{"id":114633,"date":"2025-05-16T08:06:09","date_gmt":"2025-05-16T08:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114633\/"},"modified":"2025-05-16T08:06:09","modified_gmt":"2025-05-16T08:06:09","slug":"usa-auch-im-ersten-quartal-wichtigster-exportkunde-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/114633\/","title":{"rendered":"USA auch im ersten Quartal wichtigster Exportkunde Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (Reuters) &#8211;     Die USA sind vor den von Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten hohen Z\u00f6llen noch wichtiger f\u00fcr die deutschen Exporteure geworden.<\/p>\n<p>\n              Ihre Ausfuhren in die weltgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft legten im ersten Quartal um fast drei Prozent auf 41,2 Milliarden Euro zu, wie aus vorl\u00e4ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Damit blieben die Vereinigten Staaten der wichtigste Abnehmer von Waren &#8222;Made in Germany&#8220; vor den Nachbarstaaten Frankreich und den Niederlanden.<\/p>\n<p>\n              Zum Vergleich: Die gesamten deutschen Exporte erh\u00f6hten sich von Januar bis M\u00e4rz nur um 0,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch stieg der US-Anteil an den Ausfuhren auf rund 10,5 Prozent. 2024 lag er bereits mit 10,4 Prozent auf dem h\u00f6chsten Niveau seit 2002. <\/p>\n<p>\n              &#8222;Die starken Exporte in die USA passen ins Bild und sind wohl vor allem auf Vorzieheffekte zur\u00fcckzuf\u00fchren, da sich Produzenten und H\u00e4ndler in der Erwartung von h\u00f6heren Z\u00f6llen zuvor eindecken wollen&#8220;, sagte der \u00d6konom Klaus-J\u00fcrgen Gern vom Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Der Anstieg der Einfuhren aus Deutschland ist dabei noch nicht einmal besonders hoch, die Warenimporte der USA insgesamt sind sogar um rund zehn Prozent gestiegen.&#8220; <\/p>\n<p>\n              Trump hatte den 2. April zum &#8222;Tag der Befreiung&#8220; ausgerufen und hohe Strafz\u00f6lle auf Importe aus Dutzenden L\u00e4ndern verh\u00e4ngt, die sp\u00e4ter teilweise f\u00fcr 90 Tage ausgesetzt wurden. &#8222;Wie sich die Exporte im weiteren Verlauf des Jahres entwickeln und dann im Jahr insgesamt darstellen werden, h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich davon ab, wie sich die Zollpolitik entwickelt&#8220;, sagte Gern.<\/p>\n<p>\n              Aktuell liegt der US-Zusatzzoll f\u00fcr G\u00fcter aus der EU bei zehn Prozent, wobei f\u00fcr Autos, Stahl und Aluminium sektorspezifische Z\u00f6lle von jeweils 25 Prozent gelten. Insgesamt k\u00f6nne der Durchschnittszoll amerikanischer Einfuhren am Ende auf rund 20 Prozent steigen, erwartet Commerzbank-Chefvolkswirt J\u00f6rg Kr\u00e4mer. &#8222;Das ist achtmal so hoch wie vor Trumps erster Amtszeit und entspricht dem in den 30er Jahren&#8220;, sagte Kr\u00e4mer.<\/p>\n<p>\n              Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet auch deshalb mit R\u00fcckschl\u00e4gen f\u00fcr die heimischen Exporteure. Fr\u00fchindikatoren deuteten auf eine erneute Abschw\u00e4chung der Weltkonjunktur sowie der ausl\u00e4ndischen Nachfrage hin, hei\u00dft es im aktuellen Monatsbericht. &#8222;Damit ist eine erneute Abschw\u00e4chung des deutschen Au\u00dfenhandels in den kommenden Monaten zu erwarten.&#8220;<\/p>\n<p> (Bericht von Rene Wagner, redigiert von Kerstin D\u00f6rr &#8211; Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (Reuters) &#8211; Die USA sind vor den von Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigten hohen Z\u00f6llen noch wichtiger f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":114634,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,665,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-114633","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-united-states","16":"tag-united-states-of-america","17":"tag-us","18":"tag-usa","19":"tag-vereinigte-staaten","20":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114516484739755938","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=114633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/114633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/114634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=114633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=114633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=114633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}