{"id":1137482,"date":"2026-07-02T12:51:17","date_gmt":"2026-07-02T12:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137482\/"},"modified":"2026-07-02T12:51:17","modified_gmt":"2026-07-02T12:51:17","slug":"medienbericht-springer-chef-doepfner-soll-merz-zu-afd-oeffnung-gedraengt-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137482\/","title":{"rendered":"Medienbericht: Springer-Chef D\u00f6pfner soll Merz zu AfD-\u00d6ffnung gedr\u00e4ngt haben"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der Chef des Vorstands des Axel-Springer-Verlags, Mathias D\u00f6pfner, soll einem Medienbericht zufolge Bundeskanzler <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/friedrich-merz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> (CDU) zu einer \u00d6ffnung gegen\u00fcber der Alternative f\u00fcr Deutschland (AfD) aufgefordert haben. Das berichten der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck im neuen Politikpodcast Wenn Sie w\u00fcssten&#8230; des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Recherchiert haben sie den Bericht mit der Vizechefin des RND in Berlin, Kristina Dunz. Springer wies die Darstellung als falsch zur\u00fcck.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der ersten Folge des Podcasts mit dem Titel Warum sich Friedrich Merz ungerecht behandelt f\u00fchlt sprechen die Journalisten \u00fcber ein Vieraugengespr\u00e4ch von Merz und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/mathias-doepfner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00f6pfner<\/a>, das Anfang 2026 im Kanzleramt stattgefunden haben soll. Die Journalisten berufen sich dabei auf \u00bbgut<br \/>\ninformierte Personen\u00ab, die anschlie\u00dfend von dem Treffen erfahren h\u00e4tten, sowie auf weitere Indizien. In dem Gespr\u00e4ch sei es um den Umgang der Union mit der AfD und ihrer Brandmauer zu der vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuften Partei gegangen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den Informationen des RND zufolge soll D\u00f6pfner Merz aufgesucht haben, um ihm eine Zusammenarbeit mit der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/alternative-fuer-deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> nahezulegen. Merz habe das aber abgelehnt und einer Quelle zufolge gesagt, das werde \u00bbnur \u00fcber meine Leiche\u00ab passieren. Im weiteren Verlauf des Gespr\u00e4chs soll D\u00f6pfner weiter gedr\u00e4ngt, Merz das<br \/>\nGespr\u00e4ch dann beendet haben. D\u00f6pfner soll den Informationen aus dem Podcast zufolge dann gesagt haben: \u00bbDas werden Sie noch bereuen.\u00ab\n<\/p>\n<p>            Springer weist Darstellung zur\u00fcck            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/axel-springer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Springer<\/a> wies die Darstellung zur\u00fcck. \u00bbDie Behauptungen im Podcast \u203aWenn Sie w\u00fcssten\u2026\u2039  sind absurd. Die Unterstellung, Mathias D\u00f6pfner h\u00e4tte den Kanzler zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedr\u00e4ngt, ist eine glatte L\u00fcge. Sowohl der Verlauf als auch der Inhalt des Gespr\u00e4ches sind frei erfunden\u00ab, <a href=\"https:\/\/x.com\/axelspringer\/status\/2072248906482663550\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">schrieb der Verlag auf X<\/a>. Im \u00dcbrigen sei es bemerkenswert, dass bereits<br \/>\nim November 2025 eine Nachricht in Berliner Journalistenkreisen in<br \/>\nUmlauf gebracht worden sei, die nahezu wortgleich Verlauf und Inhalt des<br \/>\n Gespr\u00e4chs wiedergebe, das laut Podcast erst im Fr\u00fchjahr 2026<br \/>\nstattgefunden haben solle. \u00bbOffensichtlich handelt es sich hier um eine<br \/>\nlange geplante und gezielt betriebene Rufmordkampagne gegen Mathias D\u00f6pfner\u00ab, schrieb der Verlag weiter.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">RND-Chefredakteurin Quadbeck sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa zu der Recherche, man habe \u00bbden<br \/>\nSpringer-Verlag selbstverst\u00e4ndlich mit den Aussagen unserer Quellen \u00fcber<br \/>\n den Verlauf des Gespr\u00e4ches konfrontiert\u00ab. Der Verlag habe jedoch keine Stellungnahme zum konkreten Verlauf des Gespr\u00e4chs abgegeben,<br \/>\nsondern es lediglich als \u00bbtotalen Unsinn\u00ab bezeichnet, dass<br \/>\n D\u00f6pfner eine Zusammenarbeit zwischen<br \/>\nUnion und AfD wolle. In der n\u00e4chsten Folge des Podcasts soll \u00fcber den weiteren Verlauf der Diskussion berichtet werden.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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In der<br \/>\nBundespresskonferenz antwortete Vizeregierungssprecher Sebastian Hille<br \/>\nauf die Frage, ob es das Treffen von Merz und D\u00f6pfner im Kanzleramt gegeben habe und ob D\u00f6pfner<br \/>\n wirklich \u00bbDas werden Sie noch bereuen\u00ab zu Merz gesagt habe, damit, dass das \u00bbabsurde Ger\u00fcchte\u00ab seien.\n<\/p>\n<p>                                    Recherchen zu fr\u00fcheren Treffen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dem Podcast zufolge soll es nicht das erste Treffen D\u00f6pfners und Merz&#8216; gewesen sein. Schon im Bundestagswahlkampf 2024\/25 habe es ein Gespr\u00e4ch zwischen Merz und D\u00f6pfner<br \/>\n gegeben, in dem D\u00f6pfner Merz gedr\u00e4ngt haben soll, sich der AfD zu \u00f6ffnen. Die RND-Journalisten berufen sich als Quellen auf weitere Personen, denen von dem Gespr\u00e4ch berichtet worden<br \/>\nsein soll. Schon damals habe Merz das abgelehnt. Dokumentarfilmer Lamby berichtet zudem von einem Interview mit Merz Anfang 2025, in dem dieser<br \/>\ngesagt habe: \u00bbEinmal &#8217;33 reicht.\u00ab Im Jahr 1933 hatten die Nazis in<br \/>\nDeutschland die Macht \u00fcbernommen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Indiz f\u00fcr die Treffen ziehen die Podcastautoren auch eine \u00c4u\u00dferung des Kanzlers vom 9. M\u00e4rz heran, dem Tag nach der f\u00fcr die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a> verlorenen Landtagswahl in<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg. In einer Pressekonferenz hatte Merz gesagt: \u00bbErlauben Sie mir auch den Hinweis noch zu geben: Ich<br \/>\n werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagsh\u00e4usern<br \/>\ndazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Deutschen Bundestag<br \/>\nnicht suchen. Ich werde es nicht tun.\u00ab Eine Zusammenarbeit mit der AfD komme in<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg so wenig infrage wie in Berlin, sagte Merz seinerzeit.<br \/>\n\u00bbUnd alle diese Avancen k\u00f6nnen sich die Damen und Herren sparen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Chef des Vorstands des Axel-Springer-Verlags, Mathias D\u00f6pfner, soll einem Medienbericht zufolge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1137483,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,150,82256,31,3364,29,775,30,13,239391,129766,14,15,16,12,419],"class_list":["post-1137482","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-alternative-fuer-deutschland","tag-axel-springer","tag-cdu","tag-de","tag-deutschland","tag-friedrich-merz","tag-germany","tag-headlines","tag-mathias-doepfner","tag-medienbericht","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-verfassungsschutz"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116850477446190710","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1137482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1137482"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1137482\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1137483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1137482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1137482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1137482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}