{"id":1153430,"date":"2026-07-09T04:37:15","date_gmt":"2026-07-09T04:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1153430\/"},"modified":"2026-07-09T04:37:15","modified_gmt":"2026-07-09T04:37:15","slug":"berlin-nach-falschaussagen-zu-stromausfall-junge-union-fordert-rueckzug-von-wegner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1153430\/","title":{"rendered":"Berlin: Nach Falschaussagen zu Stromausfall \u2013 Junge Union fordert R\u00fcckzug von Wegner"},"content":{"rendered":"<p>Wegner soll bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU in Berlin verzichten. Dies w\u00e4re \u201eim Interesse der Stadt und der Partei\u201c. Stattdessen solle jemand kandidieren, \u201eder in seiner pers\u00f6nlichen Integrit\u00e4t unangreifbar\u201c sei.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Chef der Jungen Union in Berlin, Harald Burkart, hat den Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner aufgefordert, bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU zu verzichten. \u201eKai Wegner sollte heute unmissverst\u00e4ndlich erkl\u00e4ren, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat f\u00fcr das Amt des Regierenden B\u00fcrgermeisters antritt\u201c, sagte Burkart dem Nachrichtenportal \u201eThe Pioneer\u201c. <\/p>\n<p>Dies w\u00e4re \u201eim Interesse der Stadt und der Partei\u201c. Stattdessen solle jemand kandidieren, \u201eder in seiner pers\u00f6nlichen Integrit\u00e4t unangreifbar\u201c sei.<\/p>\n<p>Kritik an Wegners Verhalten w\u00e4hrend des Stromausfalls<\/p>\n<p>Wegner war bereits w\u00e4hrend des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article6959249afb77630dac2765df\/nach-kabelbrand-linksextremisten-legen-stromnetz-in-berlin-lahm-buergermeister-wegner-nennt-tat-inakzeptabel.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article6959249afb77630dac2765df\/nach-kabelbrand-linksextremisten-legen-stromnetz-in-berlin-lahm-buergermeister-wegner-nennt-tat-inakzeptabel.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">tagelangen Stromausfalls in Berlin Anfang Januar<\/a> in die Kritik geraten, unter anderem, weil er ein etwa einst\u00fcndiges Tennismatch am ersten Tag gegen Mittag zun\u00e4chst verschwiegen hatte. Bis heute ist nicht l\u00fcckenlos klar, mit welchen Stellen er wann auf welche Weise Kontakt hatte.<\/p>\n<p>Am Dienstag berichtete der \u201eTagesspiegel\u201c mit Berufung auf Informationen der Staatskanzlei, der CDU-Politiker habe anders als zun\u00e4chst behauptet am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert. Vor 12.45 Uhr sei kein Telefonat gef\u00fchrt worden. <\/p>\n<p>\n \u201eVielmehr fand der Austausch per Textnachrichten statt\u201c, teilte die Senatskanzlei der Zeitung mit. Um 12.45 Uhr telefonierte Wegner demnach mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). Im Interview mit WELT TV hatte Wegner am 7. Januar gesagt: \u201eIch habe in der Tat um 8.08 Uhr begonnen, die Telefonate zu f\u00fchren. Ich habe mit den Krisenst\u00e4ben telefoniert, mit Stromnetz.\u201c<\/p>\n<p>Daran kamen jedoch bald Zweifel auf. Der \u201eB.Z.\u201c sagte Wegner am 24. M\u00e4rz: \u201eJa, ich habe kommunikative Fehler gemacht und m\u00f6chte mich daf\u00fcr bei allen Berlinerinnen und Berlinern entschuldigen.\u201c Die Zeitung berichtete damals, Wegner habe vormittags \u00fcber Textnachrichten mit seinem Stab kommuniziert, erw\u00e4hnte aber kein dienstliches Telefonat.<\/p>\n<p>\u201eDurch meine Aussagen Anfang Januar ist ein Eindruck entstanden, den ich bis heute sehr bedauere\u201c, teilte Wegner <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/kaiwegner\/status\/2074894160973169037\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/kaiwegner\/status\/2074894160973169037&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">am Mittwoch auf der Plattform X mit<\/a>. Er habe am 3. Januar vor 13 Uhr zwei Telefonate gef\u00fchrt und dar\u00fcber hinaus vor allem per Textnachrichten kommuniziert.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber habe er bereits im M\u00e4rz mit den Zeitungen \u201eBild\u201c und \u201eB.Z.\u201c gesprochen und sich daf\u00fcr bei den Berlinerinnen und Berlinern entschuldigt. \u201eF\u00fcr mich ist entscheidend, aus Fehlern zu lernen und es k\u00fcnftig besser zu machen\u201c, schrieb Wegner weiter in dem X-Beitrag.<\/p>\n<p>Am Ende habe Berlin die Stromkrise deutlich schneller bew\u00e4ltigt als zun\u00e4chst angenommen wurde. \u201eDas z\u00e4hlt f\u00fcr mich\u201c, betonte der Regierende B\u00fcrgermeister. Sein Dank gelte allen, die daran beteiligt waren.<\/p>\n<p>JU-Chef Burkart: Widerspruch stellt Glaubw\u00fcrdigkeit infrage<\/p>\n<p> \u201eDieser dokumentierte Widerspruch betrifft die Grundlage politischer F\u00fchrung, n\u00e4mlich Glaubw\u00fcrdigkeit\u201c, sagte JU-Chef Burkart dem \u201ePioneer\u201c.<br \/>\nEin Grund f\u00fcr den Negativtrend der CDU in den Umfragen sei auch ein \u201eGlaubw\u00fcrdigkeitsproblem an der Spitze\u201c. Ein R\u00fcckzug Wegners k\u00f6nne \u201eeine starke inhaltliche Agenda erm\u00f6glichen \u2013 beim Wohnungsbau, bei der Wirtschaft und bei der inneren Sicherheit\u201c.<\/p>\n<p>Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 20. September statt. Zuletzt lag in einer Umfrage von Infratest dimap Anfang Juli die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a4551890666a86526784891\/linke-in-berlin-auf-platz-eins-cdu-nur-noch-viertstaerkste-kraft-warnsignal-fuer-die-stadt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a4551890666a86526784891\/linke-in-berlin-auf-platz-eins-cdu-nur-noch-viertstaerkste-kraft-warnsignal-fuer-die-stadt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Linke mit 20 Prozent als st\u00e4rkste Kraft vorn<\/a>. Auf Platz zwei kamen die Gr\u00fcnen mit 19 Prozent der Stimmen, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. Die CDU liegt mit 17 Prozent auf Platz vier. Bei der Wahl 2023 hatten die Christdemokraten noch gut 28 Prozent erreicht. Die als Juniorpartner mit der CDU regierende SPD liegt in der Sonntagsfrage bei 13 Prozent. Die aktuell regierende schwarz-rote Koalition h\u00e4tte laut Umfrage keine Mehrheit mehr.<\/p>\n<p>dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegner soll bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU in Berlin verzichten. Dies w\u00e4re \u201eim Interesse der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1153431,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,3124,110,108144,108143,45,3123],"class_list":["post-1153430","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-deutschland","tag-germany","tag-kai","tag-newsteam","tag-stromausfall-ks","tag-stromausfaelle-ks","tag-texttospeech","tag-wegner"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116888171186657479","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1153430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1153430"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1153430\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1153431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1153430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1153430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1153430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}