{"id":1154286,"date":"2026-07-09T13:01:15","date_gmt":"2026-07-09T13:01:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154286\/"},"modified":"2026-07-09T13:01:15","modified_gmt":"2026-07-09T13:01:15","slug":"wahlkampf-in-berlin-krise-im-rathaus-wegner-immer-mehr-in-der-defensive-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154286\/","title":{"rendered":"Wahlkampf in Berlin: Krise im Rathaus: Wegner immer mehr in der Defensive"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Rund zwei Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus steht der Regierende B\u00fcrgermeister und CDU-Spitzenkandidat <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kai-wegner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kai Wegner<\/a> mehr unter Druck denn je. Nach erneuten Diskussionen um falsche Angaben Wegners zu seinem Verhalten zu Beginn des Stromausfalls im Januar setzt sich der SPD-Spitzenkandidat mit ungew\u00f6hnlich deutlichen Worten von ihm ab und schlie\u00dft eine sp\u00e4tere Zusammenarbeit aus. \u00abIch werde es in keiner Konstellation zulassen, dass Kai Wegner in einem k\u00fcnftigen Senat eine Rolle \u00fcbernehmen kann\u00bb, erkl\u00e4rte Steffen Krach.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/abgeordnetenhauswahl-berlin-kai-wegner-harald-burkart-cdu\" data-ct-label=\"Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu Verzicht auf Spitzenkandidatur auf\" data-uuid=\"f991425d-d93d-43ea-8765-eec33b030d44\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Abgeordnetenhauswahl in Berlin:<br \/>\n                        Berliner JU-Chef fordert Wegner zu Verzicht auf Spitzenkandidatur auf<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/blackout-berlin-kai-wegner-kommunikation-stromausfall-gxe\" data-ct-label=\"Stromausfall in Berlin: Kai Wegner f\u00fchrte am Morgen des Stromausfalls wohl keine Telefonate\" data-uuid=\"83e45711-df27-4326-9cfe-18d5eeafa7f4\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Stromausfall in Berlin:<br \/>\n                        Kai Wegner f\u00fchrte am Morgen des Stromausfalls wohl keine Telefonate<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-06\/kai-wegner-cdu-berlin-spitzenkandidat-abgeordnetenhaus-wahl-gxe\" data-ct-label=\"Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus: Berliner CDU w\u00e4hlt Kai Wegner zum Spitzenkandidaten\" data-uuid=\"facc95f3-b0dc-4929-92a0-5a1e3208413f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus:<br \/>\n                        Berliner CDU w\u00e4hlt Kai Wegner zum Spitzenkandidaten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es sei v\u00f6llig klar, dass jemand, der die Berliner \u00ab\u00fcber sein Krisenmanagement am Tag des Stromanschlags nachweislich get\u00e4uscht und mehrfach gelogen hat\u00bb, f\u00fcr das B\u00fcrgermeister-Amt nicht geeignet sei, betonte Krach. \u00abKai Wegner hat sich f\u00fcr diese Aufgabe vollst\u00e4ndig disqualifiziert.\u00bb Er schlie\u00dfe keine Koalition au\u00dfer mit der AfD aus, so Krach. Auch mit der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/cdu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a> sei ein Senat m\u00f6glich, bedeutet das \u2013 aber eben ohne Wegner.\n<\/p>\n<p>                        SPD will keinen Bruch der Koalition            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Krach hofft, von der Schw\u00e4che des Koalitionspartners CDU zu profitieren. Einen Ausstieg der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> aus dem Senat forderte Krach trotz der scharfen Vorw\u00fcrfe jedenfalls nicht. \u00ab74 Tage vor der anstehenden Wahl werde ich keinen Koalitionsbruch forcieren, das k\u00f6nnen wir den Berlinerinnen und Berlinern nicht zumuten. Sie haben es am 20. September selbst in der Hand.\u00bb Welche Rolle Krach selbst nach der Wahl und einem m\u00f6glichen schlechten Abschneiden der SPD spielt, ist allerdings noch offen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Bildung einer Koalition unter den \u00e4hnlich starken Parteien CDU, SPD, Gr\u00fcne und Linke d\u00fcrfte in jedem Fall im Herbst nicht einfacher werden. Die Gr\u00fcnen, neben der SPD zweiter m\u00f6glicher Koalitionspartner der CDU, hatten bereits erkl\u00e4rt, Wegner habe jedes Vertrauen verloren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Linke, f\u00fchrend in einer aktuellen Umfrage, kommt f\u00fcr die CDU ohnehin nicht in Frage. Linken-Kandidatin Elif Eralp hatte dem \u00abTagesspiegel\u00bb gesagt: \u00abWer dreimal l\u00fcgt, den w\u00e4hlt man nicht.\u00bb Mit der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/alternative-fuer-deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD<\/a> will keine der anderen Parteien zusammenarbeiten, die FDP ist nicht im Abgeordnetenhaus vertreten.\n<\/p>\n<p>                                    Junge Union Berlin fordert Wegners Verzicht auf Kandidatur            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aber auch aus er eigenen Partei verst\u00e4rkt sich der \u00f6ffentliche Gegenwind f\u00fcr Wegner. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU) in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a>, Harald Burkart, forderte Wegners sofortigen R\u00fcckzug als Spitzenkandidat. Ein Grund f\u00fcr den Negativtrend der CDU in den Umfragen sei auch ein \u00abGlaubw\u00fcrdigkeitsproblem an der Spitze\u00bb, sagte Burkart dem Nachrichtenportal \u00abThe Pioneer\u00bb. Stattdessen solle jemand kandidieren, \u00abder in seiner pers\u00f6nlichen Integrit\u00e4t unangreifbar\u00bb sei.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegner wurde bereits fr\u00fch nach dem tagelangen Stromausfall in Berlin Anfang Januar kritisiert, unter anderem, weil er ein Tennisspiel am ersten Tag gegen Mittag zun\u00e4chst verschwiegen hatte. Im Interview mit Welt TV hatte Wegner dann am 7. Januar gesagt: \u00abIch habe in der Tat um 8.08 Uhr begonnen, die Telefonate zu f\u00fchren. Ich habe mit den Krisenst\u00e4ben\u00a0telefoniert, mit Stromnetz.\u00bb\n<\/p>\n<p>            Keine Telefongespr\u00e4che am Vormittag, nur Textnachrichten            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Dienstag berichtete der \u00abTagesspiegel\u00bb, Wegner habe am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert. Vor 12.45 Uhr sei kein Telefonat gef\u00fchrt worden.\u00a0Die Senatskanzlei teilte mit: \u00abVielmehr fand der Austausch per Textnachrichten statt.\u00bb Erst um 12.45 Uhr telefonierte Wegner demnach mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD).\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegner selbst erkl\u00e4rte auf der Plattform X: \u00abDurch meine Aussagen Anfang Januar ist ein Eindruck entstanden, den ich bis heute sehr bedauere.\u00bb Er habe am 3. Januar vor 13.00 Uhr zwei Telefonate gef\u00fchrt und dar\u00fcber hinaus vor allem per Textnachrichten kommuniziert. Dar\u00fcber habe er bereits im M\u00e4rz mit den Zeitungen \u00abBild\u00bb und \u00abB.Z.\u00bb gesprochen und sich entschuldigt. Die \u00abB.Z.\u00bb berichtete am 24. M\u00e4rz, Wegner habe vormittags \u00fcber Textnachrichten mit seinem Stab kommuniziert, erw\u00e4hnte aber kein dienstliches Telefonat.\n<\/p>\n<p>            Vier Parteien dicht beieinander            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des RBB Anfang Juli lagen vier Parteien dicht beieinander, besonders wenn man m\u00f6gliche Fehlerquoten von einigen Prozenten ber\u00fccksichtigt. Vorn lag die Linke mit 20 Prozent der Stimmen, es folgten Gr\u00fcne (19 Prozent), AfD (18 Prozent), CDU (17 Prozent) und SPD (13 Prozent). Bei der Wahl 2023 hatte die CDU noch rund 28 Prozent erreicht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei einem Ergebnis wie in der j\u00fcngsten Umfrage h\u00e4tten CDU und SPD keine Mehrheit mehr. Eine Koalition mit einer Mehrheit der Sitze w\u00e4re nur mit drei Parteien m\u00f6glich, also etwa mit Linken, Gr\u00fcnen und SPD oder mit CDU, Gr\u00fcnen und SPD oder auch den Gr\u00fcnen auf dem ersten Platz. Wer vorn liegt und den Regierungschef stellt, k\u00f6nnte von wenigen Prozenten oder gar Stimmen abh\u00e4ngen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260709-930-357151\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rund zwei Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus steht der Regierende B\u00fcrgermeister und CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner mehr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1154287,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,150,296,1937,31,29,30,2384,44,1940,15,1938,184,101176,6799,242238],"class_list":["post-1154286","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","tag-aktuelle-news-aus-berlin","tag-alternative-fuer-deutschland","tag-berlin","tag-berlin-news","tag-cdu","tag-deutschland","tag-germany","tag-kai-wegner","tag-koalition","tag-nachrichten-aus-berlin","tag-news","tag-news-aus-berlin","tag-spd","tag-steffen-krach","tag-wahlkampf","tag-wahlkampf-in-berlin"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1154286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1154286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1154286\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1154287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1154286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1154286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1154286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}