{"id":1148904,"date":"2026-07-07T08:26:21","date_gmt":"2026-07-07T08:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1148904\/"},"modified":"2026-07-07T08:26:21","modified_gmt":"2026-07-07T08:26:21","slug":"dienstag-angriff-auf-informationsfreiheit-microsoft-baut-spiele-sparte-xbox-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1148904\/","title":{"rendered":"Dienstag: Angriff auf Informationsfreiheit, Microsoft baut Spiele-Sparte Xbox um"},"content":{"rendered":"<p>Die geplanten drastischen Einschnitte im Informationsfreiheitsgesetz des Bundes sto\u00dfen auf erbitterten Widerstand der Kontrollbeh\u00f6rden von Bund und L\u00e4ndern. Statt des im Koalitionsvertrag versprochenen Mehrwerts droht laut der Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten eine Rolle r\u00fcckw\u00e4rts in die Zeit vor \u00fcber zwanzig Jahren. Microsoft will massiv Stellen abbauen und best\u00e4tigt nun entsprechende Pl\u00e4ne. Besonders schwer trifft es die Spiele-Sparte Xbox. Und in China reagieren ByteDance und Alibaba auf die versch\u00e4rften Regeln f\u00fcr menschen\u00e4hnliche KI-Agenten \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Nach <strong>Pl\u00e4nen der schwarz-roten Koalition<\/strong> sollen die H\u00fcrden f\u00fcr den Informationszugang im Bund <strong>drastisch angehoben<\/strong> werden. K\u00fcnftig soll ein Auskunftsanspruch von <strong>einem \u201eberechtigten Interesse\u201c<\/strong> abh\u00e4ngen. Damit w\u00fcrde das bisherige Prinzip des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) <strong>auf den Kopf gestellt<\/strong>. Antragsberechtigt sollen <strong>allein in Deutschland lebende deutsche Staatsb\u00fcrger oder EU-B\u00fcrger<\/strong> sein \u2013 bei steigenden Geb\u00fchren. Der geplante Kahlschlag st\u00f6\u00dft jedoch auf <strong>heftige Kritik<\/strong>. Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten (IFK) weist das Vorhaben der Bundesregierung in einer Stellungnahme <strong>mit aller Deutlichkeit<\/strong> zur\u00fcck. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Angriff-auf-Infofreiheit-Transparenzbeauftragte-wehren-sich-gegen-IFG-Reform-11355617.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angriff auf Infofreiheit: Transparenzbeauftragte wehren sich gegen IFG-Reform<\/a> <\/p>\n<p>Nun ist es amtlich: Am Montag <strong>best\u00e4tigte der US-Konzern Microsoft<\/strong> bereits im Vorfeld bekannt gewordene <strong>Pl\u00e4ne f\u00fcr Stellenstreichungen<\/strong>. Demnach sollen <strong>3.200 Jobs bei Xbox sowie weitere 3.200 Stellen im Gesch\u00e4ftskundenvertrieb<\/strong> wegfallen. Damit ist 2026 bereits das dritte Jahr, in dem der Konzern zum Ende des Gesch\u00e4ftsjahres im Sommer Besch\u00e4ftigte entl\u00e4sst, um f\u00fcr <strong>mehr Investitionen in KI<\/strong> Kosten zu sparen. Der Kahlschlag trifft <strong>besonders die Gaming-Sparte Xbox<\/strong>, die etwa <strong>ein F\u00fcnftel der Belegschaft <\/strong>verliert. Studioschlie\u00dfungen soll es zwar nicht geben, aber einige der Firmen sollen verkauft werden. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Xbox-Microsoft-will-fuenf-Studios-loswerden-und-3200-Stellen-streichen-11355465.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Microsoft best\u00e4tigt Entlassungen und Studio-Verkauf bei Xbox<\/a> <\/p>\n<p>KI-Chatbots k\u00f6nnen <strong>N\u00e4he, Verst\u00e4ndnis und Verbindlichkeit simulieren<\/strong> und neigen zugleich <strong>zu \u00fcberm\u00e4\u00dfig best\u00e4tigendem Verhalten<\/strong>. Dadurch k\u00f6nnen sie problematische Annahmen oder <strong>fragile emotionale Zust\u00e4nde verst\u00e4rken<\/strong>, statt ihnen zu widersprechen oder Nutzer zuverl\u00e4ssig <strong>an menschliche Hilfe zu verweisen<\/strong>. Kurz bevor in China <strong>neue, versch\u00e4rfte Regeln f\u00fcr menschen\u00e4hnliche KI-Begleiter<\/strong> in Kraft treten, haben ByteDance und Alibaba nun <strong>Funktionen aus ihrem KI-Angebot entfernt<\/strong>, mit denen Nutzer KI-Begleiter, fiktive Charaktere oder pers\u00f6nliche Assistenten mit festgelegtem Auftreten und Sprechstil erstellen konnten. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/China-reguliert-emotionale-KI-ByteDance-und-Alibaba-schalten-App-Funktionen-ab-11355417.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China versch\u00e4rft KI-Regeln: ByteDance und Alibaba entfernen menschen\u00e4hnliche KI<\/a> <\/p>\n<p>Der iPhone-Hersteller Apple setzt bei seinen Prozessoren vor allem <strong>auf den taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC<\/strong>. Der weltweite KI-Boom hat zuletzt die <strong>Nachfrage nach leistungsstarken Prozessoren<\/strong> erh\u00f6ht und <strong>zu Lieferengp\u00e4ssen gef\u00fchrt<\/strong>. Viele Tech-Konzerne versuchen daher, ihre <strong>Lieferketten zu diversifizieren<\/strong>, um nicht von einem einzigen Hersteller abh\u00e4ngig zu sein. So auch Apple. Bereits im Jahr 2023 hat der Konzern mit Chiphersteller Broadcom <strong>eine milliardenschwere Vereinbarung<\/strong> \u00fcber die Entwicklung und Fertigung von 5G-Hochfrequenzkomponenten geschlossen. Durch eine <strong>neue Vereinbarung bis ins Jahr 2031<\/strong> bleibt Broadcom ein wichtiger Zulieferer von Apple. Beide Unternehmen erhalten dadurch Planungssicherheit. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Deal-ueber-fuenf-Jahre-Broadcom-liefert-weiter-Chips-an-Apple-11355599.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deal \u00fcber f\u00fcnf Jahre: Broadcom liefert weiter Chips an Apple<\/a> <\/p>\n<p>Dass Geheimdienste <strong>Cyberangriffe auf Gegner<\/strong> ver\u00fcben, ist nicht ungew\u00f6hnlich; allerdings werden solche Operationen <strong>selten \u00f6ffentlich gemacht<\/strong>. Der <strong>kanadische Nachrichtendienst CSE (Communications Security Establishment)<\/strong> gibt in seinem Jahresbericht <strong>einen seltenen Einblick in sein Vorgehen<\/strong>. Demnach hat die dem kanadischen Verteidigungsministerium unterstellte Beh\u00f6rde im vergangenen Jahr <strong>eine Reihe staatlich genehmigter Cyberangriffe<\/strong> durchgef\u00fchrt, um die Aktivit\u00e4ten von Drogenh\u00e4ndlern, gewaltt\u00e4tigen Extremisten und einer Ransomware-Gruppe zu st\u00f6ren. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Geheimdienstbericht-in-Kanada-Cyberoperationen-im-Ausland-11355701.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Geheimdienstbericht in Kanada: Cyberoperationen im Ausland<\/a> <\/p>\n<p><strong>Auch noch wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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