{"id":1154603,"date":"2026-07-09T16:08:16","date_gmt":"2026-07-09T16:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154603\/"},"modified":"2026-07-09T16:08:16","modified_gmt":"2026-07-09T16:08:16","slug":"sony-stellt-superzoom-bridgekamera-rx10-v-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1154603\/","title":{"rendered":"Sony stellt Superzoom-Bridgekamera RX10 V vor"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Sony stellt Superzoom-Bridgekamera RX10 V vor<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Herzst\u00fcck der RX10 V ist laut Sony nach wie vor das bekannte Superzoom: ein Zeiss Vario-Sonnar T* mit 24\u2013600 mm (kleinbild\u00e4quivalent) und einer Lichtst\u00e4rke von f\/2.4\u20134.0. Sony betont ausdr\u00fccklich, dass es sich um dasselbe Objektiv wie bei der RX10 IV handelt. Das 25-fach-Zoom mit optischer Bildstabilisierung war schon 2017 das Alleinstellungsmerkmal der RX10-Serie und deckt den kompletten Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis zum Supertele ab. Auch bei den Makro-Eigenschaften \u00e4ndert sich nichts: Sony gibt einen maximalen Abbildungsma\u00dfstab von 0,42x im Weitwinkel und 0,49x im Tele an, dazu eine Naheinstellgrenze von rund drei Zentimetern ab Frontlinse im Weitwinkel.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ebenfalls unver\u00e4ndert \u2013 zumindest auf dem Papier \u2013 ist der Sensor: ein 1,0-Zoll-Stacked-CMOS Exmor RS mit 20,1 Megapixeln und einem ISO-Bereich von 100\u201312.800. Wer auf mehr Aufl\u00f6sung oder einen gr\u00f6\u00dferen Sensor gehofft hatte, geht leer aus. Sony setzt stattdessen konsequent auf die Bildverarbeitung.<\/p>\n<p>    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Das Titelbild der Ausgabe 03 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie\" height=\"1234\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 873 \/ 1234; object-fit: cover;\" width=\"873\"\/><\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0<\/p>\n<p>heise<\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>Bionz XR plus KI-Chip<\/p>\n<p>Hier liegt das entscheidende Upgrade der neuen Kamera. Die RX10 IV arbeitete noch mit dem \u00e4lteren Bionz X samt Coprozessor. In der RX10 V steckt dagegen der aktuelle Bionz XR, kombiniert mit einer separaten AI Processing Unit, wie man sie aus Sonys aktuellen Alpha-Modellen kennt. Diese Paarung aus altbew\u00e4hrtem Sensor und moderner Verarbeitung ist der Kern des Updates. Sony verspricht eine verbesserte Farbwiedergabe, eine feinere Texturdarstellung und \u2013 dank des KI-Coprozessors \u2013 eine leistungsf\u00e4higere Motiverkennung. Auch bei der Rauschreduzierung im mittleren bis hohen ISO-Bereich soll es Fortschritte geben.<\/p>\n<p>Es ist derselbe Ansatz, den Sony schon bei der ZV-1 II und anderen 1-Zoll-Modellen verfolgt hat: Der Hebel ist die Rechenleistung, nicht die Sensor-Hardware. Bei einer Bridgekamera ergibt das Sinn, denn der KI-Chip packt die alte Schwachstelle jedes betagten Superzooms an \u2013 das Autofokus-Tracking.<\/p>\n<p>Vom Augen-AF zur vollwertigen Motiverkennung<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Beim Autofokus macht die Kamera den gr\u00f6\u00dften Sprung nach vorn. Die RX10 IV beherrschte nur Real-time Eye AF f\u00fcr Menschen (Gesicht und Auge) sowie f\u00fcr Tiere (Auge). Die RX10 V bringt dagegen den aus den Alphas bekannten Real-time Recognition AF mit einer breiten Motivpalette mit: Bei Menschen erkennt sie laut Sony Auge, Gesicht, Kopf und K\u00f6rper samt vollst\u00e4ndiger Bewegungssch\u00e4tzung, bei Tieren und V\u00f6geln Auge, Kopf und K\u00f6rper. Hinzu kommen Fahrzeuge wie Auto, Zug und Flugzeug, au\u00dferdem Insekten (Kopf und ganzer K\u00f6rper) und ein neuer automatischer Motiverkennungs-Modus.<\/p>\n<p>Dazu gesellen sich Hardware-Verbesserungen: Die AF-Abdeckung w\u00e4chst Sony zufolge von 315 auf 575 Phasen-AF-Punkte, die Sensorabdeckung von 65 auf 70,6 Prozent. Neu sind eine AF-ON-Taste, ein zus\u00e4tzliches Fokusfeld namens \u201eSpot XL&#8220; f\u00fcr gro\u00dfes Wild und Fahrzeuge sowie ein anpassbares Fokusfeld. F\u00fcr Umsteiger gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Automatik-AF (AF-A) wird nicht mehr unterst\u00fctzt, Standard ist nun Single-AF (AF-S) \u2013 so wie bei der RX1R III.<\/p>\n<p>        c&#8217;t Fotografie Zoom In abonnierenc&#8217;t Fotografie Zoom In abonnieren<\/p>\n<p class=\"text-base\">Ihr Newsletter mit exklusiven Foto-Tipps, spannenden News, Profi-Einblicken und Inspirationen \u2013 jeden Samstag neu.<\/p>\n<p>E-Mail-Adresse<\/p>\n<p id=\"input-email-help\" class=\"text-sm leading-5 text-gray-400 mb-0\">Ausf\u00fchrliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsm\u00f6glichkeiten erhalten Sie in unserer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html#datenschutz-newsletter\" data-google-interstitial=\"false\" class=\"underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a>.<\/p>\n<p>30 B\/s mit Speed Boost<\/p>\n<p>Die Serienbildrate klettert von 24 auf 30 Bilder\/s \u2013 blackout-frei per elektronischem Verschluss und mit bis zu 60 AF\/AE-Berechnungen pro Sekunde. Neu dabei: die Funktion \u201eContinuous Shooting Speed Boost\u201c. Per Tastendruck l\u00e4sst sich mitten in einer laufenden Serie nahtlos zwischen den Geschwindigkeitsstufen (30\/15\/10\/5 B\/s) wechseln. Der Fotograf kann also im entscheidenden Moment kurz aufs Maximaltempo gehen und sonst Speicherplatz sparen. Am Rande: Die k\u00fcrzeste Verschlusszeit sinkt laut Sony von 1\/32000 s bei der RX10 IV auf 1\/16000 s. Der eingebaute Blitz, den die RX10 IV noch hatte, f\u00e4llt weg.<\/p>\n<p>4K120p-Video und der Einzug der Profi-Werkzeuge<\/p>\n<p>Auch bei den Video-Funktionen legt Sony nach. Statt der bisherigen 4K30p gibt es jetzt 4K120p (mit Crop) und 4K60p ohne Crop mit Full-Pixel-Readout, dazu Full-HD mit 240p f\u00fcr bis zu zehnfache Zeitlupe. Erstmals ziehen professionellen Farbwerkzeuge ein: Sony nennt S-Cinetone und S-Log3 (inklusive S-Gamut3 und S-Gamut3.Cine), den Import von bis zu 16 eigenen LUTs sowie In-Camera-Zeitraffer, Shot Marks und eine REC-Lampe. F\u00fcr den Ton steht ein digitales Audiointerface \u00fcber den MI-Schuh bereit, mit bis zu 48 kHz\/24 Bit in vier Kan\u00e4len.<\/p>\n<p>Videotechnisch r\u00fcckt die Kamera damit von der reinen Foto-Bridgekamera in die N\u00e4he der Alpha- und ZV-Serie. LUT-Unterst\u00fctzung und S-Log3 sind f\u00fcr eine Bridgekamera durchaus bemerkenswert und d\u00fcrften Hybrid-Anwender wie auch Content-Creator ansprechen.<\/p>\n<p>Bedienung und Anschl\u00fcsse<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/1\/4\/2\/9\/9\/RX10_V_front-Large-61887697580bd012.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"2228\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3000 \/ 2228; object-fit: cover;\" width=\"3000\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Mit der RX10 V n\u00e4hert sich die Bridgekamera der Formsprache der Alpha-Systemkameras an.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Sony)\n    <\/p>\n<p>Ergonomisch orientiert sich das Geh\u00e4use jetzt st\u00e4rker an der Alpha-Serie. Der Sucher w\u00e4chst laut Sony von 0,39 Zoll mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf 0,5 Zoll mit 3,69 Millionen Bildpunkten (ca. 0,78-fache Vergr\u00f6\u00dferung) und l\u00e4sst sich wahlweise mit 120 Hz betreiben. Der Monitor ist neu: ein 3,0-Zoll-Tilt-Touchscreen im 3:2-Format mit 1,62 Millionen Bildpunkten, statt des bisherigen 4:3-Displays mit 1,44 Millionen Bildpunkten. Bei den Bedienelementen kommen ein neues Modus-W\u00e4hlrad, zwei hintere W\u00e4hlr\u00e4der, ein Multiselektor (\u201eJoystick&#8220;), eine Fn-Taste und die schon erw\u00e4hnte AF-ON-Taste hinzu.<\/p>\n<p>Besonders \u00fcberf\u00e4llig war der Wechsel bei Energie und Speicher. Statt des kleinen NP-FW50-Akkus steckt nun der deutlich gr\u00f6\u00dfere NP-FZ100 in der Kamera, wodurch die Ausdauer von 400 auf 630 Aufnahmen mit Display steigt. Beim Speicher unterst\u00fctzt die RX10 V jetzt UHS-II statt nur UHS-I. An den Anschl\u00fcssen l\u00f6st USB-C mit USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit\/s) inklusive Power Delivery den alten Micro-USB-2.0-Port ab, und das WLAN funkt zus\u00e4tzlich im 5-GHz-Band (IEEE 802.11ac) statt nur mit 2,4 GHz. Neu ist au\u00dferdem das Livestreaming mit bis zu 4K30p \u00fcber USB, WLAN oder LAN, kompatibel mit den Protokollen RTMP, RTMPS und SRT.<\/p>\n<p>Der Umstieg auf NP-FZ100 und UHS-II war l\u00e4ngst f\u00e4llig \u2013 beides bringt die Kamera auf das Niveau moderner Sony-Systemkameras. Das Geh\u00e4use legt dadurch allerdings leicht zu, auf 137 \u00d7 95 \u00d7 151 Millimeter, und wiegt laut Sony jetzt rund 1.111 Gramm statt 1.095 Gramm. Ein moderater Aufschlag bei der Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr sp\u00fcrbar mehr Ausdauer und Bedienkomfort.<\/p>\n<p>Bildqualit\u00e4ts-Feinheiten<\/p>\n<p>Auf der Foto-Seite gibt es zahlreiche kleinere, aber durchaus sinnvolle Erweiterungen aus dem Alpha-\u00d6kosystem. Sony nennt unter anderem die Creative Looks mit Feinabstimmung \u00fcber acht Parameter (statt der alten Kreativmodi), einen bis Stufe 8 (statt 5) erweiterten D-Range-Optimizer sowie den Soft-Skin-Effekt, der jetzt auch im Video verf\u00fcgbar ist. Dazu kommen neue Dateiformate \u2013 HEIF erg\u00e4nzt JPEG, dazu verlustfrei komprimiertes RAW und das JPEG-Qualit\u00e4tslevel \u201eLight&#8220; \u2013 und erweiterte Zoom-Funktionen: Clear Image Zoom bis 1200 mm (2x), Digitalzoom bis 2400 mm (4x) sowie neue Zoom-Assist- und schnellere Zoom-Speed-Optionen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Sony hat offenbar verstanden, was der RX10 IV fehlte: kein neues Objektiv und kein neuer Sensor, sondern ein modernisiertes Rechen- und Bedienpaket. Bionz XR, der KI-Chip mit umfassender Motiverkennung, 30 B\/s, 4K120p mit S-Log3 und LUTs, USB-C, NP-FZ100 und ein zeitgem\u00e4\u00dfer Sucher heben die RX10 V vom Stand des Jahres 2017 ab und machen sie zu einer interessanten Kamera f\u00fcr Wildlife, Vogel-, Landschafts- und Reisefotografie. Die RX10 V kann ab sofort vorbestellt werden und soll 2.500 Euro kosten.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:tho@heise.de\" title=\"Thomas Hoffmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">tho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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