{"id":115514,"date":"2025-05-16T16:01:17","date_gmt":"2025-05-16T16:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/115514\/"},"modified":"2025-05-16T16:01:17","modified_gmt":"2025-05-16T16:01:17","slug":"the-children-of-zu-zu-in-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/115514\/","title":{"rendered":"\u201eThe Children of Zu Zu\u201c in Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eZu Zu\u201c, das klingt nach Voodoo und Hoodoo. Und das aus gutem Grund. \u201eZu Zu\u201c wurde in New Orleans durch den amerikanischen Musiker und Dr. John (1941 bis 2019) gepr\u00e4gt begrifflich und inhaltlich. \u201eZuZu Man\u201c hie\u00df sein Lied, es versprach spirituelle Heilung, Liebe und Erleuchtung. Erkl\u00e4rt Charles Petersohn. Der Wahl-Wuppertaler kn\u00fcpft mit seinem Musikalbum \u201eThe Children of Zu Zu\u201c, dem ersten nach 18 Jahren, daran an. Und erg\u00e4nzt, dass es ihm zudem um die Hitze der Nacht gehe, in der nichts reell erscheine und alles in Ordnung sei: \u201eDas Leben nachts in den Clubs, wo Musik bereichert und st\u00e4rkt.\u201c Am 31. Mai pr\u00e4sentiert er das Werk zusammen mit f\u00fcnf Musikerinnen und Musikern im Schauspielhaus. Das Konzertsoll Erlebnis werden und bereichert die Vorlaufphase des k\u00fcnftigen Pina Bausch Zentrums.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ihn einfach als Musiker zu bezeichnen, trifft es nicht, er ist ein Sound Designer, auch wenn bei der Konzertank\u00fcndigung f\u00fcr Ende Mai hinter seinem Namen Digital Bass und Stimme vermerkt sind. Ein Instrument jahrelang gelernt hat der heute 63-J\u00e4hrige in der Tat nicht. \u201eIch habe nur ein paar Monate bei einer Operns\u00e4ngerin Unterricht genommen\u201c, erkl\u00e4rt Charles Petersohn, der 1988 von West-Berlin nach Wuppertal kam. Er liebe es, \u201ealle Instrumente zu spielen, die ich in die Finger bekomme\u201c, sagt er. Das Radio stand am Anfang seiner Musikbesch\u00e4ftigung, er h\u00f6rte die Berliner Sender Rias und SFB, den englischen Milit\u00e4rsender BFBS, erste musikalische Erfahrungen waren mit Punk und Blues verbunden. Er entdeckte den Space Jazz des Sun Ra Arkestras f\u00fcr sich und begann in der Stadt an der Wupper, wo er viele Gleichgesinnte kennenlernte, einen eigenen Stil zu entwickeln. Der sollte \u201edie \u00c4sthetik von Elektro, Jazz und Weltmusik gleichberechtigt miteinander verbinden\u201c. Die von einem Kollegen gepr\u00e4gte Bezeichnung \u201eMinimal Jazz\u201c treffe seinen Stil gut, antwortet er auf die Frage nach einer Bezeichnung. Das selbst gesteckte Ziel bedeutete viele Jahre des Experimentierens und Feilens, um die eigene Unzufriedenheit abzubauen. Ein langwieriger Prozess, der ihn einzelne Stellen vielfach nachh\u00f6ren und nachjustieren lie\u00df. Was andere nerven mag, auf ihn aber meditativ wirkt, ihm \u201eangenehme Energie und Ruhe\u201c gibt. Das Ergebnis ist die neue EP, die \u201edas enth\u00e4lt, was ich beeinflussen, der Musik geben kann\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eThe Children of Zu Zu\u201c oder \u201eThe Zu Zu Family\u201c, das sind am 31. Mai auch andere Musiker. Neben Petersohn sind dies Maria Basel (Keyboards), Antonia Nickel (Drums), Maxime von Koblinski (Perkussion), Amaka aka AdaSoul (Stimme) und Luca Greco (Mix + Samples), die gewohnt sind, elektronische und akustische Kl\u00e4nge miteinander zu verweben, und nun die Songs gemeinsam zelebrieren. Diese hat Petersohn auf USB-Stick, manchmal auch CD, vor allem aber Vinyl dabei \u2013 und das gleich zweimal, damit er zwei St\u00fccke darauf hintereinander abspielen kann. Ohne deutlichen Anfang und ebensolches Ende wie im herk\u00f6mmlichen Sinn. Die St\u00fccke flie\u00dfen ineinander und \u00fcbereinander. Eine Technik, die Petersohn sich bei der Techno-, Drum- and Basskultur abgeschaut und ausprobiert hat. So entsteht ein Flow, der mal entspannter, mal h\u00e4rter, mal mehr afrikanisch, mal mehr funky sei, beschreibt er. Ein Flow, der durch die Pr\u00e4sentation der Musik mit Publikum verst\u00e4rkt wird. Er brauche das Gef\u00fchl des Austauschs zwischen seiner Musik und den Menschen, wenn er auf seine Botschaft ihre Vibes zur Antwort empfange. Die Resonanz, die seine EP aktuell im Netz erf\u00e4hrt, setze diesen Austausch auf anderer Ebene fort, sie verst\u00e4rke die W\u00e4rme und positive Energie seiner Musik.<\/p>\n<p>Wie ein Atrium, wo sich <br \/>die Kl\u00e4nge brechen      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Idee zum Konzert Ende Mai kam im Open Ground auf, dem Club im umgebauten Bunker im Wupperpark Ost. Im Gespr\u00e4ch bot ihm Bettina Milz, Koordinatorin der Vorlaufphase, f\u00fcr die Pr\u00e4sentation der Platte das Schauspielhaus an. Nicht, um dort Party zu feiern, das sollte schon beim Release-Konzert in der intimeren Location des Kulturzentrums Loch Ende April geschehen. Das Geb\u00e4ude an der Kluse dagegen sei ein toller Ort, um zu sitzen und zu stehen, klinge gut, \u201ewie ein Atrium, wo sich die Kl\u00e4nge brechen. Das ist sehr angenehm\u201c, erkl\u00e4rt der Sounddesigner. Als Vor- und Nacherlebnis setzt der RaumZeitPirat Tobias Daengen mit seiner Lichtkunst Foyer und japanischen Garten des 1960er Jahre Baus in Szene. Au\u00dferdem legt Petersohn hinterher Ambientmusik auf und zeigt der Wuppertaler Fotograf Daniel Schmitt (Studio Spitzlicht Fotografie) eine Bildauswahl auf einem gro\u00dfen Monitor \u201ewie ein Foto-Reel oder eine Bilder-Collage\u201c. Eben \u201eetwas Besonderes f\u00fcr einen besonderen Ort\u201c, den Petersohn vom ersten Tag sch\u00e4tzte, an dem er ihn \u2013 damals noch als Theaterbesucher \u2013 betrat: \u201eIch will, dass die Menschen nach dem Konzert bleiben und das Erlebte wirken lassen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eZu Zu\u201c, das klingt nach Voodoo und Hoodoo. 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