{"id":1143685,"date":"2026-07-05T02:54:15","date_gmt":"2026-07-05T02:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143685\/"},"modified":"2026-07-05T02:54:15","modified_gmt":"2026-07-05T02:54:15","slug":"dgb-umfrage-zur-reformdebatte-jeder-vierte-rechnet-mit-arbeitsunfaehigkeit-vor-rentenbeginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143685\/","title":{"rendered":"DGB-Umfrage zur Reformdebatte: Jeder Vierte rechnet mit Arbeitsunf\u00e4higkeit vor Rentenbeginn"},"content":{"rendered":"<p>DGB-Umfrage zur ReformdebatteJeder Vierte rechnet mit Arbeitsunf\u00e4higkeit vor Rentenbeginn<\/p>\n<p>05.07.2026, 01:16 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:06 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Heimwerker-als-DIY-Klempner-mit-Handschuhen-bei-der-Reparatur-von-Abfluss-im-Bad-Modellfreigabe-vorh.webp\" alt=\"Heimwerker-als-DIY-Klempner-mit-Handschuhen-bei-der-Reparatur-von-Abfluss-im-Bad-Modellfreigabe-vorhanden\"\/>Bei bestimmten Berufsgruppen wie Klempnern oder Bauarbeitern ist die Skepsis laut DGB besonders gro\u00df. (Foto: picture alliance \/ Zoonar)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">W\u00e4hrend die Bundesregierung das Renteneintrittsalter nach oben schrauben will, zeichnet der Deutsche Gewerkschaftsbund ein d\u00fcsteres Bild von der Selbsteinsch\u00e4tzung vieler Arbeitnehmer. Laut einer Umfrage glauben 40 Prozent nicht, bis zum gesetzlichen Renteneintritt durchhalten zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Viele Arbeitnehmer in Deutschland zweifeln einer neuen Erhebung zufolge daran, dass sie ihren Job bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters aus\u00fcben k\u00f6nnen. Besonders pessimistisch sind Besch\u00e4ftigte in k\u00f6rperlich und psychisch belastenden Berufen. Das geht aus einer neuen Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Es ist ein bitterer Befund: Vier von zehn Besch\u00e4ftigten glauben nicht daran, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen bis zur Rente durchhalten zu k\u00f6nnen. Im Handwerk, der Pflege, im Baugewerbe oder in Erziehungsberufen ist es sogar mehr als die H\u00e4lfte. Betroffen sind also Berufe mit hohen k\u00f6rperlichen Belastungen ebenso wie psychisch anspruchsvolle T\u00e4tigkeiten. Diese Realit\u00e4ten darf die Regierung bei ihren Rentenentscheidungen nicht l\u00e4nger ignorieren&#8220;, sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi den Funke-Zeitungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die Auswertung wurden knapp 28.000 Besch\u00e4ftigte in den Jahren 2022 bis 2026 befragt. Demnach glauben lediglich 53 Prozent, ihre derzeitige T\u00e4tigkeit bis zum gesetzlichen Renteneintritt ohne Einschr\u00e4nkungen aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. 40 Prozent rechnen dagegen nicht damit. Besonders gro\u00df sind laut Umfrage die Zweifel in bestimmten Berufsgruppen. So erwarten 72 Prozent der Besch\u00e4ftigten im Bereich Sanit\u00e4r, Heizung und Klempnerei, ihren Beruf nicht bis zur Rente aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. In der Krankenpflege sind es 71 Prozent, in der Altenpflege 67 Prozent, in Hochbauberufen 66 Prozent und bei Erzieherinnen und Erziehern 57 Prozent.<\/p>\n<p>Fahimi: Brauchen bessere Arbeitsbedingungen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Als entscheidende Ursachen nennt die Untersuchung die Arbeitsbedingungen. Besch\u00e4ftigte mit hoher k\u00f6rperlicher Belastung, dauerhaftem Zeitdruck oder starker L\u00e4rmbelastung trauen sich deutlich seltener zu, bis zum Renteneintritt zu arbeiten. So rechnen 72 Prozent derjenigen mit sehr h\u00e4ufig schwerer k\u00f6rperlicher Arbeit damit, vorzeitig aus dem Beruf auszuscheiden. Bei starker L\u00e4rmbelastung sind es 61 Prozent, bei dauerhaftem Zeitdruck 59 Prozent. Auch lange Arbeitszeiten, geringe Handlungsspielr\u00e4ume und fehlende betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung verschlechtern die Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Das Ziel muss sein, die Menschen gesund bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter in Erwerbsarbeit zu halten. Statt die Messlatte beim Renteneintrittsalter immer h\u00f6her zu legen, braucht es w\u00fcrdige \u00dcberg\u00e4nge in die Rente und ges\u00fcndere Arbeitsbedingungen. Es kann niemand wollen, dass sich ganze Generationen krank in die Rente schleppen und dann Abz\u00fcge einfach hinnehmen m\u00fcssen&#8220;, sagte Fahimi weiter.<\/p>\n<p>IW-Studie: Mehr Fr\u00fchrentner arbeiten weiter<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der DGB pr\u00e4sentiert seine Ergebnisse, w\u00e4hrend die schwarz-rote Koalition an einer Reform der gesetzlichen Rente arbeitet. Erst in dieser Woche hatte die Rentenkommission empfohlen, das Renteneintrittsalter langfristig an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Der Koalitionsausschuss von Union und SPD bekannte sich anschlie\u00dfend dazu, die Empfehlungen der Kommission umsetzen zu wollen. Aus Sicht des DGB zeigt die neue Auswertung jedoch, dass f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte zun\u00e4chst die Arbeitsbedingungen verbessert werden m\u00fcssten, bevor \u00fcber ein l\u00e4ngeres Arbeiten gesprochen werde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Eine gerade ver\u00f6ffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeichnet allerdings ein positiveres Bild von der tats\u00e4chlichen Fitness insbesondere langj\u00e4hrig Versicherter. &#8222;Seit dem vollst\u00e4ndigen Wegfall der Hinzuverdienstgrenze 2023 nimmt die Zahl der vorzeitig Verrenteten mit einem gro\u00dfen Hinzuverdienst zu&#8220;, zitierte die &#8222;Rheinischen Post aus der IW-Studie. &#8222;Bei den besonders langj\u00e4hrig Versicherten stieg der Anteil mit gro\u00dfem Hinzuverdienst, der \u00fcber einen Minijob hinausgeht, von zehn Prozent (2019) mit dem Wegfall der Grenze 2023 auf 25 Prozent&#8220;, bilanzierte die Studie. Das hei\u00dft: Jeder vierte dieser Fr\u00fchrentner, die auf 45 Versicherungsjahre kommen, arbeitet laut Studie weiter und das f\u00fcr mehr als einen Minijob. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DGB-Umfrage zur ReformdebatteJeder Vierte rechnet mit Arbeitsunf\u00e4higkeit vor Rentenbeginn 05.07.2026, 01:16 Uhr Artikel anh\u00f6ren(05:06 min) Bei bestimmten Berufsgruppen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1143686,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[2554,29,30,13,14,15,16,379,47451,70235,36305,16847,12,10,8,9,11],"class_list":["post-1143685","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-deutscher-gewerkschaftsbund","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-rente","tag-rente-mit-63","tag-rentenpaket","tag-rentenpolitik","tag-rentenversicherung","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116865117103814146","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1143685"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143685\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1143686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1143685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1143685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1143685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}