{"id":1136842,"date":"2026-07-02T06:46:12","date_gmt":"2026-07-02T06:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136842\/"},"modified":"2026-07-02T06:46:12","modified_gmt":"2026-07-02T06:46:12","slug":"kostenloser-download-euregio-aktuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136842\/","title":{"rendered":"Kostenloser Download &#8211; Euregio Aktuell"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aachen.<\/strong>\u00a0Die Dokumentation\u201c20 Jahre Kulturbetrieb Aachen\u201c\u00a0steht zum Download bereit unter <a href=\"https:\/\/locations-aachen.de\/dokumentation-20-jahre-kulturbetrieb\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/locations-aachen.de\/dokumentation-20-jahre-kulturbetrieb\/<\/a><\/p>\n<p>Seit mehr als zwei Jahrzehnten pr\u00e4gt der Kulturbetrieb das kulturelle Leben der Stadt Aachen. Dabei ist der Kulturbetrieb mehr als eine Verwaltungseinheit. Er bildet das Herzst\u00fcck f\u00fcr das Zusammenspiel von Kunst, Musik, Literatur, Theater und Geschichte. Ganzj\u00e4hrig strukturiert der Kulturbetrieb das kulturelle Leben und f\u00f6rdert intensiv die freie Kulturszene. Olaf M\u00fcller hatte die M\u00f6glichkeit, den Weg des Kulturbetriebs von 2007 bis 2025 als Leiter begleiten und gestalten zu d\u00fcrfen. Irit Tirtey ist die kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Kulturbetriebs. Im Gespr\u00e4ch blicken beide zur\u00fcck \u2013 und nach vorne.<\/p>\n<p>\u201eGegr\u00fcndet wurde der Kulturbetrieb mit dem Ziel, Flexibilit\u00e4t und wirtschaftliche Stabilisierung im Kulturbereich sowie inhaltliche Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Kultureinrichtungen zu erreichen. Damit es zum Beispiel keine zwei Ausstellungser\u00f6ffnungen am selben Tag und zur selben Uhrzeit gibt\u2026\u201c, erkl\u00e4rt M\u00fcller den Hintergrund. \u00dcber seine Schaffensjahre res\u00fcmiert er: \u201eGro\u00dfe Meilensteine waren der Aufbau der Route Charlemagne, das Karlsjahr 2014, das D\u00fcrer-Jahr, die Karlspreis-Rahmenprogramme, die \u00dcbernahme der Stadtbibliothek in den Kulturbetrieb und der Neustart des Stadtarchivs in der Nadelfabrik.\u201c<br \/>Seit 1. M\u00e4rz 2026 f\u00fchrt Lena tom Dieck die Leitung des Kulturbetriebs in der Nachfolge von Olaf M\u00fcller fort.<\/p>\n<p><strong>Erfolge und Herausforderungen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWenn man mich fragt, was der gr\u00f6\u00dfte Erfolg und zugleich die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr den Kulturbetrieb war, dann ist das eindeutig das Karlsjahr 2014 mit den drei herausragenden Ausstellungen, die 246.000 Personen besucht haben. Das war ein Riesenerfolg f\u00fcr Aachen!\u201c, betont Irit Tirtey und hofft, dass sich solch ein Publikumszuspruch bei anderen Projekten wiederholt.<br \/>\u201eEs gab aber auch nicht ganz so spektakul\u00e4re und dennoch wichtige Erfolge wie die Ausstellungen \u201eParallelwelten\u201c, bei denen wir das Suermondt-Ludwig-Museum und das Ludwig Forum gemeinsam vermarktet haben. Das klingt selbstverst\u00e4ndlich, war es aber zu dieser Zeit nicht. Die Chorbiennale, die erstmals 2009 stattfand, und ein Ergebnis des Leitprofilprozesses f\u00fcr die Kultur in Aachen war, hat sich verstetigt und findet 2027 zum neunten Mal statt\u201c, betont Irit Tirtey. Erfolge, die nach au\u00dfen nicht sichtbar werden, aber f\u00fcr die internen Abl\u00e4ufe im Kulturbetrieb von immenser Wichtigkeit sind, waren die B\u00fcndelung der Servicekr\u00e4fte von Technik, Hauswarten und Werkst\u00e4tten. \u201eDadurch wird gew\u00e4hrleistet, dass Ressourcen sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt werden. Auch die Gr\u00fcndung des Museumsdienstes als zentralen Dienst f\u00fcr kulturelle Bildung in den Museen hat sich bew\u00e4hrt, wie an den Teilnehmendenzahlen zu erkennen ist. Und au\u00dferdem hat der Kulturbetrieb in 20 Jahren die finanziellen Vorgaben der Stadt Aachen immer eingehalten. Ich hoffe sehr, dass dies auch in Zukunft gelingen kann\u201c, betont die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin.<\/p>\n<p>F\u00fcr Olaf M\u00fcller waren die Erfolge: \u201eIm Geb\u00e4udebereich der Aufbau der Route Charlemagne mit dem neuen Stadtmuseum Centre Charlemagne, der Neustart des Internationalen Zeitungsmuseums, die \u00d6ffnung des Rathauses als Museum, die Sanierung der Musikschule, die neue Klimatisierung des Suermondt-Ludwig-Museums, der Umzug des Stadtarchivs in die Nadelfabrik.\u201c Inhaltlich z\u00e4hlt er auf: \u201eDas Karlsjahr 2014, das Schrittmacher-Festival im Theater Aachen und die Sonntags\u00f6ffnung der Stadtbibliothek,\u00a0die Chorbiennale\u00a0sowie das Wochenende der inklusiven Kultur.\u201c Schwieriger seien die R\u00fcckgewinnung der Besucher nach Corona, die Konkurrenz durch eine zunehmende \u201eEventisierung\u201c sowie steigende Ausgaben f\u00fcr Marketing und \u00d6ffentlichkeitsarbeit gewesen.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung der digitalen Marke #aachenmachtkultur<\/strong><\/p>\n<p>Ausgehend von der Dachmarke \u201eAachen macht Kultur\u201c hat der Kulturbetrieb f\u00fcr seine einzelnen Gesch\u00e4ftsbereiche zun\u00e4chst die Internetseiten und Facebook-Auftritte etabliert. Sp\u00e4ter kam Instagram als zweiter Social-Media-Kanal hinzu. W\u00e4hrend der Zeit der Corona-Pandemie hat der Kulturbetrieb st\u00e4dtische Kulturangebote digital erlebbar gemacht. Seit dem Fr\u00fchjahr 2020 wurde die digitale Marke #aachenmachtkulturonline etabliert. Seit dem Sommer 2021 ist der Kulturbetrieb mit eigenen Kan\u00e4len unter dem Namen \u201eaachenmachtkultur\u201c und mit dem #aachenmachtkultur in den Sozialen Medien auf Facebook und Instagram sowie auf YouTube vertreten. Unter dem Hashtag #aachenmachtkultur kommen seitdem Kunst, Literatur, Musik, Tanz und Theater sowie spannende Blicke hinter die Kulissen der st\u00e4dtischen Kultureinrichtungen und Museen zu jedem interessierten Kulturfreund ins Haus. Interessante Einblicke hinter die Kulissen des Kulturbetriebs gibt es in der Reihe \u201einside@Kulturbetrieb\u201c seit 2022 auf YouTube \u201eaachenmachtkultur\u201c und den zugeh\u00f6rigen Social-Media-Kan\u00e4len. Mit der Reihe stellt der Kulturbetrieb regelm\u00e4\u00dfig die Menschen vor, die in den verschiedenen Gesch\u00e4ftsbereichen Kultur f\u00fcr die Stadt Aachen lebendig machen, sowie die M\u00f6glichkeiten, welche die einzelnen H\u00e4user bieten. Portr\u00e4tiert werden Mitarbeitende von der Museumsschreinerei bis zur Stadtbibliothek, vom Archiv bis zur Theaterb\u00fchne. Mit der Reihe \u201einside@Kulturbetrieb\u201c setzt der Kulturbetrieb seine erfolgreichen Projekte zur St\u00e4rkung der Dachmarke \u201eaachenmachtkultur\u201c fort und zeigt einmal mehr, wie vielf\u00e4ltig das kulturelle Leben in der Stadt Aachen ist. Seit 2023 gibt es als zus\u00e4tzliches Werbemittel f\u00fcr die social-media-affine Zielgruppe der Studierenden den sogenannten \u201eKULTUR.ALARM\u201c. Jeweils einmal im Monat erscheint ein Post auf Facebook und Instagram.<\/p>\n<p>\u201eGemeinsam morgens ins Museum\u201c ist ein spannendes Angebot, f\u00fcr das Couven Museum, das Ludwig Forum f\u00fcr Internationale Kunst, Centre Charlemagne und Suermondt Ludwig-Museum in Aachen ab 2025 immer dienstags und mittwochs in der Zeit von 10 bis 13 Uhr reserviert sind. Erst danach wird regul\u00e4r ge\u00f6ffnet. Es beinhaltet Programmpunkte wie Gespr\u00e4che mit Kuratorinnen und Kuratoren sowie F\u00fchrungen zu Wunschthemen.<\/p>\n<p>Ein gemeinsames Angebot von Museumsdienst, Stadtbibliothek und den Aachener Museen hat das aufmunternde Motto \u201eNiemals zu alt! Kultur h\u00e4lt jung\u201c. So wird der Kulturbetrieb einer zentralen Aufgabe gerecht, neue Zielgruppen anzusprechen \u2013 etwa jene, die manchmal eher wenig Ber\u00fchrung mit Kulturangeboten haben. Hier denkt man seit 2025 verst\u00e4rkt an ein \u00e4lteres, aber dennoch sehr kunst- und kulturinteressiertes Publikum. \u201eViele Seniorinnen und Senioren leben zur\u00fcckgezogen und sind vielfach nicht mehr mobil\u201c, sagt Irit Tirtey. \u201eUnsere Angebote wirken zugleich der Vereinsamung entgegen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHeute setzt der Kulturbetrieb den kulturellen Qualit\u00e4ts- und Quantit\u00e4tsanspruch der Stadt Aachen sehr gut um. Viele St\u00e4dte in Deutschland beneiden Aachen um die qualit\u00e4tsvollen Kulturangebote. Das hei\u00dft nicht, dass es nicht noch besser werden k\u00f6nnte. Aber grunds\u00e4tzlich gehen Innovation und Tradition Hand in Hand\u201c, zieht Olaf M\u00fcller ein vielversprechendes Fazit mit positivem Blick in die Zukunft. Ihm pers\u00f6nlich lagen stets das gesamte Ensemble der Kunst und Kultur, der Austausch mit der Kulturpolitik sowie die Positionierung Aachens auf der Kulturlandkarte von NRW, Deutschland und Europa am Herzen. \u201eDies zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen im Kulturbetrieb umsetzen zu k\u00f6nnen, war mir eine Freude und Ehre in der Stadt, in der ich an der RWTH Aachen meine qualit\u00e4tsvolle universit\u00e4re Pr\u00e4gung erhielt. Aachen ist einfach genial und voller Geschichte, Geschichten,\u00a0kreativen Menschen\u00a0und Kultur!\u201c<\/p>\n<p>Erstellt wurde die Dokumentation von Nina Kr\u00fcsmann (Bildredaktion), Kerstin L\u00fcnenschloss (Grafik) und Sabine Rother (Textredaktion).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aachen.\u00a0Die Dokumentation\u201c20 Jahre Kulturbetrieb Aachen\u201c\u00a0steht zum Download bereit unter https:\/\/locations-aachen.de\/dokumentation-20-jahre-kulturbetrieb\/ Seit mehr als zwei Jahrzehnten pr\u00e4gt der Kulturbetrieb&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1136843,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,20613,548,663,3934,30,13,226328,80,226329,239275,14,15,1209,226330,12],"class_list":["post-1136842","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-aachen","tag-aachen","tag-de","tag-deutschland","tag-dokumentation","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-headlines","tag-irit-tirtey","tag-kultur","tag-kulturbetrieb-aachen","tag-lena-tom-dieck","tag-nachrichten","tag-news","tag-nordrhein-westfalen","tag-olaf-mueller","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116849042582369029","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1136842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1136842"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1136842\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1136843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1136842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1136842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1136842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}