{"id":114431,"date":"2025-05-16T06:19:09","date_gmt":"2025-05-16T06:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114431\/"},"modified":"2025-05-16T06:19:09","modified_gmt":"2025-05-16T06:19:09","slug":"jetzt-kommen-ki-agenten-microsoft-zieht-bing-api-den-stecker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114431\/","title":{"rendered":"Jetzt kommen KI-Agenten: Microsoft zieht Bing API den Stecker"},"content":{"rendered":"<p>Microsoft hat angek\u00fcndigt, die Schnittstelle zur Suchmaschine Bing am 11. August 2025 zu deaktivieren. Weil Google seine Suchergebnisse nicht per Schnittstelle anbietet, nutzten insbesondere Entwickler alternativer Suchmaschinen wie DuckDuckGo oder Brave Search die Schnittstelle zu Bing als kosteng\u00fcnstige Alternative zu einem eigenen Suchindex. Nach der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nutzung-von-Bing-via-API-wird-merklich-teurer-7524992.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Integration von ChatGPT in die Bing-Suche erh\u00f6hte Microsoft die Preise<\/a> mit dem Verweis auf bessere Suchergebnisse. Als Alternative bietet der US-Konzern die Azure-Plattform &#8222;Grounding with Bing Search&#8220; an.<\/p>\n<p>Gro\u00dfkunden bleibt mehr Zeit f\u00fcr Wechsel<\/p>\n<p>Von der Deaktivierung der Schnittstelle betroffen sind Kunden in den Stufen F1 oder S1 bis S9 mit Zugriff auf die Ressourcen der Bing-Suche. Ebenfalls endet der Zugriff f\u00fcr Kunden der Stufen F0 und S1 bis S4, welche die benutzerdefinierte Bing-Suche verwenden. Die Abschaltung der Schnittstelle sei Teil einer Strategie auf die gestiegene Nachfrage nach KI-Anwendungen, erkl\u00e4rte Microsoft-Sprecher Donny Turnbaugh die Entscheidung gegen\u00fcber Wired. Es gebe einen Support-Plan f\u00fcr betroffene Unternehmen. Unter Berufung auf Insider <a href=\"https:\/\/www.wired.com\/story\/bing-microsoft-api-support-ending\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtete das Technikmagazin<\/a>, dass Gro\u00dfkunden wie DuckDuckGo noch einen langfristigen Zugang erhalten, w\u00e4hrend kleine Entwickler zeitnah ihren Zugriff verlieren.<\/p>\n<p>Stattdessen verweist Microsoft auf seinen neuen Dienst &#8222;Grounding with Bing Search&#8220;, einem KI-Agenten der hauseigenen Azure-Plattform. Mit ihm k\u00f6nnen Chatbots auf Grundlage von Daten aus dem Internet die Suchergebnisse erg\u00e4nzen. Jedoch umfasst dessen Ausgabe keine Suchergebnisse als Rohdaten, sondern bietet stattdessen lediglich Zusammenfassungen an. Im Vergleich zur bisherigen Schnittstelle sind die Ausgaben weniger flexibel und eignen sich nicht f\u00fcr alle Anwendungsf\u00e4lle. Brian Brown, operativer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von der Suchmaschine Brave, \u00e4u\u00dferte gegen\u00fcber Wired den Verdacht, dass Microsoft st\u00e4rker gegen Konkurrenten vorgehe und sich auf Gro\u00dfkunden und KI-Gesch\u00e4ftsmodelle fokussiere.<\/p>\n<p>Brave bietet eigenen Suchindex per API an<\/p>\n<p>Bereits seit 2023 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Brave-Search-sagt-sich-von-Microsoft-Bing-los-und-plant-Konkurrenz-API-8981819.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">greift Brave Search nicht mehr auf die Ergebnisse der Bing-Suche zur\u00fcck<\/a>. Stattdessen entwickelte die auf Privatsph\u00e4re bedachte Suchmaschine des Browseranbieters Brave einen eigenen Index, den sie auch per Schnittstelle anbietet. Darauf greifen etwa Cohere, Perplexity und Mistral zur\u00fcck. Monatlich sind bis zu 2000 Abfragen kostenfrei m\u00f6glich. Zus\u00e4tzlich gibt es einen Basis-Tarif f\u00fcr f\u00fcnf US-Dollar pro 1000 Anfragen und einen Pro-Tarif f\u00fcr neun US-Dollar. Auch die europ\u00e4ischen Suchmaschinen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ecosia-und-Qwant-bauen-europaeischen-Suchmaschinen-Index-10029262.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ecosia und Qwant arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines Suchindex<\/a>, der digitale Souver\u00e4nit\u00e4t von den USA bieten soll. Ein \u00e4hnliches Ziel verfolgt das mit \u00f6ffentlichen Mitteln gef\u00f6rderte <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/OpenWebSearch-Warum-die-EU-bis-2025-einen-oeffentlichen-Web-Index-aufbauen-will-7547750.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Projekt Open Web Search, das noch in diesem Jahr einen offenen Suchindex vorstellen will<\/a>.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:sfe@ix.de\" title=\"Sven Festag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sfe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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