{"id":1143748,"date":"2026-07-05T03:45:15","date_gmt":"2026-07-05T03:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143748\/"},"modified":"2026-07-05T03:45:15","modified_gmt":"2026-07-05T03:45:15","slug":"toedliche-schuesse-in-stade-neue-details-zur-vorgeschichte-bekannt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143748\/","title":{"rendered":"T\u00f6dliche Sch\u00fcsse in Stade: Neue Details zur Vorgeschichte bekannt"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/stade-212.webp\" alt=\"Blumen und ein Grablicht am Tatort in Stade\" title=\"Blumen und ein Grablicht am Tatort in Stade | NonstopNews\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Nach Gewalttat in Stade: Hinweise auf Sorgerechtsstreit verdichten sich (8 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 30.06.2026 16:52 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Nach den Sch\u00fcssen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade mit sechs Toten herrscht Fassungslosigkeit. Nach und nach werden weitere Details zu den Hintergr\u00fcnden bekannt.<\/p>\n<p class=\"\">Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter kommt aus der Region Hannover und hatte in der Einrichtung einen Termin mit Mitarbeitenden des Jugendamtes der Region Hannover und der Einrichtung. Dabei ging es nach NDR Informationen um das Sorgerecht f\u00fcr seine drei Monate alte Tochter, die zusammen mit der Mutter in der Stader Einrichtung untergebracht war. Bei diesem Gespr\u00e4ch am Montag soll der 45-J\u00e4hrige dann mit einer Pistole auf die Mitarbeitenden geschossen haben. Vier Frauen und ein Mann starben noch vor Ort, ein weiterer Mann wenige Stunden sp\u00e4ter im Krankenhaus. Die Mutter und die gemeinsame Tochter wurden nicht verletzt. Der Tatverd\u00e4chtige konnte auf der Flucht gestoppt werden und wurde festgenommen. \u00dcber einen Haftbefehl soll noch heute entschieden werden.<\/p>\n<p>    Ermittler nennen weitere Details<\/p>\n<p class=\"\">Das Jugendamt wollte nach Informationen des NDR Niedersachsen das Sorgerecht des Vaters einschr\u00e4nken, weil das Baby einem Gutachten der Medizinischen Hochschule (MHH) zufolge Verletzungen aufwies. Der Vater soll den Arzt, der das Gutachten erstellt hat, daraufhin verbal bedroht haben. Einschl\u00e4gig polizeibekannt hinsichtlich h\u00e4uslicher Gewalt sei der 45-J\u00e4hrige aber nicht gewesen. Die Tatwaffe soll der Mann in Berlin am Bahnhof Zoo gekauft haben. Beim Fluchtversuch am Montagmittag soll er so lange auf Polizeibeamte geschossen haben, bis die Munition alle war. Die 65-j\u00e4hrige Frau, die den mutma\u00dflichen T\u00e4ter zur Jugendhilfeeinrichtung gefahren hat, soll die Patentante des Babys sein und aus Bremen kommen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/wut101.webp\" alt=\"Geballte Faust\" title=\"Geballte Faust | picture-alliance \/ Design Pics\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Lisa Kremeyer vom Jugendamt im Landkreis Holzminden berichtet im Interview von Drohungen, Gewalt und dem immer pr\u00e4senten Risiko.<\/p>\n<p>    Drei der Opfer aus der Region Hannover<\/p>\n<p class=\"\">Drei Opfer sollen nach NDR Informationen beim Jugendamt der Region Hannover gearbeitet haben, die anderen in der Jugendhilfeeinrichtung selbst. Die Jugendamtsmitarbeiter, zwei Frauen und ein Mann, sollen f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch mit dem mutma\u00dflichen Sch\u00fctzen aus Garbsen in der Region Hannover ins knapp 200 Kilometer entfernte Stade gefahren sein &#8211; nach NDR Informationen extra zu dritt, weil sie \u00c4rger bei dem Termin erwartet hatten. Die Region Hannover teilte mit, man sei ob der Tat &#8222;zutiefst ersch\u00fcttert&#8220; und &#8222;fassungslos&#8220;. &#8222;Aus Respekt vor den Betroffenen und ihren Angeh\u00f6rigen sowie mit Blick auf die laufenden Ermittlungen werden wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter zu dem Geschehen \u00e4u\u00dfern&#8220;, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/stade-250.webp\" alt=\"Wilhadi Kirche in Stade\" title=\"Wilhadi Kirche in Stade | NDR, Maja Chiara H\u00fclcher\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Das sagte Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies (SPD) w\u00e4hrend einer Andacht in Stade. Sechs Menschen sind am Montag ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>    Mutter und Tochter unverletzt<\/p>\n<p class=\"\">Bei dem Termin hatte es sich um ein sogenanntes Hilfeplangespr\u00e4ch mit dem 45 Jahre alten Verd\u00e4chtigen gehandelt, wie L\u00fcneburgs Polizeipr\u00e4sidentin Kathrin Schuol am Montag auf einer <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/lueneburg_heide_unterelbe\/behrens-und-polizei-informieren-ueber-toedliche-schuesse-in-stade,stade-194.html\" title=\"Innenministerin und Polizei informieren \u00fcber Sch\u00fcsse in Stade\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pressekonferenz<\/a> sagte. Weil der Vater als auff\u00e4llig galt, sollte das Gespr\u00e4ch in gro\u00dfer Runde stattfinden. Die drei Monate alte Tochter des Verd\u00e4chtigen war den Informationen von NDR und WDR zufolge aus der Familie genommen worden. Unter Auflagen habe das Kind zur\u00fcck zur Mutter gedurft, aber nicht an deren Wohnort in Hannover, sondern in der Jugendhilfeeinrichtung in Stade. Mutter und Tochter sind Schuol zufolge bei der Tat nicht verletzt worden. Das Kind kam zun\u00e4chst in Obhut des Jugendamts, die 34-j\u00e4hrige Mutter in Gewahrsam. Die Frau sollte gestern vernommen werden.<\/p>\n<p>    Ermittlungen dauern an &#8211; Polizei schaltet Hinweisportal<\/p>\n<p class=\"\">Die Polizei will nun eine Mordkommission einrichten. &#8222;Die Ermittlungen werden aufgrund des Umfangs und der Komplexit\u00e4t des Tatgeschehens in K\u00fcrze von dieser \u00fcbernommen&#8220;, hie\u00df es am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung. Es seien bereits Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung \u00fcber das eingerichtete Hinweisportal eingegangen. Die Polizei bittet aber weiterhin darum, insbesondere Bild- und Videomaterial, das im Zusammenhang mit dem Ereignis stehen k\u00f6nnte, <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/lueneburg_heide_unterelbe\/textlink-323700~splash.html\" title=\"Polizei Niedersachsen: Hinweisportal zu t\u00f6dlichen Sch\u00fcssen in Stade\" data-url=\"https:\/\/nds.hinweisportal.de\/toetungsdelikt-stade\" class=\"extlink-preface\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00fcber das Hinweisportal hochzuladen<\/a>.<\/p>\n<p>    Polizei stoppt Fluchtwagen mit Sch\u00fcssen<\/p>\n<p class=\"\">Der genaue Ablauf der Tat in der Jugendhilfeeinrichtung ist bisher nicht \u00f6ffentlich bekannt. Die Ermittler verwiesen auf die aufwendige und detaillierte Arbeit der Spurensicherung. Am Montagmittag gingen gegen 12 Uhr laut Polizeipr\u00e4sidentin Schuol zeitgleich mehrere Notrufe in der Leitstelle ein. Mehrere Streifenwagen seien ausger\u00fcckt. Die Polizisten h\u00e4tten &#8222;ein grausames Bild&#8220; in der Jugendhilfeeinrichtung vorgefunden. Vier Menschen seien tot gewesen, eine weitere Person sei nach erfolgloser Reanimation gestorben. Eine sechste Person erlag sp\u00e4ter im Krankenhaus ihren Verletzungen.<\/p>\n<p>    Verd\u00e4chtiger hat keine Erlaubnis f\u00fcr Waffe<\/p>\n<p class=\"\">Laut Polizei L\u00fcneburg wurde der mutma\u00dfliche T\u00e4ter in Deutschland geboren und ist t\u00fcrkischer Staatsb\u00fcrger. Er war polizeilich bekannt, galt laut Schuol aber &#8222;bisher nicht als absolut gewaltt\u00e4tig&#8220;. Die Polizei konnte das Fluchtauto kurze Zeit sp\u00e4ter stoppen. Beamten stellten bei dem Verd\u00e4chtigen eine Waffe sicher. Um welche Art es sich handelte, teilte die Polizei mit Verweis auf ermittlungstaktische Gr\u00fcnde nicht mit. Eine Erlaubnis zum Tragen einer Waffe habe er nicht gehabt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1782765800_460_stade-156.webp\" alt=\"Ein Mitarbeiter der Spurensicherung sichert einen Tatort Sch\u00fcssen in Stade mit f\u00fcnf Toten.\" title=\"Ein Mitarbeiter der Spurensicherung sichert einen Tatort Sch\u00fcssen in Stade mit f\u00fcnf Toten. | Nord-West-Media TV\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Mann arbeitet in der N\u00e4he. Er sah, wie die Polizei auf das Fluchtauto schoss. Im Interview schildert er seine Eindr\u00fccke.<\/p>\n<p>    Kanzler Merz zeigt sich ersch\u00fcttert<\/p>\n<p class=\"\">Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schrieb auf der Plattform X: &#8222;Die Nachricht aus Stade ersch\u00fcttert bis ins Mark.&#8220; Viele Menschen, &#8222;die helfen und sch\u00fctzen wollten&#8220;, h\u00e4tten ihr Leben verloren oder seien verletzt worden. Er dankte den Polizistinnen und Polizisten &#8222;f\u00fcr ihren schnellen Einsatz&#8220;. Auch Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) teilte seine Anteilnahme mit. &#8222;Ich bin zutiefst schockiert \u00fcber das Ausma\u00df der Gewalt an einem Ort, der Schutz bieten soll&#8220;, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>    Behrens: &#8222;Kaltbl\u00fctige Gewalttat&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Olaf Lies (SPD) bezeichnete das Geschehen als ersch\u00fctternd. Gleichzeitig warnte er vor voreiligen Schl\u00fcssen. Innenministerin Daniela Behrens (SPD) sprach in der Pressekonferenz am Montagabend von einer &#8222;kaltbl\u00fctigen Gewalttat&#8220;, die Spuren hinterlassen werde. Niedersachsens CDU-Vorsitzender Sebastian Lechner dr\u00fcckte ebenfalls sein Mitgef\u00fchl aus. Er sagte: &#8222;Wir verfolgen die Ermittlungen aufmerksam und vertrauen darauf, dass die Hintergr\u00fcnde dieser unfassbaren Tat l\u00fcckenlos aufgekl\u00e4rt werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Transparenzhinweis:<\/strong><strong> <\/strong>Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Passagen zu einem zun\u00e4chst berichteten Verdacht famili\u00e4rer Bez\u00fcge des Tatverd\u00e4chtigen zu einem gro\u00dfen Clan wurden entfernt, nachdem sich die Informationslage ge\u00e4ndert hat und die vorliegenden Hinweise diesen Verdacht aus Sicht der Redaktion nicht mehr ausreichend st\u00fctzen. (01.07.2026, 14:58 Uhr)<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/stade-202.webp\" alt=\"Spurensicherung in Stade. Hier sind t\u00f6dliche Sch\u00fcsse in einer Jugendeinrichtung gefallen. Sechs Menschen starben.\" title=\"Spurensicherung in Stade. Hier sind t\u00f6dliche Sch\u00fcsse in einer Jugendeinrichtung gefallen. Sechs Menschen starben. | Ulrich Perrey\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Sechs Mitarbeitende von Sozialeinrichtungen sind gestorben. Innenministerin Behrens spricht von einer &#8222;kaltbl\u00fctigen Gewalttat&#8220;.<\/p>\n<p>        Schlagw\u00f6rter zu diesem Artikel<\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/Hannover-Aktuelle-News-und-Nachrichten,hannover18518.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Nach Gewalttat in Stade: Hinweise auf Sorgerechtsstreit verdichten sich (8 Min) Stand: 30.06.2026 16:52 Uhr Nach den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1133119,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[4067,3364,29,9090,30,3786,46,238586,153113,1411,121,2688,18710,14031,12219],"class_list":["post-1143748","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-ermittlungen","tag-de","tag-deutschland","tag-garbsen","tag-germany","tag-grosseinsatz","tag-hannover","tag-jugendamt-region-hannover","tag-jugendhilfeeinrichtung","tag-niedersachsen","tag-polizei","tag-schuesse","tag-sorgerechtsstreit","tag-stade","tag-tote"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116865319100658953","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1143748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1133119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1143748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1143748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1143748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}