{"id":1150832,"date":"2026-07-08T03:14:16","date_gmt":"2026-07-08T03:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1150832\/"},"modified":"2026-07-08T03:14:16","modified_gmt":"2026-07-08T03:14:16","slug":"korschenbroich-in-der-reihe-weltklassik-am-klavier-spielte-dina-ivanova-in-liedberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1150832\/","title":{"rendered":"Korschenbroich: In der Reihe Weltklassik am Klavier spielte Dina Ivanova in Liedberg"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/moskau\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Moskau<\/a> \u2013 Berlin \u2013 Liedberg. Nicht ohne Stolz auf diese geografische Reihung stellte Simone Schmitt, Chefin des Liedberger Landgasthofes, den G\u00e4sten die Pianistin Dina Ivanova vor. Die 1994 geborene Pianistin gab in der Reihe \u201eWeltklassik am Klavier\u201c ein mitrei\u00dfendes Konzert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcberschrieben war es mit dem Titel \u201eIm Rausch der Romantik\u201c. Dina Ivanova hatte f\u00fcr den ersten Teil zwei Komponisten ausgew\u00e4hlt, die mit der Stadt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wien\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wien<\/a> in Verbindung gebracht werden: Franz Joseph Haydn, einen der gro\u00dfen Wiener Klassiker mit der ausdrucksstarken Sonate Nr. 6 G-Dur, und Robert Schumann, der der Stadt mit seinem \u201eFaschingsschwank aus Wien op. 26\u201c ein Denkmal setzte. Seine Musik, pr\u00e4sentiert mit Ivanovas \u00fcberzeugendem musikalischen Talent, l\u00e4sst Bilder vor dem inneren Auge entstehen.<\/p>\n<p>In einem steten Zwiegespr\u00e4ch mit der Musik      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Charme des Veranstaltungssaals des Landgasthofes: Es ist kein klassischer Konzertsaal mit frontal ausgerichtetem Publikum. Stattdessen gibt eine lockere Sitzordnung mit gro\u00dfer N\u00e4he zur Pianistin: Die G\u00e4ste sitzen an gro\u00dfen, runden Tischen, haben eine Tasse Kaffee, ein Glas Wein oder Wasser vor sich. Von jedem Platz aus konnten sie Dina Ivanova bei ihrem Spiel beobachten. Sie sahen, wie sie l\u00e4chelnd den Kopf hob, wie sie in ihrer nicht nachlassenden Konzentration auch mal die Stirn runzelte und wie sie \u2013 ihre Lippen bewegend \u2013 in einem steten Zwiegespr\u00e4ch mit ihrer Musik zu stehen schien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jede Note hatte sie wie selbstverst\u00e4ndlich im Kopf. Vom ersten warmen Ton des Fl\u00fcgels an nahm Dina Ivanova die Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer in ihren Bann. Ebenso kraftvoll wie zart und einf\u00fchlsam interpretierte sie die Werke. Der \u201eRausch der Romantik\u201c fand seinen unmittelbaren Weg in die Herzen der Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Pianistin wurde 1994 in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/russland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> geboren, studierte in Moskau, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/weimar\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weimar<\/a> und Berlin. Dina Ivanova erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, 2024 den ersten Preis des Chopin Prize in Rome. Schon mit vier Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht, nur zwei Jahre sp\u00e4ter trat sie in dem Konzert eines Kammerorchesters auf. Beim H\u00f6ren wurde die Leidenschaft der Pianistin f\u00fcr die von ihr ausgew\u00e4hlte Musik ganz offenkundig.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach einer Pause stand ein weiterer bekannter Komponist auf dem Programm mit einem Werk, das eher seltener aufgef\u00fchrt wird: die \u201eGrand Sonata op. 37\u201c von Peter Tschaikowski. Ein erstaunliches Werk, l\u00e4sst es doch vergessen, dass es nur ein Instrument ist, das da gespielt wird \u2013 man vermutet ein halbes Orchester. Was f\u00fcr eine Leistung der Pianistin!<br \/>Mit viel Applaus dr\u00fcckten die Konzertbesucherinnen und Besucher ihre Anerkennung f\u00fcr die Musikerin aus. Diese schenkte ihnen l\u00e4chelnd ein St\u00fcck von Tschaikowskys \u201eNussknackers\u201c als Zugabe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Moskau \u2013 Berlin \u2013 Liedberg. 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