{"id":114121,"date":"2025-05-16T03:23:08","date_gmt":"2025-05-16T03:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114121\/"},"modified":"2025-05-16T03:23:08","modified_gmt":"2025-05-16T03:23:08","slug":"berlin-brandenburg-berlinerin-siegt-bei-tanzwettbewerb-fuer-wissenschaftler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114121\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Berlinerin siegt bei Tanzwettbewerb f\u00fcr Wissenschaftler"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Berlinerin siegt bei Tanzwettbewerb f\u00fcr Wissenschaftler<\/p>\n<p>\t\t\t\t              16.05.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Wissenschaft kann trocken und schwer verst\u00e4ndlich sein. Nicht aber, wenn man komplexe Themen t\u00e4nzerisch darstellt. Genau das hat eine Berliner Doktorandin gemacht &#8211; und daf\u00fcr einen Preis bekommen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; In einem knapp neun Minuten langen Video tanzt Manisha Biswas zusammen mit anderen durch den Gleisdreieckpark, tanzt in der U2 und tanzt in einem fiktiven Berliner Club. Biswas ist aber keine T\u00e4nzerin, sondern Kognitionspsychologin. Mit dem Clip hat sie am internationalen Wettbewerb &#8222;Dance-Your-PhD&#8220; (auf Deutsch: Tanze deine Doktorarbeit) des renommierten Wissenschaftsmagazins Science teilgenommen und in der Kategorie Sozialwissenschaften gewonnen. Als Preisgeld bekommt sie 750 Dollar.<\/p>\n<p>In dem mit Techno-Beats unterlegten Clip erkl\u00e4rt die Wissenschaftlerin, wie Bewegungen, die im gleichen Takt mit anderen erfolgen, zur Identit\u00e4tsbildung beitragen und wie gemeinsame Bewegungen dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass sich Einzelne anders wahrnehmen. Biswas arbeitet an der Graduiertenschule der Humboldt-Universit\u00e4t, der Berlin School of Mind and Brain.<\/p>\n<p>Als sie ihren Freunden das Thema ihrer Doktorarbeit erkl\u00e4rt habe, h\u00e4tten diese gesagt: &#8222;Das ist wirklich kompliziert, ich habe keine Ahnung, was du da sagst&#8220;, sagt die 29-J\u00e4hrige und lacht. Genau das sei es, was sie motiviert habe, an dem Wettbewerb teilzunehmen: Sie wolle Wissenschaft f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich und verst\u00e4ndlich machen.<\/p>\n<p>Dreh organisierte sie mithilfe von Freunden<\/p>\n<p>Wenn Wissenschaftler nicht aus ihren Laboren herausk\u00e4men, um \u00fcber ihre Themen zu sprechen, m\u00fcsse man damit rechnen, dass Menschen schlecht informiert seien. Das sei in Zeiten von Fake News gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Bei dem Wettbewerb habe sie aber vor allem auch aus Spa\u00df mitgemacht. Alle Beteiligten seien Freunde von ihr oder Freunde von Freunden, die freiwillig mitgemacht h\u00e4tten. Ein befreundeter DJ produzierte die Musik, ihre Freundin Liselotte van Balen \u00fcbernahm die Regie, die Clubszene wurde im Keller eines Bekannten gedreht. Sogar drei ausgebildete T\u00e4nzer konnte sie f\u00fcr den Dreh begeistern. &#8222;Ich habe keine professionelle Ausbildung, die T\u00e4nzer mussten daher einige Zeit mit mir verbringen, um mir die Schritte der Choreographie beizubringen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Forschungsprojekt vielleicht im Club\u00a0<\/p>\n<p>Ihre mehr als 200 Seiten lange Doktorarbeit hat Biswas mittlerweile abgegeben. Sie hat schon einen Plan, wie es danach weitergehen soll: &#8222;Ich m\u00f6chte gerne eine Feldstudie in einem Club machen.&#8220; Sie wolle herausfinden, ob die Herzschl\u00e4ge von DJs und Clubbesuchern sich aneinander anpassten. Als N\u00e4chstes stehe aber erst einmal die Verteidigung ihrer Doktorarbeit an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Berlinerin siegt bei Tanzwettbewerb f\u00fcr Wissenschaftler 16.05.2025, 05:03 Uhr Wissenschaft kann trocken und schwer verst\u00e4ndlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":114122,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,44259,1890,29,30,44260,5197],"class_list":{"0":"post-114121","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-berlinerin","15":"tag-brandenburg","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-tanzwettbewerb","19":"tag-wissenschaftler"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114515372328345210","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114121\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/114122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=114121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=114121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}