{"id":116040,"date":"2025-05-16T20:46:17","date_gmt":"2025-05-16T20:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116040\/"},"modified":"2025-05-16T20:46:17","modified_gmt":"2025-05-16T20:46:17","slug":"berlin-dobrindt-stellt-plaene-vor-gruene-gegen-neue-grenzkontrollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116040\/","title":{"rendered":"Berlin | Dobrindt stellt Pl\u00e4ne vor &#8211; Gr\u00fcne gegen neue Grenzkontrollen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellt heute im Bundestag sein Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre vor. Der CSU-Politiker hat schon mit seiner ersten Anordnung f\u00fcr Schlagzeilen gesorgt. Wenige Stunden nach seinem Amtsantritt verf\u00fcgte Dobrindt in der vergangenen Woche eine Intensivierung der Grenzkontrollen. Gleichzeitig ordnete er an, dass auch Asylsuchende an der Grenze zur\u00fcckgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vier Ministerinnen und Minister stellen Pl\u00e4ne vor<\/p>\n<p>Nach einer vermutlich hitzigen Debatte \u00fcber die k\u00fcnftige Innenpolitik pr\u00e4sentieren Justizministerin Stefanie Hubig (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sowie Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die schwarz-rote Regierungszeit. W\u00e4hrend Reiche und Wildberger von Vorstandsposten in Unternehmen ins Kabinett wechselten, hat Hubig bereits Regierungserfahrung &#8211; sie war zuletzt Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz.<\/p>\n<p>Vor allem von den Gr\u00fcnen und der Linksfraktion schl\u00e4gt Dobrindt wegen seiner Anweisung an die Bundespolizei Kritik entgegen. Die Gr\u00fcnen-Fraktion h\u00e4lt es zudem f\u00fcr dringend notwendig, dass die Bundesregierung zu den Grenzkontrollen rasch im Innenausschuss Rede und Antwort steht.\u00a0<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Obmann: Verh\u00e4ltnis zu Nachbarn besch\u00e4digt<\/p>\n<p>\u00abDie Bundesregierung muss gegen\u00fcber dem Parlament endlich nachvollziehbar erkl\u00e4ren, wie sich die pauschalen Zur\u00fcckweisungen an den deutschen Binnengrenzen zum Europarecht verhalten\u00bb, fordert Lukas Benner, der die Gr\u00fcnen-Fraktion k\u00fcnftig im Innenausschuss als Obmann vertreten wird. Die \u00abeuroparechtliche Geisterfahrt\u00bb des neuen Innenministers habe bereits jetzt Chaos angerichtet, schade dem Verh\u00e4ltnis zu den Nachbarl\u00e4ndern und der Wirtschaft.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr den kommenden Mittwoch ist die konstituierende Sitzung des Innenausschusses geplant. Die Gr\u00fcnen dringen darauf, dass gleich bei der ersten Sitzung auch inhaltliche Fragen auf der Tagesordnung stehen und nicht nur Formalia. Konkret fordern sie einen Bericht zu den rechtlichen Grundlagen und Auswirkungen der intensivierten Grenzkontrollen und Zur\u00fcckweisungen. \u00abDer Innenausschuss kann hier keinen weiteren Aufschub hinnehmen\u00bb, sagt Benner.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich: Deutsche Grenzkontrollen \u00ababsolut richtig\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Der \u00f6sterreichische Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hingegen lobt die verst\u00e4rkten Kontrollen an den deutschen Grenzen. \u00abIch bin froh und dankbar, dass es auch in Deutschland einen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik gibt. Ich halte das f\u00fcr absolut richtig\u00bb, sagte der Politiker der konservativen \u00d6VP im Podcast von Table.Briefings. \u00abWir brauchen keinen Sozialtourismus. Wir m\u00fcssen uns gezielt aussuchen k\u00f6nnen, wer zu uns kommt.\u00bb Am Ende gehe es um die Sicherung der europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellt heute im Bundestag sein Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten vier&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116041,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,1173,1180,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-116040","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-bundesregierung","13":"tag-bundestag","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-nachrichten-aus-berlin","17":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114519473475027215","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116040","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116040"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116040\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116041"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116040"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116040"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116040"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}