{"id":1158964,"date":"2026-07-11T11:23:18","date_gmt":"2026-07-11T11:23:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1158964\/"},"modified":"2026-07-11T11:23:18","modified_gmt":"2026-07-11T11:23:18","slug":"un-erwarten-103-milliarden-die-zahl-der-menschen-auf-der-erde-steigt-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1158964\/","title":{"rendered":"UN erwarten 10,3 Milliarden: Die Zahl der Menschen auf der Erde steigt weiter"},"content":{"rendered":"<p>UN erwarten 10,3 MilliardenDie Zahl der Menschen auf der Erde steigt weiter<\/p>\n<p>11.07.2026, 06:08 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:24 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Menschen-gehen-dichtgedraengt-auf-einem-Wochenmarkt-einkaufen-Die-Weltbevoelkerung-waechst-aber-imme.webp\" alt=\"Menschen-gehen-dichtgedraengt-auf-einem-Wochenmarkt-einkaufen-Die-Weltbevoelkerung-waechst-aber-immer-langsamer-Das-bringt-der-Menschheit-zwar-Vorteile-bei-der-Bekaempfung-von-Hunger-und-Armut-oder-bei-besserer-Bildung-doch-es-gibt-auch-Herausforderungen\"\/>Vor allem in Afrika s\u00fcdlich der Sahara und Teilen Asiens steigen die Bev\u00f6lkerungszahlen rasant. (Foto: picture alliance\/dpa\/SOPA Images via ZUMA Press Wire)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Weltbev\u00f6lkerung w\u00e4chst weiter. Doch die Vereinten Nationen prognostizieren bereits einen Wendepunkt. Wann dieser sein wird und wie viele Menschen die Erde \u00fcberhaupt tragen kann, liefern die wichtigsten Antworten zur Weltbev\u00f6lkerung. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Derzeit leben laut Sch\u00e4tzungen der Vereinten Nationen (UN) rund 8,3 Milliarden Menschen auf der Erde &#8211; und es werden weiterhin mehr. Doch die Menschheit steuert auf einen Wendepunkt zu: Mitte der 2080er Jahre wird die Weltbev\u00f6lkerung <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/unric.org\/de\/un-weltbevoelkerungsprognose-weltbevoelkerung-wird-bis-in-die-2080er-jahre-wachsen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">nach derzeitiger UN-Prognose <\/a>mit rund 10,3 Milliarden Menschen ihren H\u00f6chststand erreichen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Deutschland w\u00e4chst schon jetzt nicht mehr: Die Bev\u00f6lkerungszahl sank zum Jahresende 2025 auf 83,5 Millionen Menschen. Das war <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2026\/06\/PD26_203_124.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">laut Statistischem Bundesamt<\/a> 0,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Nettozuwanderung kann demnach das Geburtendefizit nicht ausgleichen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die mittlere Zahl der Kinder pro Frau sei in den vergangenen Jahrzehnten auch weltweit deutlich zur\u00fcckgegangen: von vier Kindern Mitte der 1970er Jahre auf derzeit etwa 2,2, erkl\u00e4rt Frank Swiaczny vom <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.bib.bund.de\/DE\/Presse\/Mitteilungen\/2024\/2024-07-11-Trotz-sinkenden-Geburtenniveaus-waechst-die-Weltbevoelkerung-weiter.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB)<\/a>. Derzeit nehme die Weltbev\u00f6lkerung trotzdem weiter zu, weil geburtenstarke Jahrg\u00e4nge das Alter erreichten, in dem Frauen Kinder bekommen. Sobald die Anzahl potenzieller M\u00fctter durch das sinkende Geburtenniveau zur\u00fcckgehe, sinke mittelfristig auch die Zahl der Geburten. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einfluss habe derzeit auch noch die weiterhin verbreitet steigende Lebenserwartung, sagt Swiaczny. &#8222;Immer mehr Menschen erreichen heute aufgrund besserer Lebensbedingungen und medizinischer Versorgung ein h\u00f6heres Alter.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Welche gegenl\u00e4ufigen Entwicklungen gibt es?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Gegenw\u00e4rtig verlaufe die Bev\u00f6lkerungsentwicklung regional sehr unterschiedlich, so Swiaczny. W\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerungen vor allem in Afrika s\u00fcdlich der Sahara noch wachsen, sinken die Zahlen in vielen wohlhabenden L\u00e4ndern in Europa, Nordamerika und Ostasien oder werden voraussichtlich bald schrumpfen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In 63 L\u00e4ndern und Gebieten wie Japan, Russland und China ist die Bev\u00f6lkerung nach UN-Angaben bereits kleiner geworden. China k\u00f6nnte demnach bis zum Ende des Jahrhunderts sogar mehr als die H\u00e4lfte seiner heutigen Einwohnerzahl einb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Demgegen\u00fcber st\u00fcnden 126 L\u00e4nder vor allem in Afrika s\u00fcdlich der Sahara und Teilen Asiens, die wohl bis mindestens 2054 weiter wachsen werden. In einigen dieser Staaten wie der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Somalia werde sich die Einwohnerzahl zwischen 2024 und 2054 voraussichtlich sogar verdoppeln.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Welche Folgen haben die Entwicklungen?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In schrumpfenden und zugleich alternden Gesellschaften sinkt laut UN das Verh\u00e4ltnis von Erwerbst\u00e4tigen zu Rentnern massiv. Dies setzt &#8211; wie in Deutschland &#8211; Renten- und Gesundheitssysteme unter erheblichen finanziellen Druck. Investitionen in Bildung und Ma\u00dfnahmen zur Produktivit\u00e4tssteigerung &#8211; etwa durch Automatisierung und den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz &#8211; sowie eine selektive Zuwanderung k\u00f6nnten Swiaczny zufolge dazu beitragen, den Arbeitskr\u00e4ftemangel teilweise auszugleichen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anders sieht es in L\u00e4ndern aus, deren Bev\u00f6lkerung derzeit noch schnell w\u00e4chst. Dort leben relativ wenige \u00e4ltere Menschen und sehr viele j\u00fcngere. Erreichen diese das Erwerbsalter, er\u00f6ffne sich die Chance f\u00fcr eine<a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/service\/lexikon\/demografische-dividende-153486\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> &#8222;demografische Dividende&#8220;<\/a>. &#8222;Eine gro\u00dfe Erwerbsbev\u00f6lkerung bei noch niedrigen Sozialausgaben kann die Voraussetzung f\u00fcr h\u00f6here Investitionen und wirtschaftliches Wachstum f\u00f6rdern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Wie tragf\u00e4hig ist die Erde \u00fcberhaupt?<\/b> <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter optimalen Bedingungen gehen Experten davon aus, dass die Erde die prognostizierten 10,3 Milliarden Menschen ern\u00e4hren kann. Unter den derzeitigen Bedingungen sei dies nicht der Fall. Entscheidend f\u00fcr die Tragf\u00e4higkeit des Planeten seien nicht allein die Bev\u00f6lkerungszahlen, sondern vor allem die Produktions- und Konsumbedingungen, erl\u00e4utert Swiaczny. &#8222;So sind global betrachtet die Menschen mit dem zehn Prozent h\u00f6chsten Wohlstand f\u00fcr rund die H\u00e4lfte des Ressourcenverbrauchs verantwortlich.&#8220; Die \u00e4rmere H\u00e4lfte der Weltbev\u00f6lkerung verbrauche weniger als zehn Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Wie viele Menschen haben jemals gelebt?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.prb.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Population Reference Bureau (PRB)<\/a> in Washington hat die Zahl aller Menschen abgesch\u00e4tzt, die jemals gelebt haben. Demnach gab es seit der Entstehung des modernen Menschen vor etwa 50.000 Jahren sch\u00e4tzungsweise 117 Milliarden Menschen auf der Erde. Daraus ergibt sich: Die Menschen, die heute auf der Erde leben, machen einen beachtlichen Teil &#8211; gut 7 Prozent &#8211; aller Menschen aus, die jemals geboren wurden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Walter Willems und Marco Rauch, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"UN erwarten 10,3 MilliardenDie Zahl der Menschen auf der Erde steigt weiter 11.07.2026, 06:08 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:24 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1158965,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[752,10571,14825,13,14,15,12,10,8,9,11,103,243042,104],"class_list":["post-1158964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-bildung","tag-demografischer-wandel","tag-erde","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-welt","tag-weltbevoelkerung","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116901093630065130","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1158964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1158964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1158964\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1158965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1158964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1158964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1158964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}