{"id":1143785,"date":"2026-07-05T04:07:15","date_gmt":"2026-07-05T04:07:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143785\/"},"modified":"2026-07-05T04:07:15","modified_gmt":"2026-07-05T04:07:15","slug":"hamburg-draengt-auf-einheitliche-datenschutzaufsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1143785\/","title":{"rendered":"Hamburg dr\u00e4ngt auf einheitliche Datenschutzaufsicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Die Datenschutzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder wollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen das Leben erleichtern, die in mehreren Bundesl\u00e4ndern t\u00e4tig sind. Sie unterst\u00fctzen deshalb eine Bundesratsinitiative Hamburgs, wonach betroffene Firmen und Einrichtungen k\u00fcnftig nur noch mit einer einzigen Datenschutzbeh\u00f6rde sprechen sollen. Habe eine Datenschutzbeh\u00f6rde bei l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Sachverhalten ein Verfahren gepr\u00fcft und genehmigt, gelte diese Entscheidung auch f\u00fcr alle anderen Beh\u00f6rden. \u201eDas spart Aufwand und beschleunigt Abl\u00e4ufe\u201c, hie\u00df es.\n            <\/p>\n<p>            Datenschutzbeauftragte Kamp: Hamburger Initiative sinnvoll<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eDie Hamburger Bundesratsinitiative geht in die richtige Richtung: Sie st\u00e4rkt die Zusammenarbeit, das arbeitsteilige Vorgehen und legt dort, wo es sinnvoll ist, einen Ansprechpartner f\u00fcr Unternehmen und Forschungseinrichtungen fest\u201c, sagte Berlins Datenschutzbeauftragte Meike Kamp. Und Niedersachsens Datensch\u00fctzer Denis Lehmkemper betonte, davon profitierten national agierende Unternehmen und Organisationen ebenso wie die regionale Wirtschaft. \u00dcber die Initiative soll am 10. Juli im Bundesrat beraten werden.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eDer Datenschutz genie\u00dft in Deutschland zurecht einen hohen Stellenwert &#8211; gleichzeitig sehen wir, dass die Strukturen zu unn\u00f6tigem Aufwand f\u00fchren und Innovationen ausbremsen k\u00f6nnen\u201c, sagte Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Gr\u00fcne). Das gelte vor allem f\u00fcr Firmen und Forschungseinrichtungen, die in mehreren L\u00e4ndern t\u00e4tig seien. \u201eWir sollten die Strukturen deshalb ver\u00e4ndern, hin zu einheitlichen Regeln und einem Ansprechpartner, weg von doppelten Pr\u00fcfungen.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Mehr Rechtssicherheit durch klare, praxistaugliche Regelungen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Chef der Hamburger Senatskanzlei und Vorsitzende der Digitalministerkonferenz, Staatsrat Jan P\u00f6rksen (SPD), sagte: \u201eKlare, praxistaugliche Regelungen sorgen f\u00fcr mehr Rechtssicherheit und weniger b\u00fcrokratischen Aufwand.\u201c Auch bei der j\u00fcngsten Digitalministerkonferenz in Hamburg h\u00e4tten alle L\u00e4nder gemeinsam eine Reform der Datenschutzaufsicht nach dem Prinzip \u201eeiner pr\u00fcft f\u00fcr alle\u201c angeregt. \u201eBeide Initiativen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der f\u00f6deralen Modernisierungsagenda.\u201c\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Datenschutzbeh\u00f6rden der L\u00e4nder wollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen das Leben erleichtern, die in mehreren Bundesl\u00e4ndern t\u00e4tig sind. 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