{"id":114175,"date":"2025-05-16T03:56:08","date_gmt":"2025-05-16T03:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114175\/"},"modified":"2025-05-16T03:56:08","modified_gmt":"2025-05-16T03:56:08","slug":"wasserversorgung-in-duerre-zeiten-antenne-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114175\/","title":{"rendered":"Wasserversorgung in D\u00fcrre-Zeiten &#8211; Antenne M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Dass sich M\u00fcnsteraner:innen endlich mal wieder Regen w\u00fcnschen &#8211; das sollte einen direkt aufhorchen lassen. Aber wohin wir auch blicken: Anstatt gr\u00fcnem Rasen kommt doch immer mehr ein trockener Braunton durch. Und Regen, der ist vorerst nicht in Sicht. Metereolog:innen warnen bereits vor einem Hitzesommer.<\/p>\n<p>In M\u00fcnster selbst m\u00fcssen wir uns aber noch nicht Sorgen machen, dass wir bald unser Trinkwasser rationieren m\u00fcssen. Auf ANTENNE M\u00dcNSTER-Anfrage hin sagen die Stadtwerke klar: Die Trinkwasserversorgung ist gesichert &#8211; und k\u00f6nnte auch noch dramatischere Trockenperioden aushalten. Dabei setzen die Stadtwerke auf ein Verfahren, dass sich seit \u00fcber 100 Jahren bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p>M\u00fcnsters krisenresistente Wasserversorgung<\/p>\n<p>Denn der Kiessandboden in M\u00fcnster hat auch ohne D\u00fcrre noch nie allein genug Grundwasser geboten, um die vielen Menschen in der Stadt zu versorgen. Deshalb wird der Dortmund-Ems-Kanal angezapft. Das aus der Schifffahrtsstra\u00dfe kommende Wasser muss nat\u00fcrlich gereinigt werden, bevor es in unseren H\u00e4usern und Wohnungen aus dem Hahn kommt. Das geschieht mit Aktivkohle. Danach wird das Wasser an den Wasserwerken Hohe Ward und Hornheide in den Boden geleitet, wo es sich 50 Tage im Untergrund mit dem dortigen Grundwasser vermischt und danach aus den Brunnen der Stadtwerke gef\u00f6rdert wird. Nach erneuter Filterung geht es von da via dem \u00fcber 1.200 Kilometer langen Leitungsnetz in die Wasserh\u00e4hne bei uns.<\/p>\n<p>Auf diese Weise gewinnen die Stadtwerke 75 Prozent des Trinkwassers &#8211; der Rest kommt von Gelsenwasser aus Haltern. So ist man auch bei l\u00e4ngeren D\u00fcrre-Perioden abgesichert. Dennoch bitten die Stadtwerke um einen reflektierten Umgang mit dem Wasser aus der Leitung: Unn\u00f6tiger Verbrauch sollte vermieden werden. Zum Beispiel durch einen durchgehend laufenden Hahn beim Z\u00e4hne putzen oder sp\u00fclen.<\/p>\n<p>Familientag in der WasserWerkstatt<\/p>\n<p>Damit unsere Kleinen schon fr\u00fch lernen, dass trinkbares Wasser nicht einfach so aus der Wand kommt, sondern eine zentrale Ressource ist, er\u00f6ffnen die Stadtwerke im Juni am Wasserwerk Hornheide die sogenannte WasserWerkstatt &#8211; einen au\u00dferschulischen Lernort rund um die Thematik. Am Sonntag, den 25. Mai laden die Stadtwerke dort zwischen 11:00 und 17:00 Uhr zu einem Familientag ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dass sich M\u00fcnsteraner:innen endlich mal wieder Regen w\u00fcnschen &#8211; das sollte einen direkt aufhorchen lassen. Aber wohin wir&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":114176,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[44318,5677,3364,29,30,8970,1209,6397,6423,4106],"class_list":{"0":"post-114175","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-drre","9":"tag-munster","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-stadtwerke","16":"tag-trinkwasser","17":"tag-wasser"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114515501646433885","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/114176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=114175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=114175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}