{"id":1138871,"date":"2026-07-03T02:39:19","date_gmt":"2026-07-03T02:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1138871\/"},"modified":"2026-07-03T02:39:19","modified_gmt":"2026-07-03T02:39:19","slug":"verdi-kuendigt-warnstreiks-im-handel-an-tausende-sollen-am-freitag-ihre-arbeit-niederlegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1138871\/","title":{"rendered":"Verdi k\u00fcndigt Warnstreiks im Handel an \u2013 Tausende sollen am Freitag ihre Arbeit niederlegen"},"content":{"rendered":"<p>Verdi ruft zu neuen Warnstreiks im Handel auf \u2013 in mehreren St\u00e4dten sollen Besch\u00e4ftigte ihre Arbeit niederlegen. Zentrale Kundgebungen sind in mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten geplant.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. An diesem Freitag sollen Tausende Besch\u00e4ftigte ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi mitteilte. In Dortmund, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg sind demnach zentrale Streikkundgebungen geplant.<\/p>\n<p>\u201eDie Arbeitgeber spielen in dieser Tarifrunde erneut auf Zeit\u00a0\u2013 daher werden wir jetzt den Druck noch einmal erh\u00f6hen\u201c, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. \u201eWer so unverantwortlich mit seinen Besch\u00e4ftigten umgeht, verspielt die Zukunft der gr\u00f6\u00dften privatwirtschaftlichen Branche hierzulande.\u201c<\/p>\n<p>Welche Handelsunternehmen bestreikt werden, teilte Verdi nicht mit. Die Gewerkschaft hatte k\u00fcrzlich bereits mehrfach zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen, zuletzt standen unter anderem Kaufland und Ikea im Mittelpunkt. Die Auswirkungen der Ausst\u00e4nde bleiben f\u00fcr Kunden h\u00e4ufig \u00fcberschaubar.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen f\u00fcr den Einzelhandel sowie den Gro\u00df- und Au\u00dfenhandel begannen im April in den ersten Landesbezirken. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei einer Laufzeit von zw\u00f6lf Monaten.<\/p>\n<p>Die Arbeitgeber haben im Einzelhandel zuletzt in mehreren Bundesl\u00e4ndern ein \u00fcberarbeitetes Angebot vorgelegt. Dies sieht von November an eine Erh\u00f6hung um 2,4 Prozent vor und von August 2027 an eine weitere um 2 Prozent \u2013 bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Die Gewerkschaft lehnte das ab. In der kommenden Woche werden die Verhandlungen in mehreren Bundesl\u00e4ndern fortgesetzt.<\/p>\n<p>Im Handel arbeiten laut Verdi hierzulande rund 5,2 Millionen Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel. Die vorherigen Tarifverhandlungen zogen sich \u00fcber mehr als ein Jahr hin. Am Ende stand f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten im Einzelhandel ein Einkommensplus von insgesamt etwa 14 Prozent f\u00fcr die Jahre 2023 bis 2025.<\/p>\n<p>dpa\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Verdi ruft zu neuen Warnstreiks im Handel auf \u2013 in mehreren St\u00e4dten sollen Besch\u00e4ftigte ihre Arbeit niederlegen. 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