{"id":116097,"date":"2025-05-16T21:17:13","date_gmt":"2025-05-16T21:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116097\/"},"modified":"2025-05-16T21:17:13","modified_gmt":"2025-05-16T21:17:13","slug":"weihbischof-zekorn-beauftragt-62-religionslehrkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116097\/","title":{"rendered":"Weihbischof Zekorn beauftragt 62 Religionslehrkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>16.05.2025, 19:42 Uhr, Bistum M\u00fcnster&#13;\n<\/p>\n<p>Weihbischof Dr. Stefan Zekorn hat am 16. Mai im St.-Paulus-Dom 62 Lehrkr\u00e4ften aus dem gesamten Bistum M\u00fcnster die \u201eMissio canonica\u201c beziehungsweise die kirchliche Unterrichtserlaubnis \u00fcbergeben. Ihre Verleihung ist n\u00f6tig, weil f\u00fcr den katholischen Religionsunterricht das Land und das jeweilige Bistum gemeinsam verantwortlich sind. Religionslehrkr\u00e4fte handeln im Namen beider Institutionen.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungsgruppe hatte sich f\u00fcr den Gottesdienst das Motto \u201ezeigensehenerkennentun\u201c \u00fcberlegt, das Weihbischof Zekorn in seiner Predigt zu einem kleinen Gedankenspiel inspirierte: \u201eSind die Worte eigentlich richtig gruppiert oder k\u00f6nnte man sie nicht auch in eine andere Reihenfolge bringen?\u201c, fragte er. Zeigen, Sehen, Erkennen, Tun, das sei offenbar die Lehrerperspektive, die Perspektive einer Person, \u201edie anderen etwas zeigt, um ihnen zum Sehen zu verhelfen, damit sie erkennen und dann danach handeln.\u201c Eine m\u00f6gliche Sch\u00fclerperspektive sei Sehen, Erkennen, Tun, Zeigen: Jemand mache eine Erfahrung, die ihn zu Erkenntnis und Tun f\u00fchre, so dass er dann anderen etwas zeigen k\u00f6nne. Auf diese Art und Weise sei er selbst als Jugendlicher mit dem Glauben in Kontakt gekommen, erz\u00e4hlte der Weihbischof.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr seine weiteren Ausf\u00fchrungen w\u00e4hlte Zekorn bewusst die Sch\u00fclerperspektive, denn \u201evor Gott sind wir alle Sch\u00fcler\u201c. Das Sehen, die Erfahrungen im Glauben, seien wichtig f\u00fcr die Menschen, insbesondere zu Beginn des Glaubenslebens: \u201eWir brauchen als Christen die Erfahrung, dass Jesus Christus uns einen Weg er\u00f6ffnet.\u201c Das Erkennen sei ein weiterer wichtiger Schritt: Christlicher Glaube sei ohne Erkennen des Heilswortes Gottes in Jesus Christus und seiner Verk\u00fcndigung nicht m\u00f6glich. Dassselbe gelte f\u00fcr das Tun: \u201eHandeln nach dem Wort und Beispiel Christi geh\u00f6rt essentiell zum Glauben dazu.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/2025-05-16-missio-solobild.jpg\" width=\"880\" height=\"583\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Neben der offiziellen Urkunde aus den H\u00e4nden von Weihbischof Zekorn bekamen die Lehrkr\u00e4fte auch ein kleines Geschenk der Abteilung Religionsp\u00e4dagogik des Bistums M\u00fcnster \u00fcberreicht. <\/p>\n<p>\u00a9 Bistum M\u00fcnster\/Thomas Mollen<\/p>\n<p>Vor dem Gottesdienst waren die Lehrkr\u00e4fte bereits im Rahmen eines \u201eTages der Begegnung\u201c mit Weihbischof Zekorn zusammengekommen. In diesem Rahmen dankte er ihnen ausdr\u00fccklich f\u00fcr ihren Dienst als Religionslehrerinnen und -lehrer: \u201eDas ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.\u201c Er w\u00fcnschte ihnen, dass sie im Unterricht auf viele interessierte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler treffen. Zugleich machte er deutlich, dass diese sich mehr noch als vor 20 oder 30 Jahren im Religionsunterricht eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit Glaubensfragen w\u00fcnschten, gerade weil f\u00fcr viele Kinder und Jugendliche der Glaube in der eigenen Familie und in der Gesellschaft viel weiter entfernt sei als fr\u00fcher. Bei Schulbesuchen bekomme er oft die Frage gestellt: \u201eWarum machen wir in Reli kein Reli?\u201c Das bedeute nicht, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler alle einen volkskirchlich gepr\u00e4gten Glauben wie vor 30 Jahren leben wollten, machte Zekorn deutlich, aber \u201esie wollen wissen, was das hei\u00dft.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Die von Weihbischof Zekorn beauftragten Religionslehrerinnen und Religionslehrer stammen aus folgenden Orten: Ahaus, Altenberge, Ascheberg-Herbern, Beckum, Bocholt, Castrop-Rauxel, Coesfeld, Drensteinfurt, Dorsten, Emsdetten, Gelsenkirchen, Greven, Gronau, Haltern am See, Hamm, Havixbeck, Heiden, Horstmar, Ibbenb\u00fcren, Issum, Krefeld, Moers, M\u00fcnster, Nordwalde, Oberhausen, Ostbevern, Osnabr\u00fcck, Recklinghausen, Rees, Rheine, Salzbergen, Sendenhorst, Steinfurt, Warendorf und Voerde.<\/p>\n<p>Thomas Mollen<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"16.05.2025, 19:42 Uhr, Bistum M\u00fcnster&#13; Weihbischof Dr. Stefan Zekorn hat am 16. 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