{"id":1147712,"date":"2026-07-06T20:04:19","date_gmt":"2026-07-06T20:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1147712\/"},"modified":"2026-07-06T20:04:19","modified_gmt":"2026-07-06T20:04:19","slug":"summer-schools-wissen-vertiefen-kontakte-knuepfen-ch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1147712\/","title":{"rendered":"Summer Schools: Wissen vertiefen, Kontakte kn\u00fcpfen, Ch \u2026"},"content":{"rendered":"\n<p>An der LMU werden jedes Jahr Dutzende Summer Schools angeboten. Viele davon sind etablierte Formate und werden aufgrund ihres Erfolgs regelm\u00e4\u00dfig wiederholt. Zugleich kommen neue Angebote hinzu \u2013 2026 etwa die Summer School on Imprecise Probabilities, die von der Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik, Informatik und Statistik organisiert wird.<\/p>\n<p>\n\t\t<b>Unsicherheit besser verstehen<\/b>\n<\/p>\n<p>Unvollst\u00e4ndige Daten, unsichere Modelle, Entscheidungen unter begrenztem Wissen: Mit solchen Fragen besch\u00e4ftigt sich die Summer School on Imprecise Probabilities, die vom 27. bis 31. Juli erstmals in M\u00fcnchen stattfindet. Sie bringt Forschende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zusammen, die an der Schnittstelle von Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik, Entscheidungstheorie, Logik, K\u00fcnstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen arbeiten.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Unsicherheit mathematisch beschreiben l\u00e4sst, wenn klassische Wahrscheinlichkeitsmodelle an Grenzen sto\u00dfen. Die Summer School vermittelt daf\u00fcr Grundlagen, stellt aktuelle Forschungsfragen vor und erm\u00f6glicht den Austausch mit internationalen Fachleuten. Das Programm wird von einem wissenschaftlichen Komitee zusammengestellt, die Referentinnen und Referenten kommen aus unterschiedlichen theoretischen und anwendungsorientierten Bereichen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmenden arbeiten mehrere Tage konzentriert an einem Thema und treffen dabei auf Forschende aus unterschiedlichen L\u00e4ndern und Disziplinen. Das schafft Raum f\u00fcr Fragen, Diskussionen und neue Kontakte. \u201eSie erhalten nicht nur eine fundierte Einf\u00fchrung, sondern auch Einblicke in aktuelle Forschungsfragen und offene Herausforderungen\u201c, sagt Prof. Dr. Eyke H\u00fcllermeier, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Artificial Intelligence and Machine Learning an der LMU.<\/p>\n<p>Das international etablierte Format wird in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten organisiert. \u201eWir freuen uns sehr, dass die Summer School in diesem Jahr in M\u00fcnchen stattfindet\u201c, sagt H\u00fcllermeier. F\u00fcr den Standort sei dies eine ausgezeichnete M\u00f6glichkeit, lokale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der internationalen Fachcommunity zusammenzubringen und die Sichtbarkeit in diesem Gebiet weiter zu steigern.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.ifi.lmu.de\/kiml\/en\/school26\/\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.ifi.lmu.de\/kiml\/en\/school26\/<\/a><\/p>\n<p>\n\t\t<b>Internationale Perspektiven f\u00fcr Promovierende<\/b>\n<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich Gesundheit erforschen, wenn Medizin, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Technik und Geisteswissenschaften zusammenarbeiten? Dieser Frage widmet sich die LERU Doctoral Summer School vom 7. bis 11. September 2026 an der Katholischen Universit\u00e4t Leuven in Belgien. Unter dem Titel \u201eInter-, Multi- and Transdisciplinary Perspectives on Health\u201c treffen sich dort fortgeschrittene Promovierende aus den Mitgliedsuniversit\u00e4ten des europ\u00e4ischen Forschungsnetzwerks LERU, zu dem auch die LMU geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das Angebot richtet sich an Promovierende aller F\u00e4cher, deren Forschung Gesundheit im weiten Sinn betrifft oder sich daf\u00fcr nutzbar machen l\u00e4sst. Vortr\u00e4ge, Workshops und Gruppenprojekte f\u00fchren die Teilnehmenden zusammen. Sie entwickeln dabei fach\u00fcbergreifende Forschungsideen und stellen diese am Ende der Woche vor. Auch das neue Vesalius Museum f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheitswesen und Gesellschaft in Leuven ist Teil des Programms.<\/p>\n<p>Die erste LERU Doctoral Summer School fand 2010 an der Universit\u00e4t Utrecht statt. Seither wird sie j\u00e4hrlich an wechselnden Partneruniversit\u00e4ten organisiert. An der LMU betreut das GraduateCenter die Ausschreibung und Auswahl f\u00fcr die gef\u00f6rderten Pl\u00e4tze. \u201eDie Summer Schools sind immer sehr interaktiv gestaltet und die R\u00fcckmeldung der Teilnehmenden ist ausnehmend positiv\u201c, berichtet Dr. Isolde von B\u00fclow vom GraduateCenter. Die ausgew\u00e4hlten Teilnehmenden erhalten eine finanzielle F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Bewerbung und Auswahl f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Summer School sind bereits abgeschlossen. Die n\u00e4chste Ausschreibung wird voraussichtlich Ende 2026 \u00fcber den Newsletter des GraduateCenter LMU bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.graduatecenter.uni-muenchen.de\/foerderung\/foerderung\/leru\/index.html\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.graduatecenter.uni-muenchen.de\/foerderung\/foerderung\/leru\/index.html<\/a><\/p>\n<p>\n\t\t<b>Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis<\/b>\n<\/p>\n<p>Die European Summer School in Evidence-Based Public Health findet vom 20. bis 24. Juli 2026 statt und hat ihren Ursprung in einem internationalen Workshop an der Medizinischen Fakult\u00e4t im Jahr 2010. Weltweit gibt es zahlreiche Weiterbildungsangebote zur evidenzbasierten Medizin \u2013 zur evidenzbasierten Entscheidungsfindung im Bereich Public Health dagegen deutlich weniger. \u201eDiese L\u00fccke wollten wir mit der Summer School schlie\u00dfen\u201c, erl\u00e4utert Professorin Eva Rehfuess, Chair of Public Health and Healthcare Research und Gr\u00fcnderin der Summer School.<\/p>\n<p>Das Programm richtet sich an Forschende und Mitarbeitende von Public-Health-Institutionen, etwa am Robert Koch-Institut oder bei der Weltgesundheitsorganisation. Gerade der Austausch zwischen akademischer Forschung und Praxis ist ein wichtiger Bestandteil des Formats. Neben den Inhalten und unterschiedlichen Lehrformaten sch\u00e4tzten viele Teilnehmende auch das Begleitprogramm und die kollegiale Atmosph\u00e4re, sagt Dr. Lisa Pfadenhauer, die die inhaltliche Planung und die Koordination der elf Dozierenden verantwortet.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/ihrs-en.ibe.med.uni-muenchen.de\/events\/ebph-summer-school\/index.html\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/ihrs-en.ibe.med.uni-muenchen.de\/events\/ebph-summer-school\/index.html<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"picture__image lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/macil_1_1_format_s.jpg\" alt=\"Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Munich Advanced Course in International Law (MACIL).\" title=\"Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Munich Advanced Course in International Law (MACIL). | \u00a9 LMU\" data-\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\tVergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\tTeilnehmerinnen und Teilnehmer des Munich Advanced Course in International Law (MACIL).<\/p>\n<p class=\"figure__caption-content\">\u00a9 LMU<\/p>\n<p>\t\t<b>V\u00f6lkerrecht in einer Welt im Umbruch<\/b><\/p>\n<p>Was bleibt vom internationalen Recht, wenn sich die Weltordnung ver\u00e4ndert? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Munich Advanced Course in International Law (MACIL), der vom 3. bis 13. August in M\u00fcnchen stattfindet. Das diesj\u00e4hrige Thema lautet: \u201eToday\u2019s World Order in Disruption: The End of International Law as We Know It?\u201c<\/p>\n<p>Rund 25 Studierende und Nachwuchsjuristinnen und -juristen aus verschiedenen L\u00e4ndern nehmen j\u00e4hrlich teil. In sechs bis acht Einheiten behandeln international renommierte Dozentinnen und Dozenten Teilfragen eines gr\u00f6\u00dferen v\u00f6lkerrechtlichen Themas. Die Teilnehmenden diskutieren dabei nicht nur mit den Lehrenden, sondern bringen unterschiedliche Rechtstraditionen und Erfahrungen zusammen. \u201eDadurch entsteht ein besonders vielf\u00e4ltiges und internationales Programm, das weit \u00fcber das hinausgeht, was Studierende im regul\u00e4ren Universit\u00e4tsalltag h\u00e4ufig erleben\u201c, sagt Professor Christian Walter, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr V\u00f6lkerrecht und \u00d6ffentliches Recht. Aus dem Austausch entstehen h\u00e4ufig Kontakte und Freundschaften.<\/p>\n<p>MACIL gibt es seit 14 Jahren. Die internationale Sichtbarkeit zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit dem europ\u00e4ischen Masterprogramm International Law of Security, Peace and Sustainable Development. Viele ehemalige Teilnehmende arbeiten sp\u00e4ter in internationalen Organisationen, der Diplomatie oder der Wissenschaft. F\u00fcr die Zukunft soll laut Walter die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz, Praxisbezug und pers\u00f6nlichem Austausch weiter gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.macil-misu.de\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.macil-misu.de<\/a><\/p>\n<p>\t\t<b>Starke Nachfrage nach Open Science<\/b><\/p>\n<p>Eine hybride Summer School organisiert das interdisziplin\u00e4re Open Science Center der LMU vom 7. bis 11. sowie am 14. und 15. September 2026. \u201eJedes Jahr vermitteln wir ein kompaktes Grundlagenpaket, das Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern den Einstieg in transparente und replizierbare Forschung erleichtert\u201c, sagt Dr. Malika Ihle. Wissenschaftliche Integrit\u00e4t sei heute wichtiger denn je. Entsprechend gro\u00df sei die Nachfrage: Sie \u00fcbersteige die Zahl der verf\u00fcgbaren Pl\u00e4tze regelm\u00e4\u00dfig um mehr als das Doppelte.<\/p>\n<p>\u201eNach der Summer School werden die Teilnehmenden h\u00e4ufig zu engagierten F\u00fcrsprecherinnen und F\u00fcrsprechern von Open Science in ihren Departments oder sogar fakult\u00e4ts\u00fcbergreifend\u201c, sagt Ihle. Deshalb liegt ein Schwerpunkt auch 2026 auf der Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.<\/p>\n<p>Die Organisation der Schools ist aufw\u00e4ndig, \u00fcber die Jahre haben strukturierte Vorlagen die Arbeit jedoch erleichtert. 2023 erhielt Ihle mit ihrem Team einmalig 15.000 Euro aus dem LMU-Fonds zur F\u00f6rderung der Lehre. Der Gro\u00dfteil der Arbeit wird dennoch ehrenamtlich geleistet. Die Teilnahme ist kostenfrei.<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.osc.lmu.de\/events\/events\/2026-09-07-lmu-open-science-summer-school.html\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.osc.lmu.de\/events\/events\/2026-09-07-lmu-open-science-summer-school.html<\/a><\/p>\n<p>\t\t<b>Teilnehmende aus aller Welt<\/b><\/p>\n<p>Die Munich International Summer University (MISU) b\u00fcndelt englischsprachige Summer Schools der LMU. Sie richten sich vor allem an internationale Studierende, Promovierende und junge Berufst\u00e4tige. Die Kurse dauern zwischen zwei und zehn Wochen, finden in kleinen Gruppen statt und werden durch ein Kulturprogramm erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Die Sommerprogramme starten im Juli und August. Sie decken Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften ebenso ab wie Wirtschaft und Recht. Erg\u00e4nzend bietet das International Office vom 4. bis 28. August Sommer-Sprachkurse an.<\/p>\n<p>MISU wird seit 28 Jahren von ehemaligen LMU-Studierenden organisiert, die im International University Club Munich (IUCM) zusammengeschlossen sind. \u201eVon der Gr\u00fcndung der MISU bis zur Unterbrechung durch die Corona-Pandemie stieg die Zahl der Teilnehmenden kontinuierlich\u201c, sagt Susanne Gerlach vom IUCM. \u201eUnd gl\u00fccklicherweise steigen die Zahlen seit 2022 wieder.\u201c Eine Herausforderung bleibe derzeit, bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr die Teilnehmenden aus rund 80 L\u00e4ndern zu finden.<\/p>\n<p>Neben den pers\u00f6nlichen Begegnungen im kulturellen Begleitprogramm hebt Gerlach besonders das European Studies Programme des Geschwister-Scholl-Instituts f\u00fcr Politikwissenschaft hervor. \u201ePolitische Ver\u00e4nderungen in der Welt erm\u00f6glichen es den Studierenden aus vielen Nationen, in einem Kurs Gegens\u00e4tze und Gemeinsamkeiten zu entdecken. So k\u00f6nnen sie ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Mehr Informationen unter: <a href=\"https:\/\/www.lmu.de\/en\/study\/all-degrees-and-programs\/programs-for-international-visiting-students\/munich-international-summer-university\/\" class=\"is-external\" title=\"Link \u00f6ffnet in neuem Fenster\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/www.lmu.de\/en\/study\/all-degrees-and-programs\/programs-for-international-visiting-students\/munich-international-summer-university\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An der LMU werden jedes Jahr Dutzende Summer Schools angeboten. 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