.<\/p>\n<p>Gratis zum Gebet in den K\u00f6lner Dom      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Unterdessen versucht ein Lehrer, seine Schulklasse gratis in den Dom zu schleusen. \u201eZum Gebet\u201c, sagt er dem Sicherheitsmann am Eingang. \u201eWie bitte?\u201c, fragt der. \u201eZum Gebet\u201c, wiederholt der Lehrer. Einige Sch\u00fcler kichern. Es entspinnt sich eine Diskussion, ob einige der M\u00e4dchen in Hotpants und Tr\u00e4ger-Top zu freiz\u00fcgig angezogen seien f\u00fcr einen Besuch in der Kirche. Aber es sieht so aus, als d\u00fcrfte die Klasse grunds\u00e4tzlich \u00fcber den Nordeingang eintreten.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Sonne hat es \u00fcber die T\u00fcrme geschafft. Mittagszeit am K\u00f6lner Dom. Ein Domschweizer scannt die QR-Codes der Online-Tickets vor dem Hauptportal. Nach kurzer Zeit k\u00f6nnen die Besucher eintreten. In der Kathedrale ist es an diesem Mittwoch ruhig. Vereinzelt sitzen Touristen in den Kirchenb\u00e4nken. Einige Menschen laufen in den Seitenschiffen und machen Fotos.<\/p>\n<p>Einen Tag zu sp\u00e4t &#8211; Eintritt bezahlt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein junges Paar aus Schweden schaut sich die Kirchenfenster an. \u201eWir waren ein bisschen \u00fcberrascht, dass es Eintritt kostet, weil in unserem Reisef\u00fchrer steht, dass es umsonst ist. Wir h\u00e4tten besser gestern herkommen sollen\u201c, sagt die Frau.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Trotzdem zeigen die beiden Verst\u00e4ndnis. In anderen L\u00e4ndern kosteten Kirchen auch Eintritt. Die Zugangsgeb\u00fchr zum K\u00f6lner Dom w\u00fcrden sie wieder bezahlen, denn: \u201eDer Dom war einer der Gr\u00fcnde, warum wir \u00fcberhaupt nach K\u00f6ln gereist sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Kindergartengruppe hat sich auf den grauen Stufen zum Foto aufgestellt. \u201eK\u00f6lner Dooom!\u201c, rufen die M\u00e4dchen und Jungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1135186,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[16222,65933,29,188664,7488,20767,87362,73066,29360,30,23845,1420,2985,111906,1209,828,49400],"class_list":["post-1135185","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-dom","tag-ausnahmen","tag-deutschland","tag-domkapitel","tag-dpa","tag-eintritt","tag-eintrittsgeld","tag-eintrittspreis","tag-erstmals","tag-germany","tag-kassiert","tag-koeln","tag-kosten","tag-kostenfrei","tag-nordrhein-westfalen","tag-preis","tag-zwoelf"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116844677430320939","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1135185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1135185"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1135185\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1135186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1135185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1135185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1135185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}