{"id":1136979,"date":"2026-07-02T08:04:13","date_gmt":"2026-07-02T08:04:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136979\/"},"modified":"2026-07-02T08:04:13","modified_gmt":"2026-07-02T08:04:13","slug":"adobe-patchday-fuer-coldfusion-und-campaign-classic-fortan-zweimal-im-monat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1136979\/","title":{"rendered":"Adobe: Patchday f\u00fcr ColdFusion und Campaign Classic fortan zweimal im Monat"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>               Adobe: Patchday f\u00fcr ColdFusion und Campaign Classic fortan zweimal im Monat<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Adobes Enterprise-Marketing-Automatisierungsl\u00f6sung Campaign Classic und die Web-Anwendungsplattform sind \u00fcber mehrere \u201e<strong>kritische<\/strong>\u201c Sicherheitsl\u00fccken mit H\u00f6chstwertung angreifbar. Nach erfolgreichen Attacken kann Schadcode Computer vollst\u00e4ndig kompromittieren. Admins sollten die verf\u00fcgbaren Sicherheitsupdates zeitnah installieren. \u00dcberdies will der Softwarehersteller ab sofort zweimal pro Monat Sicherheitspatches verteilen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Sieben L\u00fccken mit maximalem Score<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/helpx.adobe.com\/security\/products\/coldfusion\/apsb26-68.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wie aus einer aktuellen Warnmeldung zu ColdFusion hervorgeht<\/a>, haben die Entwickler insgesamt elf Sicherheitsl\u00fccken geschlossen. Davon sind alle Plattformen betroffen. Acht der Schwachstellen sind mit dem Bedrohungsgrad \u201e<strong>kritisch<\/strong>\u201c eingestuft. F\u00fcr sechs L\u00fccken (CVE-2026-48276, CVE-2026-48277, CVE-2026-48281, CVE-2026-48316, CVE-2026-48282, CVE-2026-48283) wurde der maximale CVSS Score 10 von 10 vergeben.<\/p>\n<p>Vom CVSS Score leitet sich der Schweregrad einer L\u00fccke und dementsprechend die Priorisierung von Sicherheitsupdates ab. Demzufolge sollten Admins umgehend handeln, um Systeme vor m\u00f6glichen Attacken zu sch\u00fctzen. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Schwachstellen bereits ausnutzen.<\/p>\n<p>Um in diesen F\u00e4llen Schadcode auf Systeme zu schieben, k\u00f6nnen Angreifer pr\u00e4parierte Dateien auf einem nicht n\u00e4her beschriebenen Weg hochladen. Alternativ gelingt das aufgrund einer unzureichenden Eingabevalidierung. Das l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass bestimmte Eingaben nicht ausreichend \u00fcberpr\u00fcft werden und so von Angreifern manipulierte Befehlsketten durchkommen.<\/p>\n<p>Eine weitere Sicherheitsl\u00fccke mit H\u00f6chstwertung (CVE-2026-48286 \u201e<strong>kritisch<\/strong>\u201c) <a href=\"https:\/\/helpx.adobe.com\/security\/products\/campaign\/apsb26-69.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">bedroht einem Beitrag zufolge<\/a> Campaign Classic unter Linux und Windows. Auch hier ist die Beschreibung der Schwachstelle wie von Adobe gewohnt knapp. Dort ist lediglich die Rede von einer falschen Autorisierung.<\/p>\n<p>Sicherheitsupdates<\/p>\n<p>Damit Angreifer nicht an den L\u00fccken ansetzen k\u00f6nnen, m\u00fcssen Admins <strong>Campaign Classic ACC v7: 7.4.3 build 9397<\/strong> und <strong>ColdFusion 2023 Update 21<\/strong> oder <strong>ColdFusion 2025 Update 10<\/strong> installieren. Alle vorigen Versionen sind den Entwicklern zufolge verwundbar.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Patchday-Ver\u00e4nderung<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.adobe.com\/security\/protecting-customers-faster-how-adobe-is-responding-to-ai-accelerated-vulnerability-discovery\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">In einem Beitrag schreibt Adobe<\/a>, dass sie ab sofort zweimal pro Monat Sicherheitsupdates ver\u00f6ffentlichen wollen. Bislang geschah das immer einmal pro Monat am zweiten Dienstag im Monat. Nun gibt es zus\u00e4tzlich am vierten Dienstag Patches. Als Grund daf\u00fcr gibt Adobe an, dass Angreifer in Zeiten von KI j\u00fcngst bekannt gewordene Schwachstellen bereits nach wenigen Stunden statt Tagen ausnutzen. Demzufolge m\u00fcssen Updates schneller erscheinen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:des@heise.de\" title=\"Dennis Schirrmacher\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">des<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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