{"id":1142359,"date":"2026-07-04T12:57:16","date_gmt":"2026-07-04T12:57:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1142359\/"},"modified":"2026-07-04T12:57:16","modified_gmt":"2026-07-04T12:57:16","slug":"gruener-bunker-in-hamburg-warum-zieht-ein-ehemaliger-flakturm-millionen-besucher-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1142359\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Bunker in Hamburg: Warum zieht ein ehemaliger Flakturm Millionen Besucher an?"},"content":{"rendered":"<p>Ein langer grauer Betonklotz wird zum \u201ePlace to Travel\u201c: Hamburg l\u00e4sst Beton sprie\u00dfen, pflanzt tausende Geh\u00f6lze und legt einen Park aufs Dach. Der gr\u00fcne Bunker zieht Millionen an und ver\u00e4ndert den Umgang mit der eigenen Geschichte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der gr\u00fcne Bunker auf St. Pauli feiert in diesen Tagen seinen zweiten Geburtstag, die Bepflanzung dominiert die Wirkung immer mehr \u2013 und die \u201eNew York Times\u201c hat den Bau l\u00e4ngst in die prestigetr\u00e4chtige Liste der \u201e52 Places to Travel\u201c aufgenommen.  Ziel der Stadt war, das Stadtklima nachhaltig zu verbessern und sozial\u00f6kologische Projekte zu schaffen. Dazu wurde der einst 38 Meter hohe Flakturm um f\u00fcnf Geschosse aufgestockt und um eine Art Bergpfad mit mehr als 300 Stufen erg\u00e4nzt, der sich au\u00dfen an dem Betonriesen fast 60 Meter nach oben schl\u00e4ngelt.<\/p>\n<p>Zudem wurden 4700 B\u00e4ume, Str\u00e4ucher, Hecken, h\u00e4ngende Geh\u00f6lze, Kletterpflanzen und Bodendecker gepflanzt und auf dem Dach ein mehr als 7.000 Quadratmeter gro\u00dfer \u00f6ffentlicher Park eingerichtet. Von dort sind neben dem Millerntor-Stadion des FC St. Pauli unter anderem der Fernsehturm, der Michel und die Elbphilharmonie zu sehen.<\/p>\n<p>Welche Angebote gibt es auf dem Bunker?<\/p>\n<p>Im gr\u00fcnen Bunker gibt es ein Boutique-Hotel sowie m\u00f6blierte G\u00e4stewohnungen f\u00fcr Kunstschaffende. Zur Gastronomie z\u00e4hlen ein Rooftop-Restaurant und eine Bar mit Blick \u00fcber St. Pauli sowie ein \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliches Tagescaf\u00e9. <\/p>\n<p>Im Bunker werden Ausstellungen gezeigt, Konzerte gespielt, Lesungen veranstaltet und F\u00fchrungen zur Architektur und Zeitgeschichte gehalten. Daf\u00fcr wird unter anderem die multifunktionale Georg-Elser-Halle genutzt. Sie bietet Platz f\u00fcr bis zu 2200 Menschen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich sollte die Hochbunkeranlage Hamburg im Zweiten Weltkrieg vor Bombern der Alliierten sch\u00fctzen. Der Bunker an der Feldstra\u00dfe wurde ab April 1942 unter dem Einsatz von Zwangsarbeitern gebaut. Nach etwa 300 Tagen ist die Anlage mit einer Grundfl\u00e4che von 75 mal 75 Metern einsatzbereit gewesen. Die nach Kriegsende erwogene Sprengung wurde nicht umgesetzt. Das Geb\u00e4ude wurde in mehreren Phasen umgenutzt und schlie\u00dflich erweitert.<\/p>\n<p>Wie viele Besucher werden gez\u00e4hlt? <\/p>\n<p>Im ersten Jahr hat der Hochbunker laut einer Mitteilung 2,3 Millionen G\u00e4ste angelockt. An Spitzentagen kamen mehr als 20.000 Menschen. Der Eintritt ist kostenlos. J\u00fcngere Zahlen liegen nicht vor. Die Bauherrin, die Matzen Immobilien KG, hat auf Anfrage keine aktuellen Besucherzahlen genannt.<\/p>\n<p>jlau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein langer grauer Betonklotz wird zum \u201ePlace to Travel\u201c: Hamburg l\u00e4sst Beton sprie\u00dfen, pflanzt tausende Geh\u00f6lze und legt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1142360,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[234338,29,30,692,48997,8923,2020,45],"class_list":["post-1142359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-bunker-ks","tag-deutschland","tag-germany","tag-hamburg","tag-heiligengeistfeld","tag-lauterbach-joern","tag-st-pauli","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116861825739980130","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1142359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1142359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1142359\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1142360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1142359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1142359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1142359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}