{"id":1156610,"date":"2026-07-10T12:05:32","date_gmt":"2026-07-10T12:05:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1156610\/"},"modified":"2026-07-10T12:05:32","modified_gmt":"2026-07-10T12:05:32","slug":"berlin-mitte-riesige-bauluecke-an-der-franzoesischen-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1156610\/","title":{"rendered":"Berlin-Mitte: Riesige Baul\u00fccke an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]\"><strong>Mitten in Berlin klafft hinter historischen Fassaden pl\u00f6tzlich eine gewaltige Baul\u00fccke. Am ehemaligen Generaltelegraphenamt l\u00e4uft eine der derzeit ungew\u00f6hnlichsten Transformationen der Friedrichstadt.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BERLIN-MITTE-FRANZOeSISCHE-STRASSE-\u00a9-ENTWICKLUNGSSTADT-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-101932\" class=\"lazyload wp-image-101932 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BERLIN-MITTE-FRANZOeSISCHE-STRASSE-\u00a9-ENTWICKLUNGSSTADT-2.jpg\" alt=\"Baustelle an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe mit Abbrucharbeiten, Baufahrzeugen und neu entstehendem Geb\u00e4uderohbau.\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-101932\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckbau und Neubau laufen auf dem Areal teilweise parallel. W\u00e4hrend Teile des fr\u00fcheren Bestands bereits abgerissen wurden, w\u00e4chst an anderer Stelle schon die neue Geb\u00e4udestruktur empor. \/ \u00a9 Foto: ENTWICKLUNGSSTADT<\/p>\n<p>\u00a9 Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Wer derzeit durch die Franz\u00f6sische Stra\u00dfe, die J\u00e4gerstra\u00dfe oder die Oberwallstra\u00dfe in Berlin-Mitte l\u00e4uft, st\u00f6\u00dft auf eine der derzeit ungew\u00f6hnlichsten Baustellen der historischen Innenstadt. Wo jahrzehntelang ein geschlossener Geb\u00e4udekomplex stand, klafft heute hinter roten Ger\u00fcsten und gro\u00dffl\u00e4chigen Planen eine gewaltige L\u00fccke.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Vom ehemaligen Generaltelegraphenamt ist in Teilen kaum mehr als die denkmalgesch\u00fctzte Fassade geblieben. Sie steht nahezu frei am Stra\u00dfenrand und wirkt wie eine historische Kulisse vor einem weitgehend abger\u00e4umten Grundst\u00fcck. Doch warum wurde das Geb\u00e4udeensemble mitten in Berlin-Mitte derart umfassend zur\u00fcckgebaut?<\/p>\n<p>Franz\u00f6sische Stra\u00dfe in Berlin-Mitte: Warum hinter der historischen Fassade eine riesige Baul\u00fccke klafft<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Geb\u00e4udekomplex geht auf die Jahre 1861 bis 1863 zur\u00fcck. Architektonisch orientiert sich das Ensemble an der Berliner Backsteintradition der 1860er Jahre und zeigt zugleich Einfl\u00fcsse der italienischen Hochrenaissance. Heute steht der Gesamtkomplex unter Denkmalschutz.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Nach der Wiedervereinigung nutzte die Deutsche Telekom das Geb\u00e4ude als Hauptstadtrepr\u00e4sentanz. Erst 2024 verlie\u00df das Unternehmen den traditionsreichen Standort und zog an die Ebertstra\u00dfe 15A.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Bereits vor dem Auszug wechselten Teile des Ensembles den Eigent\u00fcmer. CBRE Investment Management erwarb die Geb\u00e4ude an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe 33a bis c sowie an der Ecke J\u00e4gerstra\u00dfe 43 bis 44. Die rund 12.400 Quadratmeter umfassende Immobilie soll grundlegend modernisiert und neu entwickelt werden.<\/p>\n<p>Generaltelegraphenamt wird umgebaut: Gro\u00dfe Teile des Bestands sind bereits verschwunden<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Wie weitreichend die Transformation ausf\u00e4llt, zeigt sich inzwischen deutlich im Stadtbild. Das Innenleben des historischen Geb\u00e4udekomplexes wurde weitgehend entfernt, nicht denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4udeteile sind bereits abgerissen. Entlang der Oberwallstra\u00dfe blieb einzig und allein die historische Fassade erhalten.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Dahinter ist eine gro\u00dfe, offene Baustellenfl\u00e4che entstanden. Die einst geschlossene Blockstruktur wirkt derzeit regelrecht aufgeschnitten \u2013 ein ungew\u00f6hnlicher Anblick an einem derart zentralen Standort in Berlin-Mitte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BERLIN-MITTE-FRANZOeSISCHE-STRASSE-\u00a9-ENTWICKLUNGSSTADT-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-101934\" class=\"lazyload wp-image-101934 size-full\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20viewBox%3D%270%200%201280%20720%27%3E%3Crect%20width%3D%271280%27%20height%3D%27720%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-orig-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BERLIN-MITTE-FRANZOeSISCHE-STRASSE-\u00a9-ENTWICKLUNGSSTADT-1.jpg\" alt=\"Gro\u00dfe Baustelle und Baul\u00fccke an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe in Berlin-Mitte mit Baukr\u00e4nen und teilweise erhaltenen Geb\u00e4udestrukturen.\" width=\"1280\" height=\"720\"\/><\/a><\/p>\n<p id=\"caption-attachment-101934\" class=\"wp-caption-text\">Eine gewaltige Baul\u00fccke pr\u00e4gt derzeit die Franz\u00f6sische Stra\u00dfe in Berlin-Mitte. Gro\u00dfe Teile des ehemaligen Geb\u00e4udekomplexes sind verschwunden, w\u00e4hrend Kr\u00e4ne und Bauarbeiten die umfassende Transformation des Areals sichtbar machen. \/ \u00a9 Foto: ENTWICKLUNGSSTADT<\/p>\n<p>Berlin-Mitte: Historische Fassade soll in den geplanten Neubau integriert werden<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der weitreichende Eingriff d\u00fcrfte vor allem mit dem baulichen Zustand und den Anforderungen an eine k\u00fcnftige Nutzung zusammenh\u00e4ngen. Nach jahrzehntelanger intensiver Nutzung lie\u00df sich der Bestand offenbar nicht ohne grundlegende Eingriffe an moderne technische, energetische und wirtschaftliche Standards anpassen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Wie die erhaltenen Fassaden k\u00fcnftig in den neuen Geb\u00e4udekomplex integriert werden und welche architektonische Gestaltung die neu entstehenden Geb\u00e4udeteile erhalten, ist bislang nur in Teilen bekannt.<\/p>\n<p>Oberwallstra\u00dfe: Die historische Fassade geh\u00f6rt zum \u00e4ltesten erhaltenen Postgeb\u00e4ude Berlins<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Den historischen Kern des Ensembles bildet das Geb\u00e4ude an der Oberwallstra\u00dfe 4A. Es gilt als \u00e4ltestes erhaltenes Postgeb\u00e4ude W 56 in Berlin und entstand zwischen 1862 und 1864 nach Pl\u00e4nen des Geheimen Oberbaurats Wilhelm Salzenberg. Die Bauleitung \u00fcbernahm Bauinspektor Adolph Lohse. Das Geb\u00e4ude gilt zudem als erstes Telegraphenamt Deutschlands. Gerade deshalb steht die verbliebene historische Substanz heute im Mittelpunkt des komplexen Umbaus.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Investor hatte angek\u00fcndigt, den historischen Charakter des Ensembles bewahren und zugleich ein modernes B\u00fcroobjekt mit nachhaltigen Qualit\u00e4ten entwickeln zu wollen. Ein Bauantrag aus dem Oktober 2024 sieht rund 18.859 Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4che vor.<\/p>\n<p>Ein Gastronomiebereich soll an der J\u00e4gerstra\u00dfe entstehen, ein Caf\u00e9 an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Erg\u00e4nzt werden sollen die B\u00fcrofl\u00e4chen durch einen Gastronomiebereich an der J\u00e4gerstra\u00dfe, ein nicht \u00f6ffentliches Caf\u00e9 zur Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe sowie eine Versammlungsst\u00e4tte f\u00fcr bis zu 1.200 Personen. Viele Details zur k\u00fcnftigen Nutzung und zur architektonischen Ausgestaltung des Ensembles sind bislang allerdings noch offen.<\/p>\n<p>Die gewaltige Baul\u00fccke an der Franz\u00f6sischen Stra\u00dfe ist damit nur ein Zwischenzustand. Hinter der erhaltenen historischen Fassade entsteht eines der umfangreicheren Transformationsprojekte in der Berliner Friedrichstadt \u2013 auch wenn derzeit vor allem sichtbar ist, wie viel vom bisherigen Geb\u00e4ude daf\u00fcr zun\u00e4chst verschwinden musste.<\/p>\n<p>Quellen: Telekom, Immobilien Zeitung, Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Presseportal, Wikipedia, Thomay Daily<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mitten in Berlin klafft hinter historischen Fassaden pl\u00f6tzlich eine gewaltige Baul\u00fccke. 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