{"id":1154076,"date":"2026-07-09T11:04:18","date_gmt":"2026-07-09T11:04:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154076\/"},"modified":"2026-07-09T11:04:18","modified_gmt":"2026-07-09T11:04:18","slug":"europa-zugreise-diese-5-staedte-sind-die-top-kandidaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154076\/","title":{"rendered":"Europa Zugreise: Diese 5 St\u00e4dte sind die Top-Kandidaten"},"content":{"rendered":"<p>Keine Lust auf teure Flugtickets oder verstopfte Autobahnen? Europa bietet eine Menge St\u00e4dteziele, die von Deutschland aus bequem per Zug zu erreichen sind. Es warten Grachten, \u00d6tzi und Bouillabaisse \u2013 unter anderem, versteht sich.<\/p>\n<p>Kopenhagen: Schlendern &amp; Entschleunigen<\/p>\n<p data-external=\"Article.FirstParagraph\"><b>Wie kommt man hin? <\/b>Ohne Umsteigen von Hamburg und Berlin mit ECE, Railjet oder Nachtzug.<\/p>\n<p><b>Was lohnt sich? <\/b>Kleine Meerjungfrau und Schloss Amalienborg mit der zackigen Wachabl\u00f6sung sind f\u00fcr Instagrammer ein Muss. Ansonsten l\u00e4sst man sich treiben, setzt sich vielleicht in eines der Caf\u00e9s am Nyhavn direkt am Wasser, schlendert durch das Szeneviertel N\u00f8rrebro, bestaunt die moderne Architektur im ehemaligen Industriehafen Nordhavn oder springt in eines der vier <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kopenhagen-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kopenhagen-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kopenhagener<\/a> Meerwasser-Hafenb\u00e4der, von denen Islands Brygge das popul\u00e4rste ist. Wer nicht laufen mag, nimmt ein Leihfahrrad: Die Stadt ist durchzogen von sagenhaften 450 Radwegkilometern.<\/p>\n<p><b>Unbedingt probieren: <\/b>Hot Dog von der P\u00f8lserbude.<\/p>\n<p>Amsterdam: Gassen &amp; Grachten<\/p>\n<p><b>Wie kommt man hin? <\/b>Ohne Umsteigen im ICE von Berlin, K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Frankfurt\/Main.<\/p>\n<p><b>Was lohnt sich? <\/b>Sobald man aus dem Zug steigt, ist man mittendrin: Fahrr\u00e4der sausen \u00fcber Br\u00fccken, Hausboote schaukeln in Grachten, schmucke Giebel ziehen sich bis zum Horizont. Bilderbuch-<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/niederlande-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/niederlande-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Holland<\/a>! Nicht verpassen sollte man die Gassen des Jordaan-Viertels, im 17. Jahrhundert als Arbeiterquartier entstanden, heute eine begehrte Wohnlage, angenehm unaufgeregt, best\u00fcckt mit kleinen Lokalen, Buchhandlungen, Galerien \u2013 \u201eechtes\u201c <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/amsterdam-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/amsterdam-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amsterdam<\/a>, ohne Rotlichtmilieu.<\/p>\n<p>Kultur-Highlights gibt es en masse, wir empfehlen: Rembrandts \u201eNachtwache\u201c im Rijksmuseum, die \u201eKartoffelesser\u201c im Van-Gogh-Museum, die beklemmende Enge im Anne-Frank-Haus.<\/p>\n<p><b>Unbedingt probieren:<\/b> Bitterballen \u2013 frittierte Ragoutkugeln mit Senf, innen hei\u00df, au\u00dfen knusprig.<\/p>\n<p>Bozen: Wein &amp; \u00d6tzi<\/p>\n<p><b>Wie kommt man hin? <\/b>Direkt im Railjet von M\u00fcnchen.<\/p>\n<p><b>Was lohnt sich? <\/b>Dolomitenblick und Mittelmeerklima, alt\u00f6sterreichischer Charme und italienische Grandezza \u2013 Bozen ist eine Stadt der Kontraste. Der Waltherplatz im Zentrum ist rund ums Jahr vollgestellt mit Tischen, an denen Bozner und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Touristen<\/a> sitzen, die Sonne genie\u00dfen und wahlweise Aperitivo oder S\u00fcdtiroler Wein schl\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Letzteren lobte schon Goethe in seiner \u201eItalienischen Reise\u201c: \u201eDie H\u00fcgel am Fu\u00dfe der Berge sind mit Wein bebaut. \u00dcber lange, niedrige Lauben sind die St\u00f6cke gezogen, die blauen Trauben h\u00e4ngen gar zierlich von der Decke herunter und reifen an der W\u00e4rme des nahen Bodens.\u201c<\/p>\n<p>Das tun sie bis heute; beliebt sind die lokalen roten Sorten Vernatsch (leicht) und Lagrein (schwer). Nach dem Gang durch die Altstadt sollte die ber\u00fchmteste Leiche der Alpen auf dem Programm stehen: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/oetzi\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/oetzi\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6tzi<\/a> wurde 1991 im Gebirge gefunden, die tiefgefrorene Mumie ist im Bozner Arch\u00e4ologiemuseum ausgestellt.<\/p>\n<p><b>Unbedingt probieren: <\/b>Spinat-, K\u00e4se- und Rote-Bete-Kn\u00f6del im Wirtshaus \u201eV\u00f6gele\u201c.<\/p>\n<p>Breslau: Alte Fassaden &amp; junge Szene<\/p>\n<p><b>Wie kommt man hin? <\/b>Ohne Umsteigen im EC von Berlin.<\/p>\n<p><b>Was lohnt sich? <\/b>Breslau \u00fcberrascht. Wer ankommt, findet keine museale Altstadt, sondern eine lebendige Metropole, die ihre wechselvolle Geschichte sichtbar tr\u00e4gt, mit deutschen, polnischen und \u00f6sterreichischen Spuren. Liebevoll haben die Polen die kriegszerst\u00f6rte schlesische Hauptstadt, die bis 1945 deutsch war, wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>Herzst\u00fcck ist der Rynek, einer der sch\u00f6nsten Marktpl\u00e4tze Europas, mit gotischem Rathaus in der Mitte und zig Lokalen ringsherum. Ein paar Schritte weiter, auf den Inseln in der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/oder\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/oder\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oder<\/a>, rund um Dom und Sandbr\u00fccke, flaniert man auf Kopfsteinpflaster am Wasser entlang.<\/p>\n<p>Im Vier-Tempel-Viertel s\u00fcdwestlich der Altstadt ist Breslau jung und verspielt \u2013 mit all den Studenten und Bohemians, den Bars und kultigen Hinterh\u00f6fen wirkt die Gegend wie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/berlin-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/berlin-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a>-Kreuzk\u00f6lln. Nicht verpassen: Die Jahrhunderthalle, ein Meilenstein moderner Architektur von 1913, Unesco-Weltkulturerbe mit Wow-Faktor.<\/p>\n<p><b>Unbedingt probieren:<\/b> Rolada \u015al\u0105ska \u2013 schlesische Rinderroulade mit weichen Kartoffelkl\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Marseille: Vielfalt &amp; Meerblick<\/p>\n<p><b>Wie kommt man hin? <\/b>Ohne Umsteigen im TGV von Frankfurt\/Main und Karlsruhe.<\/p>\n<p><b>Was lohnt sich?<\/b> Marseille ist keine Stadt, die gefallen will. Sie wirkt chaotisch, laut, widerspr\u00fcchlich und manchmal rau. Als \u00e4lteste Stadt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/frankreich-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/frankreich-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreichs<\/a> (2600 Jahre) und gr\u00f6\u00dfter Hafen des Landes (mit Fischmarkt statt Nobelyachten) vereint sie mediterrane Leichtigkeit mit kultureller Vielfalt, die stark nordafrikanisch gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Wem das zu viel ist, wer es lieber geschniegelt mag, ist hier fehl am Platz. Alle anderen finden in Marseille den Reiz des Imperfekten. Zu den H\u00f6hepunkten z\u00e4hlt erstens die Basilika Notre-Dame de la Garde mit Top-Panorama \u00fcber Stadt und Wasser. Zweitens: das MuCEM \u2013 das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers ist mit seiner Betongeflechtfassade, dem begehbaren Dach und dem Konzept, das bewusst das schwierige Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen thematisiert, einer der spektakul\u00e4rsten Kulturbauten Frankreichs.<\/p>\n<p><b>Unbedingt probieren:<\/b> Den klassischen Fischeintopf Bouillabaisse in einem Lokal am Vieux-Port.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine Lust auf teure Flugtickets oder verstopfte Autobahnen? 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