{"id":1135369,"date":"2026-07-01T13:57:29","date_gmt":"2026-07-01T13:57:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1135369\/"},"modified":"2026-07-01T13:57:29","modified_gmt":"2026-07-01T13:57:29","slug":"android-17-google-erschwert-das-knacken-der-bildschirmsperre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1135369\/","title":{"rendered":"Android 17: Google erschwert das Knacken der Bildschirmsperre"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Android 17: Google erschwert das Knacken der Bildschirmsperre<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Android-17-Google-makes-screen-lock-cracking-more-difficult-11350450.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Google baut die Android-Sicherheit weiter aus. Die nun im Detail angek\u00fcndigten strengeren Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr den Sperrbildschirm von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-erweitert-Android-Sicherheitsfunktionen-gegen-Geraetediebstahl-11292680.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android 17 hat das Unternehmen erstmals im Mai w\u00e4hrend der Android Show: I\/O Edition erw\u00e4hnt<\/a>. Diese neuen Ma\u00dfnahmen sollen es Unbefugten erschweren \u2013 etwa im Falle eines Diebstahls \u2013, den Sperrbildschirm zu durchbrechen und sich Zugang zu einem fremden Smartphone zu verschaffen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>20 Versuche<\/p>\n<p>Wie die neue Sicherheitsfunktion in Android 17 funktioniert, hat der Googler Mishaal Rahman erl\u00e4utert. <a href=\"https:\/\/x.com\/MishaalRahman\/status\/2072047759285436628\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Er schreibt auf X<\/a>, dass die Anzahl der Eingabeversuche drastisch reduziert werde: Noch unter Android 16 waren in der ersten Minute bis zu 10 Versuche, in 6 Minuten 20, in 25 Minuten 50, in 24 Stunden 110 und in 5 Jahren 1800 Versuche zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Zwar sei dies f\u00fcr zuf\u00e4llig gew\u00e4hlte PINs und Passw\u00f6rter recht sicher, jedoch w\u00e4hlten die meisten Menschen ihre PIN oder ihr Passwort nicht zuf\u00e4llig aus. \u201eAngreifer k\u00f6nnen eine erhebliche Erfolgsquote beim Knacken von Ger\u00e4ten erzielen, indem sie PINs oder Passw\u00f6rter in absteigender H\u00e4ufigkeit eingeben, und wenn sie irgendetwas \u00fcber Sie wissen (wie beispielsweise Ihren Geburtstag), steigt diese Erfolgsquote nur noch weiter an\u201c, so Rahman.<\/p>\n<p>Mit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Android-16-QPR2-Google-bringt-optimiertes-App-Theming-und-mehr-11100827.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android 16 QPR2 <\/a>hat Google eine \u00c4nderung vorgenommen, die auch in <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android-17\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Android 17<\/a> beibehalten wird. Die neuen Richtlinien erlauben nun nur noch sechs Eingabeversuche in der ersten Minute, sieben innerhalb von sechs Minuten, acht innerhalb von 25 Minuten, 12 innerhalb von 24 Stunden und lediglich 19 Versuche \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren. Nach 20 falschen Versuchen seien keine weiteren Versuche mehr zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Ausnahmeregelungen und Benutzerfreundlichkeit<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Damit Besitzer nicht aus ihren Ger\u00e4ten ausgesperrt bleiben, hat Google zus\u00e4tzliche Features eingef\u00fchrt: So gebe es unter Android eine Ausnahmeregelung f\u00fcr wiederholte Eingaben. Wenn Nutzer also versehentlich dieselbe falsche PIN mehrmals eingeben, werden diese doppelten falschen Eingaben nicht mehr auf das Limit f\u00fcr fehlgeschlagene Versuche angerechnet, erkl\u00e4rt der Googler. Stattdessen erkenne das System den wiederholten Fehler, ignoriere ihn und zeige eine spezielle Meldung an, in der erkl\u00e4rt wird, warum der Versuch nicht gez\u00e4hlt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/source.android.com\/docs\/security\/features\/authentication\/rate-limiting?hl=de\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Google ver\u00e4ndert<\/a> au\u00dferdem die Benutzererfahrung auf dem Sperrbildschirm bei l\u00e4ngeren Sperrzeiten. Anstelle gro\u00dfer Countdowns in Sekunden zeigt Android 17 \u201ebesser lesbare Zeiteinheiten an\u201c. Zum Beispiel: \u201eVersuchen Sie es in 30 Minuten erneut\u201c statt \u201eVersuchen Sie es in 1800 Sekunden erneut\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcberdies zeigt Android 17 auf dem Sperrbildschirm eine neue Verkn\u00fcpfung zur Wiederherstellung an, damit Nutzerinnen und Nutzer die Optionen zur Kontowiederherstellung von einem anderen Ger\u00e4t aus einfacher finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>IMEI-Abfrage bei Diebstahl<\/p>\n<p>Um eine m\u00f6gliche R\u00fcckgabe von gestohlenen Ger\u00e4ten zu vereinfachen, k\u00f6nne die IMEI eines Ger\u00e4ts k\u00fcnftig \u00fcber den Sperrbildschirm auf Ger\u00e4ten mit Android 12 oder neuer abgerufen werden. Laut Google k\u00f6nnen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, Ger\u00e4tehersteller oder Mobilfunkbetreiber diese eindeutige Ger\u00e4tekennung nutzen, um die Eigentumsverh\u00e4ltnisse einfach zu \u00fcberpr\u00fcfen und das Ger\u00e4t den rechtm\u00e4\u00dfigen Besitzern zur\u00fcckzugeben. Diese Funktion k\u00f6nne jederzeit in den Ger\u00e4teeinstellungen deaktiviert werden.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Android 17: Google erschwert das Knacken der Bildschirmsperre close notice This article is also available in English. 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