{"id":1139412,"date":"2026-07-03T07:52:22","date_gmt":"2026-07-03T07:52:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1139412\/"},"modified":"2026-07-03T07:52:22","modified_gmt":"2026-07-03T07:52:22","slug":"erstes-przewalski-fohlen-seit-zehn-jahren-in-hellabrunn-geboren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1139412\/","title":{"rendered":"Erstes Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn geboren"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"464\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2026-06-24_Przewalski-Urwildpferd-1_Julien-Huber-696x464.jpg\"   alt=\"Erstes Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn geboren\" title=\"Erstes Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn geboren\"\/>Foto: Tierpark Hellabrunn \/ Julien Huber<\/p>\n<p class=\"false\">Gro\u00dfe Freude im M\u00fcnchner Tierpark: Erstmals seit rund zehn Jahren ist wieder ein Przewalski-Urwildpferd geboren worden. Der Nachwuchs ist der erste Zuchterfolg des im Sommer 2025 aus dem Zoo Edinburgh nach M\u00fcnchen gekommenen Hengstes und ein wichtiger Meilenstein f\u00fcr die Przewalski-Zucht in Hellabrunn. Gleichzeitig st\u00e4rkt die erfolgreiche Nachzucht das Europ\u00e4ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f\u00fcr die letzte echte Wildpferdart der Welt.<\/p>\n<p class=\"false\">Stute Belle und ihr Fohlen, ein kleiner Hengst, sind wohlauf und entwickeln sich pr\u00e4chtig. Mit dem ersten Nachwuchs des neuen Zuchthengstes erf\u00fcllen sich die Erwartungen, die Hellabrunn mit dessen Ankunft im vergangenen Jahr verbunden hatte.<\/p>\n<p class=\"false\">Lena Bockrei\u00df, in Hellabrunn f\u00fcr Huftiere und damit auch die Przewalski-Pferde zust\u00e4ndige Kuratorin, erkl\u00e4rt: \u201eVor einem Jahr haben wir gehofft, dass unser neuer Hengst schon bald zum Erhalt dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Tierart beitragen wird. Dass wir nun das erste Przewalski-Fohlen seit zehn Jahren in Hellabrunn begr\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen, ist ein wertvoller Erfolg. Diese Geburt zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zoologischer Einrichtungen im internationalen Artenschutz ist. Jeder Zuchterfolg st\u00e4rkt die Population und ist ein Gewinn f\u00fcr das gesamte Erhaltungszuchtprogramm.\u201c<\/p>\n<p class=\"false\">Das Przewalski-Urwildpferd ist die letzte noch existierende echte Wildpferdart. Nachdem die Art in den 1960er-Jahren als ausgestorben galt, verdankt sie ihr \u00dcberleben ausschlie\u00dflich international koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen zoologischer Einrichtungen. Heute leben dank dieser gemeinsamen Anstrengungen wieder Populationen in ihrem urspr\u00fcnglichen Verbreitungsgebiet.<\/p>\n<p class=\"false\">\u201eJedes Fohlen ist wertvoll und wichtig f\u00fcr ein Artenschutzprojekt. Durch den Erhalt zuchtf\u00e4higer Populationen und eine gezielte Zuchtplanung innerhalb des Europ\u00e4ischen Erhaltungszuchtprogramms k\u00f6nnen wir eine genetisch vielf\u00e4ltige und gesunde Population erhalten. Der jetzige Nachwuchs ist deshalb nicht nur f\u00fcr Hellabrunn ein Erfolg, sondern st\u00e4rkt den Bestand der Art insgesamt\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Christine Gohl, leitende Tier\u00e4rztin in Hellabrunn und tier\u00e4rztliche Beraterin des Europ\u00e4ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f\u00fcr Przewalski-Pferde.<\/p>\n<p class=\"false\">Und es soll nicht bei einem Fohlen bleiben: Bereits in den kommenden Tagen wird weiterer Nachwuchs erwartet. Mit etwas Gl\u00fcck k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher eine Geburt sogar live miterleben \u2013 das erste Fohlen kam an einem Samstagnachmittag zur Welt.<\/p>\n<p class=\"false\">Seit Anfang 2025 unterst\u00fctzt der Hellabrunn die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) bei ihrem Engagement f\u00fcr die Wiederansiedlung der Przewalski-Pferde in Kasachstan. Dort kehren die Wildpferde nach Jahrhunderten erstmals wieder dauerhaft in die zentralasiatische Steppe zur\u00fcck. Erfolgreiche Nachzuchten in zoologischen Einrichtungen bilden die Grundlage f\u00fcr solche internationalen Wiederansiedlungsprojekte.<\/p>\n<p class=\"false\">Ein besonderer Meilenstein gelang Hellabrunn bereits 2017: Die hier geborene Przewalski-Stute Naya wurde \u00fcber den Zoo Prag im Rahmen des Projekts \u201eReturn of the Wild Horses\u201c erfolgreich in der Mongolei ausgewildert. In diesem Zusammenhang war Dr. Christine Gohl auch im Juni 2026 bei der Auswilderung von Przewalski-Pferden, unter anderem aus dem Tierpark Berlin und Zoo Prag als tier\u00e4rztliche Betreuerin vor Ort mit dabei. Perspektivisch k\u00f6nnten auch weitere Nachzuchten aus Hellabrunn einen Beitrag zu internationalen Wiederansiedlungsprojekten leisten. Welche Tiere daf\u00fcr geeignet sind, entscheidet das Europ\u00e4ische Erhaltungszuchtprogramm anhand genetischer und populationsbiologischer Kriterien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Foto: Tierpark Hellabrunn \/ Julien Huber Gro\u00dfe Freude im M\u00fcnchner Tierpark: Erstmals seit rund zehn Jahren ist wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1139413,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1827],"tags":[13203,772,29,239744,30,239745,1268,6500],"class_list":["post-1139412","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenchen","tag-nachwuchs","tag-bayern","tag-deutschland","tag-erstes-przewalski-fohlen-seit-zehn-jahren-in-hellabrunn-geboren","tag-germany","tag-hellabrunn","tag-muenchen","tag-zoo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116854964147567189","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1139412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1139412"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1139412\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1139413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1139412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1139412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1139412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}