{"id":1137662,"date":"2026-07-02T14:36:14","date_gmt":"2026-07-02T14:36:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137662\/"},"modified":"2026-07-02T14:36:14","modified_gmt":"2026-07-02T14:36:14","slug":"cold-case-in-duesseldorf-polizei-sucht-diese-maenner-zehn-jahre-nach-mord-in-oberbilk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1137662\/","title":{"rendered":"Cold Case in D\u00fcsseldorf: Polizei sucht diese M\u00e4nner zehn Jahre nach Mord in Oberbilk"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Zehn Jahre nach einem Mord in D\u00fcsseldorf-Oberbilk haben die Ermittler neue Spuren zu den T\u00e4tern. 2025 wurde der Cold Case wieder aufgerollt, Beweismittel wurden neu ausgewertet \u2013 und es haben sich Erkenntnisse ergeben, die zu den T\u00e4tern f\u00fchren k\u00f6nnten. Nun wenden sich die Mordkommission \u201eMK Mindener&#8220; und die Staatsanwaltschaft <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> auch erneut an die \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Donnerstag h\u00e4ngten Markus J\u00fcr\u00df und Hans-Uwe Hatscheck, Ermittler des Kriminalkommissariats 11, eigenh\u00e4ndig die Fahndungsplakate dort auf, wo die Tat geschehen war: An der Mindener Stra\u00dfe 101. In dem Haus mit der braunen Fassade und den kleinen Balkonen lebte der 68-j\u00e4hrige Hans-Gert L. \u2013 Spitzname \u201eLemmy\u201c. Am 3. Juni 2016 starb er in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss nach einer Gewalttat.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen Teil des Geschehens konnte die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/polizei\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei<\/a> genau rekonstruieren: An diesem Freitag vor zehn Jahren hatte ein langj\u00e4hriger Freund Hans-Gert L. zur Bank begleitet. Lemmy hatte aufgrund einer Diabetes-Erkrankung einen Fu\u00df verloren und konnte solche Erledigungen nicht mehr alleine t\u00e4tigen. Jedoch war sein Konto an diesem Tag nicht gedeckt und so musste er die Bank ohne Geld in der Tasche wieder verlassen. Gegen 11.50 Uhr setzte der Freund ihn vor der Haust\u00fcr ab. Kurze Zeit sp\u00e4ter \u00f6ffnete er den mutma\u00dflichen T\u00e4tern selbst die T\u00fcr, so nehmen es die Ermittler an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gegen 13.45 Uhr h\u00f6rten Nachbarn einen lauten Knall aus der Wohnung. An der T\u00fcr vernahmen sie Stimmen und St\u00f6hnen aus den R\u00e4umen. Als sie laut ank\u00fcndigten, die Polizei zu alarmieren, st\u00fcrmten zwei M\u00e4nner aus dem Haus. Einer der M\u00e4nner soll dabei sinngem\u00e4\u00df gesagt haben: \u201eDa oben ist ein Postwagen umgefallen, geht mal gucken\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kurz darauf fanden die Nachbarn Hans-Gert L. schwer verletzt in seiner Wohnung. Er hatte es gerade noch geschafft, die T\u00fcr zu \u00f6ffnen, brach dann aber zusammen. Trotz aller Bem\u00fchungen sein Leben zu retten, starb Lemmy gegen 14.50 Uhr an seinen schweren Verletzungen.<\/p>\n<p>Polizei rekonstruierte den Fluchtweg      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seither sucht die Polizei nach den beiden M\u00e4nnern, die fluchtartig das Haus verlassen hatten. Einer von ihnen soll eine Jacke mit einem Posthorn oder einem DHL-Logo getragen haben. Zeugen hatten noch gesehen, wie sie zu Fu\u00df in Richtung Markenstra\u00dfe liefen. Auch die \u00dcberwachungskamera einer damaligen Baustelle konnte die Tatverd\u00e4chtigen schemenhaft bei der Flucht aufnehmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Laut Polizei liefen die M\u00e4nner die Mindener Stra\u00dfe nach rechts weiter. Dort \u00fcberquerten sie die Markenstra\u00dfe und fl\u00fcchteten entweder geradeaus in Richtung Heerstra\u00dfe oder nach links \u00fcber eine Br\u00fccke in Richtung Ronsdorfer Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Gef\u00e4lschte Goldketten und B\u00fcndel voller Bargeld      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das m\u00f6gliche Mordmotiv: Habgier. Lemmy, einst eine Disco-Gr\u00f6\u00dfe in der Altstadt, trug gerne auff\u00e4lligen Goldschmuck, hatte oft viel Geld dabei und zeigte das auch. Jedoch war das alles nur Schein, sagt Markus J\u00fcr\u00df, sowohl die Goldketten als auch die B\u00fcndel voller Bargeld waren gef\u00e4lscht.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ob sich T\u00e4ter und Opfer kannten, ist nicht klar. Eine Theorie: Die T\u00e4ter k\u00f6nnten Lemmy in der Bankfiliale beobachtet und auf viel Bargeld gehofft haben. F\u00fcr eine gezielte Tat spricht, dass die M\u00e4nner nicht an mehreren Wohnungen geklingelt hatten, um ins Haus zu gelangen. Ob sie aber zu Lemmys gro\u00dfem Bekanntenkreis geh\u00f6rten oder v\u00f6llig Fremde waren, die ihm nach dem Bankbesuch folgten, ist unbekannt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mithilfe der Zeugenaussagen hatte die Polizei bereits vor zehn Jahren Phantombilder von den Verd\u00e4chtigen erstellen lassen, mit denen sie nun erneut nach den unbekannten M\u00e4nnern sucht. Um neue Hinweise zu erlangen, h\u00e4ngten die Ermittler \u00fcberall dort Plakate auf, wo Lemmy sich h\u00e4ufig aufhielt und Zeugen etwas beobachtet haben k\u00f6nnten \u2013 direkt am Wohnhaus an der Mindener Stra\u00dfe, an einem Kiosk und an Bushaltestellen an der Heerstra\u00dfe, in einem chinesischen Restaurant an der K\u00f6lner Stra\u00dfe, in dem einst Lemmys Stammkneipe, das Haus Meschede, beheimatet war.<\/p>\n<p>So werden die Tatverd\u00e4chtigen beschrieben      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der erste Verd\u00e4chtige war zum Tatzeitpunkt etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er ist rund 1,80 Meter gro\u00df, hat ein s\u00fcdl\u00e4ndisches Aussehen und eine schlanke Statur. Sein Haar war zwei bis drei Zentimeter kurz und dicht, nach hinten gegelt, die Seitenpartien deutlich k\u00fcrzer geschoren. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit wei\u00df abgesetzten \u00c4rmeln, eine helle Hose sowie Turnschuhe oder sportliche Freizeitschuhe.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der zweite Tatverd\u00e4chtige war damals 20 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter gro\u00df und hat ebenfalls ein s\u00fcdl\u00e4ndisches Aussehen, allerdings eine deutlich untersetztere, kr\u00e4ftigere Statur. Er trug einen dunklen Vollbart, sein Haar war mit einem schwarzen K\u00e4ppi bedeckt. Bekleidet war er mit dunkler Oberbekleidung mit der auff\u00e4lligen Posthorn-Abbildung oder -Applikation sowie einer dunklen Cargohose. Zudem hatte er eine dunkle Sporttasche dabei. Nach Zeugenangaben soll er akzentfreies Hochdeutsch gesprochen haben.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Ermittler fragen nun: Wer kennt die M\u00e4nner und kann Angaben \u00fcber m\u00f6gliche Aufenthaltsorte machen? Wer hat die Tatverd\u00e4chtigen auf ihrer Flucht beobachtet? Die Polizei betont ausdr\u00fccklich, dass jeder Hinweis wichtig sein kann, auch wenn er im ersten Moment unerheblich erscheint. Vielleicht hat jemand damals geschwiegen, der heute bereit ist, zu reden. Hinweise nimmt die \u201eMK Mindener&#8220; unter der Telefonnummer 0211 8700 entgegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehn Jahre nach einem Mord in D\u00fcsseldorf-Oberbilk haben die Ermittler neue Spuren zu den T\u00e4tern. 2025 wurde der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1137663,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,22314,8036,94969,30,38310,165060,2183,2290,1209,37707,239297,5089,14810,14804,4996,239298],"class_list":["post-1137662","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-ermittler","tag-flucht","tag-fluchtweg","tag-germany","tag-hinweis","tag-mindener","tag-mord","tag-mordkommission","tag-nordrhein-westfalen","tag-oberbilk","tag-suedlaendisches","tag-taeter","tag-tatverdaechtige","tag-verdaechtige","tag-zeugen","tag-zeugenhinweisen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116850890252150806","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1137662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1137662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1137662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1137663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1137662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1137662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1137662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}