{"id":115278,"date":"2025-05-16T14:01:08","date_gmt":"2025-05-16T14:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/115278\/"},"modified":"2025-05-16T14:01:08","modified_gmt":"2025-05-16T14:01:08","slug":"muenchen-besseres-5g-netz-bis-zum-oktoberfest-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/115278\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: Besseres 5G-Netz bis zum Oktoberfest &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Pl\u00f6tzlich geht nichts mehr, keine Telefonate, keine SMS, keine Chats. Wer gern auf Gro\u00dfveranstaltungen geht, etwa Fu\u00dfballspiele oder Konzerte, hat das bestimmt schon erlebt: Sendepause wegen Netz\u00fcberlastung. Als etwa im Februar 2025 Hunderttausende Menschen auf der Theresienwiese zusammenkamen, um gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren, brach das Mobilfunknetz teilweise zusammen. Es war schlicht \u00fcberfordert mit dem Mitteilungsbed\u00fcrfnis der Besucherinnen und Besucher.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/O2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">O2<\/a> Telef\u00f3nica will\u00a0 nun Abhilfe schaffen und sein 5G-Netz auf der Theresienwiese dauerhaft ausbauen. Dazu sollen sieben herk\u00f6mmliche Stra\u00dfenlaternen zu 5G-Mobilfunkstandorten umger\u00fcstet werden. Drei sollen am Bavariaring stehen, je einer auf der Theresienh\u00f6he, in der Hans-Fischer-Stra\u00dfe und an der Hackerbr\u00fccke. Mit 3,6 Gigahertz sollen die Laternen das leistungsf\u00e4higste 5G des Unternehmens haben &#8211; und bis zur Wiesn im Herbst auch installiert sein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Ma\u00dfnahme ist Teil einer deutschlandweiten Strategie. Um dem wachsenden Datenverkehr in Gro\u00dfst\u00e4dten gerecht zu werden, will das <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Unternehmen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen<\/a> in 25 St\u00e4dten 5G-Stra\u00dfenleuchten aufstellen. Diese Mini-Masten sind von den bisherigen Stra\u00dfenlaternen kaum zu unterscheiden. Sie sind \u00fcberall dort von Nutzen, wo Hausd\u00e4cher als Standorte f\u00fcr zus\u00e4tzliche Mobilfunkantennen knapp sind und der Datenbedarf der Kundinnen und Kunden hoch ist. Deutschlandweit sollen bis Ende 2025 rund 50 weitere Laternen funken, hei\u00dft es bei O2 Telef\u00f3nica.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Unternehmen wird zur Wiesn aber weiterhin zus\u00e4tzliche tempor\u00e4re Standorte aufbauen, damit die insgesamt mehr als sechs Millionen G\u00e4ste problemlos Fotos verschicken, mobile Datendienste nutzen und nat\u00fcrlich telefonieren k\u00f6nnen. \u201eIm letzten Jahr hatten wir 20 Standorte f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Oktoberfest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oktoberfest<\/a> aufgebaut, drau\u00dfen auf Masten und drinnen in Zelten\u201c, sagt ein Sprecher. \u201eDas machen wir auch in diesem Jahr.\u201c Genauso halten es andere gro\u00dfe Netzbetreiber wie Vodafone und Deutsche Telekom. Sie r\u00fcsten das gesamte Festgel\u00e4nde zur Wiesn vor\u00fcbergehend mit extra <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Mobilfunk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mobilfunk<\/a>-Infrastruktur auf. So hat Vodafone die Theresienwiese 2024 f\u00fcr das Oktoberfest mit 75 zus\u00e4tzlichen Antennen ausgestattet &#8211; darunter viele Mini-Antennen. Diese sorgten auf der Wiesn an 22 Standorten innerhalb und au\u00dferhalb der Festzelte f\u00fcr ein stabiles Mobilfunknetz.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">F\u00fcr alle Anbieter gilt: Wenn eine Funkzelle doch einmal an ihre Kapazit\u00e4tsgrenze kommt, weil zu viele Nutzer gleichzeitig auf diese Zelle zugreifen, wird versucht, die Auftr\u00e4ge nacheinander abzuarbeiten. Dann kann es sein, dass die Wiesngr\u00fc\u00dfe erst mit einiger Versp\u00e4tung beim Adressaten eintreffen. Notrufe gehen allerdings immer sofort durch. Wer die \u201e112\u201c per <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Smartphone\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smartphone<\/a> ruft, hat auch bei hohem Datenaufkommen Vorrang und erreicht innerhalb weniger Sekunden die Einsatzstelle.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die 5G-Stra\u00dfenlaternen werden auch von Vodafone Deutschland eingesetzt. Der Mobilfunkanbieter habe europaweit die ersten in Betrieb genommen, sagt ein Sprecher; diese sind seit 2022 in K\u00f6ln im Dienst. Dazu kommen funkende 5G-Litfa\u00dfs\u00e4ulen mit Mini-Antennen, wie sie etwa in D\u00fcsseldorf genutzt werden. Konkrete Ausbaupl\u00e4ne f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> nannte das Unternehmen auf Anfrage nicht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Deutsche Telekom will die Kapazit\u00e4t ihres Netzes in Deutschland bis 2027 verdoppeln. 90 Prozent der Standorte w\u00fcrden dann Downloads mit einem Gigabit pro Sekunde erm\u00f6glichen. An vielen Stellen werde die Frequenz 3,6 GHz eingesetzt, insbesondere an stark frequentierten Pl\u00e4tzen in Innenst\u00e4dten oder an Verkehrsknotenpunkten. All dies gelte \u201enat\u00fcrlich auch in M\u00fcnchen und im Umland\u201c, sagt eine Sprecherin. Schon heute habe die Telekom in M\u00fcnchen 600 Mobilfunkstandorte, davon seien 539 mit 5G ausgestattet &#8211; genug, um nahezu die gesamte Bev\u00f6lkerung zu versorgen. M\u00fcnchen z\u00e4hle im Mobilfunknetz des Unternehmens zu den am besten versorgten St\u00e4dten in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pl\u00f6tzlich geht nichts mehr, keine Telefonate, keine SMS, keine Chats. 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