{"id":1136582,"date":"2026-07-02T04:18:16","date_gmt":"2026-07-02T04:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136582\/"},"modified":"2026-07-02T04:18:16","modified_gmt":"2026-07-02T04:18:16","slug":"ukraine-krieg-russland-fliegt-heftige-luftangriffe-auf-ukrainische-staedte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136582\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Russland fliegt heftige Luftangriffe auf ukrainische St\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Erneut sind mehrere St\u00e4dte in der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> zur Zielscheibe einer heftigen Angriffswelle mit russischen Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern geworden. Aus der Hauptstadt Kiew wurden am Abend und in der Nacht Explosionen gemeldet, nach Beh\u00f6rdenangaben gab es mindestens 8 Tote und 34 Verletzte. Mehrst\u00f6ckige Geb\u00e4ude \u2013 darunter ein Hotel \u2013 seien in Flammen aufgegangen, einige Wohnh\u00e4user komplett zerst\u00f6rt worden, berichtete das Nachrichtenportal \u00abThe Kyiv Independent\u00bb. Demnach setzten die Angreifer Dutzende Raketen und Marschflugk\u00f6rper ein.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/angriffe-russland-ukraine-kyjiw-vitali-klitschko-tote-verletzte-gxe\" data-ct-label=\"Ukraine: Tote und zahlreiche Verletzte durch massive russische Luftangriffe\" data-uuid=\"b5e7848a-3fc5-47c5-b071-07ebc31be4d9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Ukraine:<br \/>\n                        Tote und zahlreiche Verletzte durch massive russische Luftangriffe<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/ukraine-lage-krim-versorgung-bruecken-angriffe-woche\" data-ct-label=\"Lage in der Ukraine: Die Krim soll zur Insel werden\" data-uuid=\"fe95c906-ad8e-4939-96c8-5feb7cdd7b11\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Lage in der Ukraine:<br \/>\n                        Die Krim soll zur Insel werden<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-06\/ukraine-lage-krieg-ende-verhandlungen-selenskyj-putin-woche\" data-ct-label=\"Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit\" data-uuid=\"0b419550-5084-47ee-8d70-c675dd551598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Lage in der Ukraine:<br \/>\n                        Bis zum Winter haben sie noch Zeit<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das genaue Ausma\u00df der Sch\u00e4den war zun\u00e4chst nicht \u00fcberschaubar, die ersten Angaben lie\u00dfen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Im Bericht des \u00ab<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kiew\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kyiv<\/a> Independent\u00bb war von einer der heftigsten Angriffswellen seit Kriegsbeginn die Rede. Ver\u00e4ngstigte Bewohnerinnen und Bewohner Kiews suchten demnach in U-Bahn-Stationen Zuflucht. Viele von ihnen h\u00e4tten dort Zelte aufgeschlagen, um die Nacht vor Luftangriffen gesch\u00fctzt unter der Erde zu verbringen, hie\u00df es.\n<\/p>\n<p>                        \u00abUnglaublich laute Explosionen\u00bb            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach ersten Einschl\u00e4gen am Abend wurde demnach auch am fr\u00fchen Morgen wieder Luftalarm ausgel\u00f6st. Knapp ein Dutzend russische Bomber seien in der Luft, hie\u00df es. Kurz darauf meldeten Reporter des Portals \u00abunglaublich laute Explosionen\u00bb, die selbst in tief unter der Erde gelegenen Luftschutzbunkern deutlich zu h\u00f6ren gewesen seien. Die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform berichtete ebenfalls \u00fcber zahlreiche Einschl\u00e4ge in Kiew.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch in anderen St\u00e4dten der Ukraine \u2013 darunter Saporischschja und Pawlohrad im S\u00fcdosten sowie Sumy und Charkiw im Nordosten des Landes \u2013 gab es Berichten zufolge Luftalarm und Explosionen. Informationen zu m\u00f6glichen Sch\u00e4den und Opfern lagen zun\u00e4chst nicht vor.\n<\/p>\n<p>            Selenskyj sah massiven Angriff kommen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem bevorstehenden Gro\u00dfangriff auf die Ukraine gewarnt. Alle ein bis zwei Wochen gebe es massive Attacken mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen \u2013 und \u00abheute gibt es die unangenehme Information \u00fcber die n\u00e4chste Vorbereitung eines solchen massiven russischen Angriffs\u00bb, sagte er am Rande einer Zeremonie zum Wechsel der EU-Ratspr\u00e4sidentschaft in Dublin. Daher werde er direkt nach der Pressekonferenz rasch in die Ukraine zur\u00fcckkehren. Seine Landsleute sollten Alarmsignale beachten und Schutzr\u00e4ume aufsuchen.\n<\/p>\n<p>                                    Russische Verluste steigen offenbar dramatisch            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Abseits der t\u00e4glichen Luftangriffe auf die Ukraine haben die Verteidiger laut US-Kriegsexperten zuletzt bemerkenswerte Erfolge im Abwehrkampf gegen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> erzielt und die Verluste des Gegners stark in die H\u00f6he getrieben. Einem Lagebericht der in Washington ans\u00e4ssigen Denkfabrik CSIS (Center for Strategic and International Studies) zufolge machen den Russen neben ihrer stotternden Bodenoffensive und vereinzelten Gel\u00e4ndegewinnen der Ukrainer vor allem die steigenden Gefallenenzahlen in den eigenen Reihen zu schaffen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Insgesamt seien seit Kriegsbeginn im Februar 2022 rund zwei Millionen Soldaten get\u00f6tet, verletzt oder vermisst gemeldet worden, hei\u00dft es in dem Bericht \u2013 allein 1,4 Millionen davon auf russischer Seite. W\u00e4hrend das Verh\u00e4ltnis zwischen russischen und ukrainischen Verlusten die meiste Zeit \u00fcber bei 2:1 oder 3:1 gelegen habe, sei es im ersten Halbjahr 2026 sch\u00e4tzungsweise auf 8:1 gestiegen. Hauptgrund daf\u00fcr sei der verst\u00e4rkte und \u00e4u\u00dferst wirkungsvolle Einsatz ukrainischer Kampfdrohnen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Gesamtzahl der russischen Gefallenen gab CSIS mit 400.000 bis 450.000 an, auf ukrainischer Seite seien es 125.000 bis 150.000. Ende Januar hatte die Bilanz noch bei etwa 325.000 get\u00f6teten Russen und 100.000 bis 140.000 Ukrainern gestanden. Inzwischen \u00fcbersteige die monatliche Zahl der russischen Verluste auch die der Neurekrutierungen, hie\u00df es weiter.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das CSIS st\u00fctzt sich bei den Zahlen nach eigenen Angaben auf Informationen des Milit\u00e4rs, der Geheimdienste und Regierungen verschiedener L\u00e4nder. Die Angaben der Denkfabrik gelten als vergleichsweise zuverl\u00e4ssig, sind angesichts der schwer durchschaubaren Quellenlage und gezielten Desinformation beider Kriegsparteien aber dennoch mit Vorsicht zu genie\u00dfen \u2013 zumal die Ukrainer von Waffen und Geheimdiensterkenntnissen aus den USA profitieren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">W\u00e4hrend beide Kriegsparteien t\u00e4glich gegnerische Verluste vermelden, legen sie h\u00f6chst selten eigene Opferzahlen dar. Es gilt als sicher, dass sowohl Russlands F\u00fchrung als auch die der Ukraine eigene Verluste herunterspielen und jene in den Reihen des Gegners aufbauschen. Andere Sch\u00e4tzungen decken sich nicht mit den offiziellen Zahlen aus Moskau und Kiew.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Neben den stark gestiegenen Opferzahlen sieht sich Russlands Milit\u00e4r laut CSIS-Lagebericht auch mit anderen R\u00fcckschl\u00e4gen auf dem Schlachtfeld konfrontiert. So h\u00e4tten die Angreifer das von ihnen kontrollierte Gebiet in der Ukraine im Fr\u00fchling 2026 erstmals seit Jahren nicht mehr vergr\u00f6\u00dfern k\u00f6nnen und dazu einzelne Gel\u00e4ndegewinne der Ukrainer hinnehmen m\u00fcssen. Auch seien ihre Vorst\u00f6\u00dfe an der mehr als tausend Kilometer langen Front langsamer geworden. Historisch betrachtet sei die Kampfbilanz der Russen im Ukraine-Krieg verglichen mit der anderer milit\u00e4rischer Gro\u00dfm\u00e4chte nach dem Zweiten Weltkrieg ziemlich miserabel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260702-930-319188\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erneut sind mehrere St\u00e4dte in der Ukraine zur Zielscheibe einer heftigen Angriffswelle mit russischen Kampfdrohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1136583,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4013],"tags":[331,332,28375,2805,13,1435,1437,4962,22064,14,15,4043,4044,850,307,12,1712],"class_list":["post-1136582","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-russland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-angriffswelle","tag-explosion","tag-headlines","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-kyjiw","tag-luftangriff","tag-marschflugkoerper","tag-nachrichten","tag-news","tag-russia","tag-russian-federation","tag-russische-foederation","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-ukraine-krieg"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116848460281731788","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1136582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1136582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1136582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1136583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1136582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1136582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1136582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}