{"id":1138536,"date":"2026-07-02T23:19:18","date_gmt":"2026-07-02T23:19:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1138536\/"},"modified":"2026-07-02T23:19:18","modified_gmt":"2026-07-02T23:19:18","slug":"alle-screenings-stars-programm-news-so-war-das-screenforce-festival-2026-in-duesseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1138536\/","title":{"rendered":"Alle Screenings, Stars, Programm-News: So war das Screenforce Festival 2026 in D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p>Sechs gro\u00dfe TV- und Streaming-Vermarkter hatten am Donnerstag in die D\u00fcsseldorfer Mitsubishi Electric Halle geladen, in der sonst vor allem gro\u00dfe Rock- und Popkonzerte stattfinden. RTLs Ad Alliance, SevenOne Media von ProSiebenSat.1, ARD Media, das neue Unternehmen El Cartel Brothers, dass RTL Zwei und die Warner-Bros-Discovery-Angebote vermarktet, Visoon mit den Paramount-Sendern und -Diensten sowie dem Kanal Welt und Disney mit Streaming und dem linearen Sender waren mit Screenings dabei. Zwar war auch Sport1 als Gastgeber dabei, auf ein eigenes Screening verzichtete der Sender im Umbruch jedoch. Ein volles Programm fast ohne Pausen von 10 bis 18 Uhr wartete auf das Publikum, Zeit f\u00fcr das Au\u00dfengel\u00e4nde mit St\u00e4nden, Foodtrucks und Musik war bis auf eine Mittagspause erst ab 18 Uhr.\u00a0<\/p>\n<p>Auf mehrere Premieren konnten sich die 2.000 G\u00e4ste aus Media-Agenturen, von Werbungtreibenden sowie den Sendern und Vermarktern freuen: RTL trat erstmals nach der Sky-\u00dcbernahme gemeinsam mit dem Pay-TV-Anbieter auf, auch die El Cartel Brothers waren erstmals mit diesem fusionierten Unternehmen dabei. Auch bei ProSiebenSat.1 gab es seit dem j\u00fcngsten Screenforce Festival vor zwei Jahren mit der \u00dcbernahme durch MFE gro\u00dfe \u00c4nderungen, ARD Media war damals nicht mit einem Screening dabei. Gefehlt hat von den gro\u00dfen traditionellen TV-Vermarktern lediglich das ZDF.<\/p>\n<p><strong>RTL und Sky zeigen ihre gro\u00dfe Power<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Screening des Tages war dann auch direkt das st\u00e4rkste. RTL und Sky pr\u00e4sentierten ihr gro\u00dfes Portfolio an Programmen. Und: Gef\u00fchlt jedes bekannte Gesicht der Sender. So standen direkt zu Beginn u.a. G\u00fcnther Jauch, Stefan Raab und Sonja Zietlow auf der B\u00fchne. Anschlie\u00dfend kamen auch noch das gesamte \u201cLet&#8217;s Dance\u201d-Jury-und-Moderations-Team, Fu\u00dfball-Formel-1-NFL-Gesichter von RTL und Sky, die TV-K\u00f6che M\u00e4lzer, Henssler, Trettl und Lege, Sophia Thomalla, Barbara Sch\u00f6neberger, Elton und viele andere auf die B\u00fchne. Ein eindrucksvoller Beginn des neuen Free-TV-Pay-TV-Streaming-Giganten.<\/p>\n<p>Konzern-Chef Stephan Schmitter merkte man den Stolz \u00fcber das neue gro\u00dfe Unternehmen an, die Freude \u00fcber das \u201cgr\u00f6\u00dfte Projekt der deutschen TV-Geschichte\u201d. Inhaltlicher Start des Screenings war dann der Fu\u00dfball. RTL-Managerin Inga Leschek, \u00d6sterreicherin, sprach \u00fcber ihr \u201cAss im \u00c4rmel&#8220; nach dem DFB-Aus bei der WM, gab aber angesichts des Top-Gegners \u00d6sterreich zu: \u201cIch sag&#8217;s wie es ist: Hoch gewinnen wir nicht\u201d. Bei RTL zeigen wird man so viel Free-TV-Live-Bundesliga-Spiele wie nie, den DFB-Pokal und den \u201cNeustart\u201d der deutschen Nationalmannschaft, das n\u00e4chste L\u00e4nderspiel &#8211; Nations League gegen die Niederlande &#8211; l\u00e4uft Ende September bei RTL.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter k\u00fcndigte Leschek mit den Kolleginnen und Kollegen, dir f\u00fcr RTL die NFL \u00fcbertragen noch die hei\u00dfe News an, dass man nun die kompletten NFL-Rechte besitze, also alle Spiele und Konferenzen zeigen k\u00f6nne, auch die \u201cRed Zone\u201d aus den USA. M\u00f6glich wurde das dadurch, <a href=\"https:\/\/meedia.de\/news\/beitrag\/21244-nfl-beendet-wichtigen-vertrag-mit-dazn.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dass die NFL den bestehenden Vertrag mit DAZN gek\u00fcndigt hatte<\/a>. Neu ins NFL-Boot kommen wird dabei auch Sky, u.a. mit dem neuen linearen Sender Sky Sport NFL.<\/p>\n<p>Zu den Show-Highlights, denen RTL viel Raum im Screening einr\u00e4umte, geh\u00f6rte die neue Staffel von Sonja Zietlows \u201cVerr\u00e4ter\u201d, die RTL im linearen Fernsehen ab 17. August innerhalb von zwei Wochen als Sonder-Programmierung jeweils montags bis donnerstags ab 20.15 Uhr zeigt. Die neue Sport-Action-Spielshow \u201cGladiators\u201d startet Anfang September, neue Folgen von \u201cWer wei\u00df wie wann was war?&#8220; k\u00fcndigten Barbara Sch\u00f6neberger und Stefan Raab musikalisch an. Raab bringt zudem die neue \u201cJetski-Star-WM\u201d an den Start. Und nat\u00fcrlich gibt es auch die n\u00e4chsten Durchg\u00e4nge von \u201cIch bin ein Star\u201d und \u201cLet&#8217;s Dance\u201d. Unfreiwillig komisch war noch Stefan Raabs Anbaggern von potenziellen Werbekunden, bei denen er sich auf den Scho\u00df setzte, die sich dann aber alle als Kollegen von ARD Media herausstellten.<\/p>\n<p>Bei den fiktionalen Produktionen gab es erste Szenen der Neuverfilmung von \u201cHeidi&#8220;, die als Sechsteiler kommen wird. Mit dem leicht \u00fcbertriebenen Satz \u201cRTL macht jetzt Hochkultur\u201d k\u00fcndigte Inga Leschek die neue Serie \u201cGoethe &amp; Schiller an\u201d. \u201cleicht \u00fcbertrieben\u201d, weil es dabei eher in Richtung Comedy geht: \u201cDie Serie verbindet historische Figuren und Ereignisse mit modernem Humor, temporeichen Dialogen und einer augenzwinkernden Sicht auf das Leben der beiden deutschen Literaturikonen\u201d, schreibt RTL in der Ank\u00fcndigung.<\/p>\n<p>Zwischendurch verteilten einige RTL-und-Sky-Stars noch Snacks &#8211; selbst G\u00fcnther Jauch ging mit einem Korb voller Brezeln durch die Halle &#8211; und am Ende versprach Stephan Schmitter allen Anwesenden mit Nachnamen, die mit R, T, L sowie S, K und Y beginnen, kostenlose Abos von RTL+ und Sky bis Ende des Jahres. Auch das l\u00f6ste nochmal Jubelst\u00fcrme aus.<\/p>\n<p><strong>Miss Piggy moderiert f\u00fcr Disney<\/strong><\/p>\n<p>Das anschlie\u00dfende Screening von Disney Advertising wurde dann in weiten Teilen von Miss Piggy aus der Muppet Show moderiert &#8211; als \u201cMiss Piggys Queenforce\u201d. Was zun\u00e4chst nach einer am\u00fcsante Idee aussah, hatte aber zu viele L\u00e4ngen &#8211; auch wegen der englischen Sprache, in der Piggy mit allen G\u00e4sten sprach. Gr\u00f6\u00dfte Programm-News bei Disney war neben den Filmen und Serien f\u00fcr den Streamingdienst Disney+ &#8211; \u201cDer Teufel tr\u00e4gt Prada\u201d geht beispielsweise Ende August an den Start &#8211; die Neupositionierung des linearen Disney Channels. Der wird demn\u00e4chst Disney TV hei\u00dfen und soll \u201cerwachsener\u201d werden. So k\u00f6nnte dort auch die \u201cStar Wars\u201d-Serie \u201cThe Mandalorian\u201d eine Free-TV-Premiere bekommen.<\/p>\n<p><strong>Die Visoon-Chefs wieder mit dem gr\u00f6\u00dften Entertainment-Faktor<\/strong><\/p>\n<p>Zur Tradition solcher Screenings geh\u00f6rt es, dass sich die Chefs des Paramount- und Welt-Vermarkters Visoon, Kai Ladwig und Franjo Martinovic, selbst auf die Schippe nehmen. Diesmal traten sie in voller Verkleidung als Modern Talking auf, sangen \u201cBrother Louie\u201d mit Branchen-Text. Gro\u00dfartig! Noch mehr Musik kommt im Anschluss von Tim Bendzko, der f\u00fcr den Sender Welt u.a. seinen Hit \u201cNur noch kurz die Welt retten\u201d zum Besten gibt. Welt TV m\u00fcsse allerdings niemand retten, beruhigt im Anschluss der Senderchef Frank Hoffmann, die Marktanteile w\u00fcrden steigen. Eine neue Sendung k\u00fcndigte er auch an: ein Grillen mit Musikern auf dem Dach des Senders.<\/p>\n<p>Paramount, das in Deutschland ebenfalls von Visoon vermarktet wird, wurde von Lee Sears, President International Advertising, pr\u00e4sentiert. Typisch amerikanisch geriet seine Ansprache etwas zu superlativig. S\u00e4mtliche Superlativen angebracht sind allerdings beim gro\u00dfen Paramount+-Highlight ab Herbst 2027: die UEFA Champions League wird dann &#8211; voraussichtlich exklusiv &#8211; dort zu sehen sein.<\/p>\n<p><strong>Das ARD-Comeback zwischen Kunst und \u201cTagesschau\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Mit eindrucksvoller <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sandanimation\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sandanimation<\/a> und Musik von Molly Sue begann das Screening der ARD. Chef-Vermarkter Ralf Hape stellte die Programm-Leuchtt\u00fcrme in den Mittelpunkt seiner Pr\u00e4sentation, in Trailern tauchten aber auch Programme auf, die teilweise gar nicht vermarktet werden k\u00f6nnen, weil sie nach 20 Uhr laufen &#8211; \u201cTatort\u201d und \u201cEurovision Song Contest\u201d zum Beispiel. Auf Seriosit\u00e4t legte Hape immer wieder besonderen Wert, auch im Zusammenhang mit dem Flaggschiff 20-Uhr-\u201cTagesschau\u201d, das jeden Tag fast 10 Millionen auf den verschiedenen linearen Sendern einschalten. Insgesamt ein gutes Comeback im Reigen der Screenforce-Screenings f\u00fcr die ARD &#8211; und vielleicht ja ein Vorbild f\u00fcr das fehlende ZDF.<\/p>\n<p><strong>Die El Cartel Brothers und das \u201cneue Tempo\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Geh\u00f6rten die Screenings von RTL Zwei und El Cartel Media in der Vergangenheit des \u00d6fteren je nach Sichtweise zu den High- oder Lowlights in Sachen Humor, stand nun die Fusion mit Warner Bros. Discovery zu den El Cartel Brothers im Mittelpunkt. Zun\u00e4chst wurden zwei Boxer auf die B\u00fchne gebracht, als f\u00e4nde ein Titelkampf statt. Doch Schl\u00e4ge wurden nicht ausgetauscht, denn RTL Zwei und Warner Bros. Discovery sind ja auch keine Gegner mehr. Einen Marktanteil von 8,8 Prozent habe man nun in der neuen Firma &#8211; oder aufgerundet 10 Prozent wie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Karrer l\u00e4chelnd sagt. Man f\u00fchle sich aber nicht als Nummer 3 des Marktes, sondern als das \u201cneue Tempo\u201d.<\/p>\n<p>Programmlich f\u00fchrt Screening-Moderatorin Arabella Kiesbauer dann durch jede Menge RTL-Zwei-Reality, Doku-Soaps von DMAX &amp; Co. und eine Prise Warner-Fiction &#8211; den Streamingdienst HBO max vermarktet bekanntlich die Ad Alliance statt der EL Cartel Brothers. Zu den Neustarts geh\u00f6ren beispielsweise \u201cDie Helgol\u00e4nder\u201d und \u201cFeuerwache 1 &#8211; Alarm in Ingolstadt\u201d. Charmant redet dann noch Programmdirektor Malte Kruber \u00fcber seinen Sender RTL Zwei, er musste kurzfristig f\u00fcr seinen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten Braun einspringen, den -Zitat Kiesbauer &#8211; \u201cdie Sommergrippe dahingerafft\u201d habe. Besonders stolz ist er auf eine Zahl: 20 Prozent der Nutzung des Streamingdienstes RTL+ w\u00fcrden von RTL-Zwei-Sendungen stammen.<\/p>\n<p><strong>Kann ProSiebenSat.1 noch mit RTL mithalten?<\/strong><\/p>\n<p>Das letzte Screening des Tages, das des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media, musste nun die Frage beantworten, was der zweite gro\u00dfe TV-Konzern Deutschlands RTL, Sky und der Ad Alliance entgegenzusetzen hat. Los ging es direkt mal mit einem geh\u00f6rigen Cringe-Faktor. Da lie\u00df sich das ProSiebenSat.1-Management per KI in einen Flieger montieren, Spr\u00fcche klopfen und anschlie\u00dfend mit Fallschirm in die Tiefe springen. Ein gutes Beispiel f\u00fcr schlechte KI-Videos.<\/p>\n<p>Das komplette Gegenteil von KI, menschliche authentische Popkultur, km im direkten Anschluss auf die B\u00fchne: Die Fantastischen Vier performten ihren Hit \u201cZusammen\u201d. Einziges nicht authentisches Bestanteil: Der Gesang von Clueso, mit dem man \u201cZusammen\u201d aufgenommen hat, kam von der Festplatte. Am Ende des Screenings kamen die Fantastischen Vier \u00fcbrigens nochmal zur\u00fcck und beschlossen mit \u201cTroy\u201d den Screenings-Tag.<\/p>\n<p>Als \u201cHausmeister der SevenOne Entertainment Factory\u201d wurde dann Steven G\u00e4tjen angek\u00fcndigt, der das Screening in der Folge gewohnt routiniert wegmoderierte. Nach und nach begr\u00fc\u00dfte er ProSiebenSat.1-Gesichter auf der B\u00fchne &#8211; je nach Thema, das durch einen Fahrstuhl in der Entertainment Factory bestimmt wurde. So kam Verona Pooth zum Thema Reality, Ralf D\u00fcmmel sprach \u00fcber seine neue Sat.1-Sendung \u201cDie Millionenidee\u201d, Jenke von Wilmsdorff erz\u00e4hlte Geschichten aus seinen bisherigen und neuen Reportagen und Experimenten, mit Mathias Opdenh\u00f6vel &amp; Co. ging es um den \u201cran\u201d-Sport, \u201cQuiz-Onkel\u201d J\u00f6rg Pilawa stellte eine neue &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; Rateshow vor und Joko und Klaas schlie\u00dflich ihre neuen Show-Pl\u00e4ne und -Ideen, die teilweise in einem zwischenzeitlichen \u201cMachtvakuum\u201d bei ProSieben durchgewunken wurden, wie sie erz\u00e4hlten.<\/p>\n<p>Die Aufz\u00e4hlung zeigt schon: Das Konzern-eigene Star-Aufkommen war deutlich geringer als bei RTL\/Sky. Als Programm-Neuheiten sind zu nennen: eine Reality-Spielshow mit dem Arbeitstitel \u201cCatch us if you can\u201d, \u00fcber die allerdings noch keine Details verraten wurden, J\u00f6rg Pilawas \u201cWer wird Deutschlands Superhirn?\u201d, Ralf D\u00fcmmels \u201cMillionenidee\u201d, eine Comedyserie mit dem Namen \u201cLittis Fahrschule\u201d mit Kida Khodr Ramadan und eine Miniserie \u00fcber Silvia Sommerlath, die \u00fcbrigens in D\u00fcsseldorf Abitur gemacht hat, was G\u00e4tjen leider nicht recherchiert hatte, und wie sie zu K\u00f6nigin Silvia von Schweden wurde. Kurz gedroppt wurde auch noch eine neue \u201cPromi-Tischtennis-WM\u201d und eben die neue Show \u201cJoko &amp; Klaas machen Urlaub\u201d.<\/p>\n<p>Ein Highlight, das beim Publikum besonders gut ankam, waren kleine bekannte Werbespots, die zusammen mit Sebastian Pufpaff so persifliert wurden, dass fiktive Vermarktungsprodukte von ProSiebenSat.1 beworben wurden. Eine nette Idee.<\/p>\n<p><strong>Das Fazit: Auch mit geringerem Innovationsfaktor als fr\u00fcher: ein wichtiger Tag f\u00fcr die deutsche Bewegtbildbranche<\/strong><\/p>\n<p>Als jemand, der die Screenings der fr\u00fcheren TV- und heutigen TV-und-Streaming-Branche in den vergangenen 20 bis 25 Jahren erlebt hat, von der fr\u00fcheren Telemesse bis zum heutigen Screenforce Festival, bin ich durchaus positiv \u00fcberrascht gewesen. Der Show-Faktor war hoch, die Vermarkter haben mit viel Energie und tollen Ideen f\u00fcr ihr Medium getrommelt. Nat\u00fcrlich werden l\u00e4ngst nicht so viele echte Programm-Innovationen mehr pr\u00e4sentiert wie einst, die Zeiten sind nunmal so, dass alle deutschen Player vorsichtig agieren. Doch insbesondere im Hinblick auf die gro\u00dfen US-Konzerne, die inzwischen viel zu viele Werbegelder bekommen, die den deutschen Medien fehlen, ist ein solches Screenforce Festival ein wichtiges Zeichen.<\/p>\n<p>Das lineare Fernsehen spielt unterdessen eine immer geringere Rolle. Wurden in fr\u00fcheren Zeiten in den Screenings die einzelnen linearen Sender abgeklappert und Senderchefs pr\u00e4sentierte die einzelnen Programme der kommenden TV-Saison, geht es heute immer mehr um das viel beschworene \u201cTotal Video\u201d. Sendungen werden ohnehin auf allen m\u00f6glichen Wegen gezeigt, hinzu kommen Vermarktungsprodukte, die immer h\u00e4ufiger all diese Wege mitdenken und mit einberechnen.<\/p>\n<p>Und wer ist nun der strahlende Sieger des Screenforce Festivals 2026: wohl RTL. Nach der \u00dcbernahme von Sky, die recht p\u00fcnktlich zu den Screenforce-Vorbereitungen vollzogen werden konnte, strotzt man bei RTL nur so vor Kraft. Insbesondere bei den vielen Sportrechten und wie man bereits jetzt orchestriert, welches Recht man auf welchem Sender bzw. Ausspielweg verwertet, zeigt, dass mit RTL und Sky ein Player entstanden ist, der Werbegelder zur\u00fcckgewinnen kann. Das hohe Aufkommen von Sender-Stars und -Sternchen zeigte zudem, wie ernst RTL die Veranstaltung nimmt. Bei ProSiebenSat.1, das sein Screening etwas unspektakul\u00e4rer bestritt, befindet man sich vermutlich auch ganz einfach noch in der Findungsphase nach dem Kauf durch MFE. Die vier kleineren Vermarkter sorgten mit sehr unterschiedlichen Screenings f\u00fcr gelungene Farbtupfer an einem rundum tollen Tag. Also: Das Screenforce Festival 2027 sollte unbedingt kommen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sechs gro\u00dfe TV- und Streaming-Vermarkter hatten am Donnerstag in die D\u00fcsseldorfer Mitsubishi Electric Halle geladen, in der sonst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1138537,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1946,1947,62,1948,1209],"class_list":["post-1138536","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-kress","tag-kress-pro","tag-medien","tag-mediendienst","tag-nordrhein-westfalen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116852946808065523","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1138536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1138536"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1138536\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1138537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1138536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1138536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1138536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}