{"id":1141188,"date":"2026-07-04T01:00:37","date_gmt":"2026-07-04T01:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1141188\/"},"modified":"2026-07-04T01:00:37","modified_gmt":"2026-07-04T01:00:37","slug":"brandenburg-prueft-stromzone-mit-polen-fuer-guenstigere-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1141188\/","title":{"rendered":"Brandenburg pr\u00fcft Stromzone mit Polen f\u00fcr g\u00fcnstigere Preise"},"content":{"rendered":"<p>Brandenburg lotet nach Angaben von Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke die M\u00f6glichkeit einer gemeinsamen Strompreiszone mit Regionen im Nachbarland Polen aus. \u201eSchleswig-Holstein, Hamburg, Teile von Niedersachsen pr\u00fcfen, ob eine engere Zusammenarbeit grenz\u00fcberschreitend in Europa, in dem Fall mit D\u00e4nemark, m\u00f6glich ist\u201c, sagte Woidke nach einem Treffen mit dem Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Pawe\u0142 Jaros\u0142aw Gancarz. \u201eWir sind dabei, auch dieses zu pr\u00fcfen mit polnischen Regionen.\u201c Das sei aber ganz in den Anf\u00e4ngen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der Regierungschef kann sich vorstellen, dass das Modell einen Effekt f\u00fcr die Verbraucher hat. \u201eDas h\u00e4tte dann nat\u00fcrlich auch Auswirkungen auf die Strompreise, n\u00e4mlich auf niedrigere Strompreise auch in Brandenburg\u201c, sagte er. Es sei n\u00f6tig, im europ\u00e4ischen Rahmen die Energiesicherheit und die Nutzung erneuerbarer Energien mehr in den Fokus zu nehmen.<\/p>\n<p>IHK f\u00fcr Stromzone von Nordl\u00e4ndern mit Westd\u00e4nemark<\/p>\n<p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein schl\u00e4gt eine gemeinsame Stromzone f\u00fcr Schleswig-Holstein und Hamburg mit Westd\u00e4nemark vor. Das Modell bietet nach Ansicht der IHK g\u00fcnstige Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Produktion und Vermarktung regional erzeugten Stroms, der st\u00e4rker vor Ort genutzt w\u00fcrde. Eine st\u00e4rkere regionale Nutzung der Energie fordert auch Woidke, damit Strom g\u00fcnstiger wird.<\/p>\n<p>Nach Angaben der IHK k\u00f6nnten durch eine gemeinsame Energiezone die Kosten durch effizientere Energienutzung in ganz Deutschland gesenkt und Platz f\u00fcr weitere \u00d6ko-Energien geschaffen werden. Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) hatte sich offen daf\u00fcr gezeigt.<\/p>\n<p>Debatte \u00fcber Strompreiszone<\/p>\n<p>Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag aber keine \u00c4nderung zur sogenannten Stromgebotszone geplant. Der Strompreis in Deutschland ist einheitlich, Erzeugung und Verbrauch unterscheiden sich aber. Wenn im Norden mehr Windstrom produziert als ben\u00f6tigt wird oder durch das Stromnetz in den S\u00fcden abtransportiert werden kann, m\u00fcssen Windr\u00e4der zeitweise abgeschaltet werden, was zu Kosten f\u00fchrt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr gab es erneut eine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Uebertragungsnetzbetreiber-fordern-eine-Teilung-der-deutschen-Stromgebotszone-10365016.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Forderung norddeutscher Bundesl\u00e4nder nach einer Neuregelung des Stromsystems f\u00fcr niedrigere Preise in ihren Regionen<\/a>, was Widerstand in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg ausl\u00f6ste. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Energieminister-der-Laender-Strommarktreformen-und-Schuldzuweisungen-7263045.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schon 2022 hatte es hierzu Diskussionen in Reaktion auf die Gaskrise gegeben<\/a>. Auf EU-Ebene wird ebenfalls schon l\u00e4nger diskutiert, dass Deutschland in verschiedene Stromgebotszonen aufgeteilt werden m\u00fcsste. Im Gespr\u00e4ch waren 2022 laut der Agentur der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbeh\u00f6rden <a href=\"https:\/\/www.acer.europa.eu\/events-and-engagement\/news\/acer-has-decided-alternative-electricity-bidding-zone-configurations\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">(ACER) zwei bis vier Zonen<\/a>.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Engelking\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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