{"id":1147659,"date":"2026-07-06T19:31:34","date_gmt":"2026-07-06T19:31:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1147659\/"},"modified":"2026-07-06T19:31:34","modified_gmt":"2026-07-06T19:31:34","slug":"karl-der-grosse-der-koenig-der-vater-europas-warum-historiker-heute-zweifeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1147659\/","title":{"rendered":"Karl der Gro\u00dfe: \u201eDer K\u00f6nig, der Vater Europas\u201c \u2013 warum Historiker heute zweifeln"},"content":{"rendered":"<p>Der wichtigste Preis f\u00fcr Verdienste um die Einigung Europas tr\u00e4gt den Namen des ersten Kaisers des Mittelalters. Doch ein genauerer Blick auf diesen Herrscher l\u00e4sst Zweifel an der Patenschaft wachsen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wie selbstverst\u00e4ndlich beschrieb der anonyme Autor das Treffen des fr\u00e4nkischen K\u00f6nigs Karl mit Papst Leo III. im Hochsommer 799 in Paderborn: \u201eDer K\u00f6nig, der Vater Europas, und Leo, der oberste Hirte auf Erden, sind zusammengekommen und f\u00fchren Gespr\u00e4che \u00fcber mancherlei Dinge.\u201c Hier tauchte wohl zum ersten Mal dieser Beiname auf: \u201eVater Europas\u201c. Es ist kein Zufall, dass die wichtigste Auszeichnung f\u00fcr Verdienste um die europ\u00e4ische Einigung, der Aachener Karlspreis, nach ihm benannt ist. Am 14. Mai 2026 erh\u00e4lt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article696b81935001362d85ba5dc8\/frueherer-ezb-chef-mario-draghi-erhaelt-den-karlspreis-bewusst-gesetztes-signal-an-bruessel.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article696b81935001362d85ba5dc8\/frueherer-ezb-chef-mario-draghi-erhaelt-den-karlspreis-bewusst-gesetztes-signal-an-bruessel.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der ehemalige Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Zentralbank und sp\u00e4tere italienische Regierungschef Mario Draghi <\/a>die diesj\u00e4hrige Auszeichnung. <\/p>\n<p>Doch f\u00fcr den \u201eVater Europas\u201c hielt man den Frankenherrscher jahrhundertelang eher nicht. Vom Hochmittelalter bis 1945 war westlich des Rheins die Bezeichnung \u201eCharlemagne\u201c \u00fcblich und \u00f6stlich des Stroms \u201eKarl der Gro\u00dfe\u201c. Statt Gemeinsamkeit sprachliche Abgrenzung: In Frankreich wurde Karl als Begr\u00fcnder des Nationalstaates gesehen, in Deutschland dagegen als Sch\u00f6pfer des Heiligen R\u00f6mischen Reichs.<\/p>\n<p>Was also war dieser <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/gnd118560034.html#ndbcontent\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/gnd118560034.html#ndbcontent&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Karl<\/a> wirklich: Franzose, Deutscher, Vater Europas \u2013 oder nichts davon? Zu seinen positiv gemeinten Umschreibungen geh\u00f6ren \u201eHerr der hundert Pfalzen\u201c und \u201eunbezwingbarer Krieger\u201c, zu den negativen \u201eBruderm\u00f6rder\u201c und \u201eSachsenschl\u00e4chter\u201c. Wie passt das zu seiner Rolle als gro\u00dfz\u00fcgiger F\u00f6rderer von Kl\u00f6stern und Abteien, dank derer das antike Erbe bewahrt werden konnte? <\/p>\n<p>Wer etwas genauer hinsieht, entdeckt \u00dcberraschendes: Von \u201eEuropa\u201c ist in den beiden wichtigsten, dem Hof Karls des Gro\u00dfen nahestehenden Quellen, der wenige Jahre nach seinem Tod geschriebenen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/www.fordham.edu\/halsall\/basis\/einhard.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/www.fordham.edu\/halsall\/basis\/einhard.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Vita Karoli Magni<\/a> seines Vertrauten Einhard und den Reichsannalen, nicht die Rede. Sehr wohl dagegen begegnet Europa bei anderen zeitgen\u00f6ssischen Autoren, zum Beispiel dem Angelsachsen Cathwulf oder jenem unbekannten Dichter, der \u00fcber das Treffen Karls mit Leo im Jahr 799 schrieb. Der Gedanke \u201eEuropa\u201c war also, wenn auch ganz anders als im 21. Jahrhundert, durchaus pr\u00e4sent in der Frankenzeit. Karl der Gro\u00dfe, der m\u00e4chtigste F\u00fcrst in der Geschichte dieses Volkes, hat ihn aber nicht aufgegriffen. Schon deshalb ist die Bezeichnung \u201eVater Europas\u201c jedenfalls im Hinblick auf die EU ziemlich schief.<\/p>\n<p>M\u00fcsste <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article167787911\/So-weitsichtig-plante-Karl-der-Grosse-seine-Kriege.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article167787911\/So-weitsichtig-plante-Karl-der-Grosse-seine-Kriege.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karl der Gro\u00dfe<\/a> umgekehrt vielleicht sogar als Symbol f\u00fcr das Scheitern Europas gelten? Sein Reich, das ja tats\u00e4chlich von den Pyren\u00e4en bis an die Elbe, von der Nordsee bis nach Mittelitalien reichte, \u00fcberstand seinen Tod um gerade einmal eine Generation: Schon in der Reichsteilung von Verdun unter den Enkeln Karls des Gro\u00dfen zerbrach es im Jahr 843. An seine Stelle trat jene Dreiteilung Westmitteleuropas in erstens das heutige Frankreich, zweitens die Niederlande, Burgund, Elsass-Lothringen und Italien sowie drittens Deutschland. Diese Spaltung des vormaligen Reichs Karls des Gro\u00dfen dominierte mehr als 1100 Jahre die Geschichte des Kontinents.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article120054868\/Mittelalter-Warum-Karl-der-Grosse-nicht-Kaiser-werden-wollte.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article120054868\/Mittelalter-Warum-Karl-der-Grosse-nicht-Kaiser-werden-wollte.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Karl<\/a> auch weder Franzose noch Deutscher. Es ist schlicht ahistorisch, f\u00fcr das 8. und fr\u00fche 9. Jahrhundert von \u201eNationsbildung\u201c im ost- und westfr\u00e4nkischen Teil zu sprechen, auch wenn 768 bereits einmal das Frankenreich zwischen den bald verfeindeten Br\u00fcdern Karl und Karlmann geteilt wurde. Doch neben dieser dynastischen Konkurrenz gab es noch keine ethnische oder kulturelle Trennung im Kerngebiet der Herrschaft, die Karl und Karlmann von ihrem Vater Pippin geerbt hatten.<\/p>\n<p>Erstaunlich sind nicht nur solche Spannen m\u00f6glicher Interpretationen, sondern allein die faktischen Ungewissheiten: Nicht einmal das Geburtsjahr des gro\u00dfen K\u00f6nigs ist unumstritten; traditionell wird der 2. April 742 angegeben, die neuere Forschung geht eher vom Jahr 748 aus. Sein Tod immerhin l\u00e4sst sich bis auf einen Tag festlegen: Es war entweder der 27. oder der 28. Januar 814. <\/p>\n<p>Wie Karl ausgesehen hat, wei\u00df man ebenfalls nicht sicher: Es gibt keine detaillierten zeitgen\u00f6ssischen Portr\u00e4ts. Alle Gem\u00e4lde und Statuen sind sp\u00e4tere Idealisierungen, vor allem die oft abgebildete Reiterstatue aus dem Domschatz von Metz und die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.aachener-domschatz.de\/karlsbueste\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.aachener-domschatz.de\/karlsbueste\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Aachener Karlsb\u00fcste<\/a> aus dem 14. Jahrhundert. Aus der Zeit um 800 haben sich lediglich zwei symbolische Darstellungen des K\u00f6nigs erhalten. <\/p>\n<p>Immerhin einen Eindruck von der Gestalt des Herrschers \u00fcberliefert sein Biograf Einhard: \u201eEr war von breitem und kr\u00e4ftigem K\u00f6rperbau, hervorragender Gr\u00f6\u00dfe, die jedoch das richtige Ma\u00df nicht \u00fcberschritt, denn seine L\u00e4nge betrug, wie man wei\u00df, sieben seiner F\u00fc\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Eine robuste Konstitution brauchte Karl, denn er war wie die meisten Herrscher des Mittelalters den gr\u00f6\u00dferen Teil seines Lebens unterwegs. In Zeiten allein physischer Kommunikation durch Botenreiter, die alle paar Stunden ihre Pferde wechselten, konnte er seine Macht nur durch m\u00f6glichst regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00e4senz in den verschiedenen Teilen seines Reichs behaupten. <\/p>\n<p>Die Grundlage seiner Herrschaft waren sowohl noch im Heidentum wurzelnde Vorstellungen vom \u201eK\u00f6nigsheil\u201c wie Elemente des Personenverbandsstaates, die Amts- und W\u00fcrdentr\u00e4ger pers\u00f6nlich an den K\u00f6nig banden. Um dieses Machtsystem aufrechtzuerhalten, musste der Herrscher viel reisen, zwischen vorbereiteten Stationen, den Pfalzen. Hier hielt er f\u00fcr jeweils begrenzte Zeit Hof.<\/p>\n<p>Das Wort \u201ePfalz\u201c leitet sich ab vom lateinischen \u201epalatium\u201c, das sowohl allgemein einen \u201ePalast\u201c bezeichnen kann wie speziell eine \u201ekaiserliche Residenz\u201c. Mehr als hundert Pfalzen lassen sich f\u00fcr Karl den Gro\u00dfen durch Ortsangaben in Urkunden nachweisen. Das ist mehr als bei allen anderen Herrschern des Mittelalters. <\/p>\n<p>Trotzdem k\u00f6nnen Arch\u00e4ologen bis heute nur ein gutes Dutzend solcher Anlagen aus karolingischer Zeit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article120726244\/Archaeologie-Die-Pfalz-Salz-an-der-Saale-wird-zum-Museum.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article120726244\/Archaeologie-Die-Pfalz-Salz-an-der-Saale-wird-zum-Museum.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nachweisen<\/a>, darunter Diedenhofen, Ponthion und Herstal. Am Beispiel der Pfalz in Ingelheim wird deutlich, dass die Bauleistung zwar f\u00fcr das sp\u00e4te 8. Jahrhundert gewaltig war \u2013 aber nicht ann\u00e4hernd \u00e4hnlich den antiken Vorbildern.<\/p>\n<p>Das herausragende bauliche Erbe Karls des Gro\u00dfen ist denn auch kein \u00dcberrest seiner Jahrzehnte als Reisek\u00f6nig. Als erster und f\u00fcr lange Zeit einziger K\u00f6nig lie\u00df er sich eine tats\u00e4chlich m\u00e4chtige Residenz errichten: in Aachen. Heute zeugt vor allem das Oktogon des Aachener Doms, das fast v\u00f6llig aus karolingischer Zeit stammt, von diesem damaligen Wunder. Die von italienischen Baumeistern errichtete Pfalzkapelle war allerdings nur m\u00f6glich, weil Karl die im Wortsinn tragenden S\u00e4ulen der Konstruktion in Italien hatte rauben lassen. <\/p>\n<p>Auch sollte man nicht \u00fcbersehen, dass der kunstsinnige Herrscher durchaus d\u00fcstere Seiten hatte. Er war tats\u00e4chlich ein \u201eSachsenschl\u00e4chter\u201c, der 782 in Verden an der Aller viele hundert, vielleicht sogar mehrere tausend der aufs\u00e4ssigen Waldbewohner hinrichten lie\u00df. M\u00f6glicherweise kam auch der Tod seines Bruders und Konkurrenten Karlmann nicht ganz zuf\u00e4llig, doch Sicherheit l\u00e4sst sich hier nicht gewinnen.<\/p>\n<p>Denn zu den gr\u00f6\u00dften Problemen der karolingischen Epoche geh\u00f6ren die historischen Quellen. Zwar sind viele Urkunden unter dem Namen Karls des Gro\u00dfen erhalten. Doch mindestens ein Drittel von ihnen, vielleicht auch wesentlich mehr, sind F\u00e4lschungen: An kleinen Abweichungen am Schriftbild l\u00e4sst sich feststellen, dass manches angebliche Karls-Diplom erst Jahrhunderte sp\u00e4ter entstanden sein kann. Und peinlicherweise hat mancher eigenn\u00fctzige F\u00e4lscher (in der Regel waren es M\u00f6nche, die Schenkungen an ihr eigenes Kloster \u201ebeurkundeten\u201c) sogar den sprichw\u00f6rtlichen \u201eKarlsstrich\u201c vergessen, jenen kleinen Haken in dem von fremder Hand ausgef\u00fchrten Monogramm, mit dem Karl \u201eunterschrieb\u201c.<\/p>\n<p>War der K\u00f6nig, der immerhin die \u201eRenovatio Imperii\u201c betrieb, die erste Wiederbelebung des antiken Erbes, Analphabet? Jedenfalls konnte Karl offenbar nicht eigenh\u00e4ndig schreiben. Das ist jedoch nicht weiter erstaunlich, wie der Anfang 2026 verstorbene Doyen der deutschen Medi\u00e4vistik Johannes Fried schon vor vielen Jahren erkl\u00e4rte: \u201eVielleicht war seine Hand, f\u00fcr den Gebrauch des Breitschwerts trainiert, insgesamt zu schwer, um den zarten G\u00e4nsekiel zu f\u00fchren.\u201c So einfach erkl\u00e4rt sich, dass der Vater Europas nichts Schriftliches von eigener Hand hinterlie\u00df.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/sven-felix-kellerhoff\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Sven Felix Kellerhoff<\/b><\/a><b> ist Leitender Redakteur bei WELTGeschichte. Gew\u00f6hnlich sind seine Themenschwerpunkte der Nationalsozialismus, die SED-Diktatur und Terrorismus. Doch auch das europ\u00e4ische Mittelalter fasziniert ihn. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der wichtigste Preis f\u00fcr Verdienste um die Einigung Europas tr\u00e4gt den Namen des ersten Kaisers des Mittelalters. Doch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1130285,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[1424,331,332,548,663,158,3934,3935,13,9747,97914,55559,7641,14,15,12],"class_list":["post-1147659","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aachen","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-kaiser","tag-karl-der-grosse","tag-karlspreis-der-stadt-aachen","tag-mittelalter","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116874700276797996","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1147659","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1147659"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1147659\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1130285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1147659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1147659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1147659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}