{"id":1146194,"date":"2026-07-06T05:36:24","date_gmt":"2026-07-06T05:36:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1146194\/"},"modified":"2026-07-06T05:36:24","modified_gmt":"2026-07-06T05:36:24","slug":"montag-britisches-stargate-nur-medien-coup-identitaetsdiebstahl-bei-whatsapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1146194\/","title":{"rendered":"Montag: Britisches Stargate nur Medien-Coup, Identit\u00e4tsdiebstahl bei WhatsApp"},"content":{"rendered":"<p>Stargate UK sollte OpenAI &amp; Co. in die britische Wirtschaft bringen. Durch Milliardeninvestitionen sollten gro\u00dfe KI-Modelle im landeseigenen Rechenzentrum trainiert und betrieben werden. Doch am Gro\u00dfteil des Projekts wurde nie wirklich gearbeitet. Derweil warnen Sicherheitsexperten, dass Kriminelle die k\u00fcrzlich angek\u00fcndigten WhatsApp-Benutzernamen bekannter Personen etwa zu Betrugsversuchen missbrauchen k\u00f6nnten. Reservierungen sind bereits m\u00f6glich, aber Meta will prominente Nutzernamen vor fremder Registrierung gesch\u00fctzt haben. In China d\u00fcrfen Alibaba-Mitarbeiter aus Angst vor \u00dcberwachung die Anthropic-KI Claude nicht mehr nutzen. Der chinesische Konzern wirft der KI-Firma das Aussp\u00e4hen der Anwender vor. Dabei hatte Anthropic die Nutzung von Claude in China eigentlich schon vorher verboten \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das prestigetr\u00e4chtige Rechenzentrumsprojekt \u201e<strong>Stargate UK<\/strong>\u201c ger\u00e4t weiter unter Druck. <strong>OpenAI<\/strong>-Vertreter haben offenbar eines der zentralen Grundst\u00fccke, das f\u00fcr den Aufbau der geplanten KI-Infrastruktur vorgesehen war, <strong>nie vor Ort besichtigt<\/strong>. Obwohl die britische Regierung bereits mit einem potenziellen <strong>Investitionsvolumen von bis zu 20 Milliarden britischen Pfund<\/strong> geworben hatte, nachdem OpenAI Stargate UK im September 2025 als <strong>KI-Infrastruktur-Partnerschaft <\/strong>mit <strong>Nvidia <\/strong>und dem <strong>britischen Rechenzentren-Betreiber Nscale<\/strong> vorgestellt hatte. Ziel war, die \u201esouver\u00e4nen Rechenkapazit\u00e4ten des Vereinigten K\u00f6nigreichs\u201c zu st\u00e4rken. Doch <strong>weder OpenAI noch Nscale waren jemals vor Ort<\/strong>. Lediglich eine Delegation von Nvidia sah sich das Gel\u00e4nde an: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Stargate-UK-20-Milliarden-Pfund-Investment-war-nicht-mehr-als-ein-PR-Stunt-11354198.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">20-Milliarden-Pfund-Investment in Stargate UK war nicht mehr als ein PR-Stunt<\/a>.<\/p>\n<p>Unter Druck kommt auch <strong>Meta Platforms<\/strong>, denn die k\u00fcrzlich angek\u00fcndigte Einf\u00fchrung von <strong>Benutzernamen bei WhatsApp <\/strong>l\u00e4sst <strong>Sicherheitsexperten <\/strong>aufhorchen. Wenn Anwender die <strong>Namen bekannter Personen <\/strong>f\u00fcr den Messaging-Dienst registrieren, k\u00f6nnte diese Art von <strong>Identit\u00e4tsdiebstahl <\/strong>f\u00fcr <strong>Betrugsversuche <\/strong>genutzt werden. Doch WhatsApp-Betreiber Meta wiegelt ab. Die <strong>Benutzernamen bekannter Pers\u00f6nlichkeiten<\/strong> seien bereits f\u00fcr diese reserviert und entsprechend <strong>gesch\u00fctzt<\/strong>. Allerdings schlie\u00dft das offenbar nicht die Benutzernamen anderer gro\u00dfer Online-Plattformen ein, wie der bekannte <strong>Gr\u00fcnder der weltgr\u00f6\u00dften Kryptob\u00f6rse <\/strong>herausfinden musste. Sein bei Twitter und jetzt X registrierter Nutzername ist schon <strong>von jemand anderem reserviert <\/strong>worden: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/WhatsApp-Benutzernamen-wecken-Befuerchtungen-an-moeglichem-Identitaetsdiebstahl-11354304.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WhatsApp-Benutzernamen wecken Bef\u00fcrchtungen an m\u00f6glichem Identit\u00e4tsdiebstahl<\/a>.<\/p>\n<p>Illegale Aktionen bef\u00fcrchtet auch das chinesische Onlinehandelsunternehmen <strong>Alibaba <\/strong>und <strong>verbietet <\/strong>seinen <strong>Mitarbeitern <\/strong>ab sofort die <strong>Nutzung von Anthropics KI-Modell Claude<\/strong>. Besch\u00e4ftigte sind auch angewiesen, alle Claude-Modelle von ihren Dienstrechnern zu l\u00f6schen. Hintergrund soll eine <strong>versteckte Funktion im Claude-Quellcode <\/strong>sein, die es Anthropic erlaubt, zu sehen, ob ein <strong>Nutzer aus China zugreift<\/strong> oder <strong>mit einem chinesischen KI-Entwickler in Verbindung<\/strong> steht, berichten die Mitarbeiter. Obwohl Anthropic die Nutzung seiner <strong>Modelle in China generell verbietet<\/strong>, finden chinesische Unternehmen Wege, die Modelle trotzdem unerkannt zu nutzen. Damit verbietet Alibaba seiner Belegschaft etwas, das Anthropic ohnehin nicht mit seiner KI erlaubt: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Alibaba-verbietet-Beschaeftigten-die-Nutzung-von-Claude-KI-11353982.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nach Diebstahlsvorw\u00fcrfen bannt Alibaba Claude-KI<\/a>.<\/p>\n<p>Mit \u201eWillkommen auf der Erde!\u201c begr\u00fc\u00dft Will Smith das schleimige Tentakel-Alien, nachdem er es mit einem Faustschlag au\u00dfer Gefecht gesetzt hat. So etwas hat man im Kino noch nicht gesehen. Genauso wenig wie <strong>kilometergro\u00dfe Raumschiffe<\/strong>, die Metropolen wie New York und Los Angeles in Schutt und Asche legen. Am 2. Juli 1996 startet \u201e<strong>Independence Day<\/strong>\u201c auf der gro\u00dfen Leinwand \u2013 passenderweise an dem Tag, an dem auch die Handlung einsetzt. Das <strong>Feuerwerk der Effekte<\/strong> wird zum <strong>Welterfolg <\/strong>f\u00fcr den \u201eschw\u00e4bischen Spielberg\u201c Roland Emmerich und seinen Produzenten und Co-Autor Dean Devlin. \u201eID4\u201c, so der Spitzname, leitet die <strong>Wiedergeburt des Katastrophen-Blockbusters<\/strong> ein. Mit spektakul\u00e4ren Effekten, ikonischen Bildern und der Zerst\u00f6rung ganzer Metropolen setzt der Film neue Ma\u00dfst\u00e4be: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/30-Fakten-zu-30-Jahren-Independence-Day-11351271.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">30 Fakten zu 30 Jahren \u201eIndependence Day\u201c<\/a>.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.\n  <\/p>\n<p>        YouTube-Video jetzt laden\n      <\/p>\n<p>Wenn es um <strong>Umbauten, Upgrades oder Neubauten von Bahninfrastruktur<\/strong> geht, dann sind Fahrg\u00e4ste in Deutschland viel Leid gewohnt. Dass es selbst <strong>bei gro\u00dfen Umbauarbeiten anders<\/strong> geht, zeigt ein Blick auf den <strong>japanischen Bahnhof Shinagawa<\/strong>, wo sich unz\u00e4hlige Bahnlinien treffen. Tags\u00fcber ist der Bahnhof eigentlich immer voll. Fahrg\u00e4ste steigen von den \u201eLocal\u201c-Z\u00fcgen auf Expressz\u00fcge oder spezielle Pendlerz\u00fcge um. Das ist ein Bahnhof, den man <strong>nicht mal eben sperren<\/strong> kann, um dort etwas zu reparieren oder umzubauen. Doch obwohl beim derzeitigen Umbau <strong>aus drei Bahnsteigkanten vier<\/strong> werden sollen, die Bahnanlage auf einer Seite <strong>ein Stockwerk h\u00f6her<\/strong> und auf der anderen Seite <strong>ein Stockwerk niedriger<\/strong> gelegt wird, <strong>soll alles weiterlaufen<\/strong>, berichtet <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Missing-Link-Wie-die-Japaner-einen-Bahnhof-im-laufenden-Betrieb-umbauen-11346181.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Missing Link: Wie die Japaner einen Bahnhof im laufenden Betrieb umbauen<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><strong>Auch noch wichtig:<\/strong><\/p>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li>Bei der Briefzustellung muss die Post staatliche Vorgaben einhalten, sonst drohen Bu\u00dfgelder. Theoretisch. Denn die Wirklichkeit sieht anders aus: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Behoerde-kann-der-Post-nicht-auf-die-Finger-gucken-weil-Marktforscher-klagen-11354168.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beh\u00f6rde kann der Post nicht auf die Finger gucken, weil Marktforscher klagen<\/a>.<\/li>\n<li>Netzbetreiber als Backup \u2013 Warum eine staatliche R\u00fcckfalloption und gedeckelte Netzentgelte den Solarausbau sichern k\u00f6nnen, wenn die Infrastruktur digital wird: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/PV-Direktvermarktung-Wie-kleine-Dachanlagen-ohne-Verluste-in-den-Markt-wechseln-11354088.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wie kleine Dachanlagen mit PV-Direktvermarktung ohne Verluste in den Markt wechseln<\/a>.<\/li>\n<li>Noch ehe die Ursache des j\u00fcngsten GSM-R-Ausfalls bekannt war, kamen Stimmen auf, die eine Modernisierung fordern. Doch ist das so schnell \u00fcberhaupt realistisch? Es geht um <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/FRMCS-oder-LTE-R-Wurde-die-GSM-R-Nachfolge-verschlafen-11353368.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FRMCS oder LTE-R: Wurde die GSM-R-Nachfolge verschlafen?<\/a><\/li>\n<li>Die drei gro\u00dfen Mobilfunker strecken ihre F\u00fchler nach Frequenzen mit besonderen Eigenschaften aus. Damit k\u00f6nnten Anbieter Milliarden sparen \u2013 zulasten anderer: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Frequenzen-Das-grosse-Habenwollen-11353264.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das gro\u00dfe Habenwollen der Frequenzen<\/a>.<\/li>\n<li>Internationale Strafverfolger haben Netzwerke identifiziert, die besonders perfide Sexualstraftaten planten und ver\u00fcbten, n\u00e4mlich den Missbrauch von bet\u00e4ubten Personen: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Projekt-Medusa-Dutzende-Festnahmen-wegen-sexueller-Uebergriffe-nach-Sedierung-11354002.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dutzende Festnahmen im Projekt Medusa wegen sexueller \u00dcbergriffe nach Sedierung<\/a>.<\/li>\n<li>Die Bundesregierung plant eine Reform des Informationsfreiheitsgesetzes. Als Modernisierung verkauft, k\u00f6nnte das f\u00fcr manche Medien und NGOs das Ende bedeuten: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Warum-die-geplante-IFG-Reform-ein-massiver-Einschnitt-in-die-Pressefreiheit-waere-11353848.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Warum die geplante IFG-Reform ein massiver Einschnitt in die Pressefreiheit w\u00e4re<\/a>.<\/li>\n<li>In Hiroshima modernisiert Micron seine Chipfabrik, die bereits in zwei Jahren die Serienproduktion aufnehmen soll. Das Ziel ist mehr HBM-DRAM f\u00fcr KI: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Fuer-8-2-Milliarden-Euro-Micron-baut-japanische-Chipfabrik-aus-11354204.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">F\u00fcr 8,2 Milliarden Euro baut Micron japanische Chipfabrik aus<\/a>.<\/li>\n<li>Standardisierte Schnittstellen und neue Hersteller sollen den Wettbewerb auf der Schiene st\u00e4rken und den Modernisierungsstau bei der Deutschen Bahn aufl\u00f6sen: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitale-Schiene-Bund-zieht-positive-Bilanz-bei-neuen-Stellwerken-11353998.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bund zieht positive Bilanz der digitalen Schiene bei neuen Stellwerken<\/a>.<\/li>\n<li>Tausende Mercedes-Mitarbeiter gehen bundesweit auf die Stra\u00dfe. Bei Volkswagen in Emden gibt es ebenfalls einen gro\u00dfen Protest: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Sparplaene-Beschaeftigte-von-Mercedes-und-VW-demonstrieren-11353858.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Besch\u00e4ftigte von Mercedes und VW demonstrieren gegen Sparpl\u00e4ne<\/a>.<\/li>\n<li>In einer gemeinsamen Stellungnahme erheben Peter Schaar und Ulrich Kelber schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Koalition aus CDU, CSU und SPD: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/IFG-Ehemalige-Bundesbeauftragte-halten-Koalitionsbeschluesse-fuer-verheerend-11353916.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ehemalige Bundesbeauftragte halten Koalitionsbeschl\u00fcsse zum IFG f\u00fcr \u201everheerend\u201c<\/a>.<\/li>\n<li>Indischen Nutzern wurde Werbung angezeigt, die zu Verkaufspl\u00e4tzen f\u00fcr Missbrauchsdarstellungen f\u00fchrt. Meta wiegelt ab: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Instagram-Werbung-mit-Bildern-von-Kindesmissbrauch-11353888.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Instagram-Werbung mit Bildern von Kindesmissbrauch<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stargate UK sollte OpenAI &amp; Co. in die britische Wirtschaft bringen. 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