{"id":1137317,"date":"2026-07-02T11:16:16","date_gmt":"2026-07-02T11:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137317\/"},"modified":"2026-07-02T11:16:16","modified_gmt":"2026-07-02T11:16:16","slug":"russland-greift-kiew-an-mindestens-17-tote-und-86-verletzte-bei-grossangriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137317\/","title":{"rendered":"Russland greift Kiew an: Mindestens 17 Tote und 86 Verletzte bei Gro\u00dfangriff"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/russland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> hat die ukrainische Hauptstadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/kiew\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kiew<\/a> elf Stunden lang mit Raketen und Drohnen angegriffen. Bei den schweren Attacken in der Nacht und am Donnerstagmorgen seien mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen und 86 weitere verletzt worden, teilte B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/vitali-klitschko\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vitali Klitschko<\/a> mit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte, der Beschuss sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Landes gewesen. Bei dem Angriff seien hochpr\u00e4zise Langstreckenwaffen und Drohnen gegen die ukrainische R\u00fcstungsindustrie sowie die Energie- und Kraftstoffversorgung eingesetzt worden. Das Ministerium ver\u00f6ffentlichte eine Liste der getroffenen Ziele, auf der vorwiegend Werke zur Herstellung und Montage ukrainischer Drohnen, Raketen und entsprechender Komponenten verzeichnet waren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Russland feuerte bei dem Angriff nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 74 Raketen sowie 496 Drohnen ab. Der Angriff traf alle zehn Stadtbezirke auf beiden Seiten des Dnipro. Viele Einwohner suchten Schutz in U-Bahn-Stationen, nachdem der ukrainische Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> und weitere Beh\u00f6rden erste Warnungen herausgegeben hatten. Klitschko forderte die Bewohner auf, in Schutzr\u00e4umen zu bleiben, und sprach von einem andauernden \u201ew\u00fctenden feindlichen Angriff\u201c auf die Hauptstadt.<\/p>\n<p>Sch\u00e4den im gesamten Stadtgebiet      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An 30 Stellen im gesamten Stadtgebiet wurden Sch\u00e4den gemeldet, vorwiegend an Wohngeb\u00e4uden und ziviler Infrastruktur, wie die Milit\u00e4rverwaltung der Stadt mitteilte. Innenminister Ihor Klymenko erkl\u00e4rte, im gesamten Stadtgebiet seien 20 Wohngeb\u00e4ude besch\u00e4digt worden. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren fast 500 Mitarbeiter sowie 100 Spezialfahrzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz, um die Folgen des Angriffs zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Kiewer Einwohner Serhij Budko berichtete, dass drei oder vier ballistische Raketen in seinem Stadtviertel eingeschlagen seien. \u201eWir waren im Schutzraum und sp\u00fcrten, wie er bebte \u2013 die Decke, der Boden, einfach alles\u201c, sagte der 24-J\u00e4hrige der Nachrichtenagentur AP.<\/p>\n<p>Aufruf an die Verb\u00fcndeten      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Au\u00dfenminister Andrij Sybiha rief die Verb\u00fcndeten der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> auf, die Luftverteidigung des Landes zu st\u00e4rken. Eine weitere Nacht des Schreckens zeige, dass Entscheidungen \u00fcber die Lieferung von Luftverteidigungssystemen und Flugk\u00f6rpern nicht verz\u00f6gert werden d\u00fcrften. Auf der Plattform X erkl\u00e4rte Sybiha, die Zahl der Todesopfer nach dem Angriff k\u00f6nne noch steigen, weil die Rettungsarbeiten noch nicht abgeschlossen seien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die russischen Angriffe lie\u00dfen sich nicht als Vergeltung f\u00fcr ukrainische Attacken rechtfertigen, sagte der Au\u00dfenminister. Die Ukraine mache lediglich von ihrem Recht auf Selbstverteidigung gem\u00e4\u00df Artikel 51 der UN-Charta Gebrauch, w\u00e4hrend Russland weiterhin der Aggressor sei.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow, habe Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wladimir-putin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> \u00fcber die Ergebnisse des \u201emassiven Vergeltungsschlags\u201c berichtet, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.Der Beschuss habe sich \u201eausschlie\u00dflich gegen milit\u00e4rische oder mit dem Milit\u00e4r verbundene Ziele\u201c gerichtet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach Angaben von B\u00fcrgermeister Klitschko wurden im Bezirk Schewtschenkiwskyj f\u00fcnf Menschen verletzt, darunter ein Sanit\u00e4ter in \u00e4u\u00dferst kritischem Zustand. Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurden dort ein Hotel und zwei f\u00fcnfst\u00f6ckige Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Menschen in Geb\u00e4uden eingeschlossen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Bezirk Desnjanskyj wurden Menschen in einem besch\u00e4digten neunst\u00f6ckigen Wohngeb\u00e4ude eingeschlossen. Im Bezirk Holossijiwskyj geriet nach Angaben des Katastrophenschutzes das Dach eines 16-st\u00f6ckigen Geb\u00e4udes in Brand. In den Bezirken Swjatoschynskyj und Darnyzkyj kam es zu Wohnungsbr\u00e4nden. Menschen wurden in Geb\u00e4uden eingeschlossen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Russland hat seine Angriffe auf Kiew in den vergangenen Wochen verst\u00e4rkt. Gleichzeitig f\u00fchrten ukrainische Drohnenangriffe auf russische Milit\u00e4r- und Energieanlagen zu Treibstoffknappheit und unterbrochenen Lieferketten in Russland.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gleichzeitig griff das ukrainische Milit\u00e4r in der Nacht russische Ziele an. Ziel war unter anderem eine der gr\u00f6\u00dften russischen \u00d6lraffinerien in der Region Nischni Nowgorod \u00f6stlich von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a>. Der Angriff l\u00f6ste einen Brand aus, wie der ukrainische Generalstab mitteilte. Zudem griffen ukrainische Einheiten eine Eisenbahnbr\u00fccke \u00fcber den Fluss Siwerskyj Donez in der russisch besetzten Region Luhansk an. Nach Angaben des Generalstabs wurde die Br\u00fccke von russischen Streitkr\u00e4ften f\u00fcr den Transport von Personal und Waffen genutzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew elf Stunden lang mit Raketen und Drohnen angegriffen. 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