{"id":1161990,"date":"2026-07-12T20:05:14","date_gmt":"2026-07-12T20:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1161990\/"},"modified":"2026-07-12T20:05:14","modified_gmt":"2026-07-12T20:05:14","slug":"tennis-sinner-genuegen-zwei-breaks-zum-triumph-zverev-verliert-sein-erstes-wimbledon-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1161990\/","title":{"rendered":"Tennis: Sinner gen\u00fcgen zwei Breaks zum Triumph \u2013 Zverev verliert sein erstes Wimbledon-Finale"},"content":{"rendered":"<p>Alexander Zverev hat sein erstes Wimbledon-Finale verloren. 31 Jahre nach Boris Becker unterlag der Deutsche vor den Augen von Friedrich Merz dem S\u00fcdtiroler Jannik Sinner. In einem engen Endspiel gen\u00fcgten dem Weltranglistenersten zwei Breaks zum Sieg.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Tennisstar Alexander Zverev hat die Kr\u00f6nung seines starken Wimbledon-Turniers verpasst. Der French-Open-Sieger verlor das Endspiel des prestigetr\u00e4chtigen Rasenturniers im S\u00fcdwesten Londons trotz eines eindrucksvollen Beginns gegen den italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6.<\/p>\n<p>\u201eJannik, ich mag dich nicht mehr\u201c, sagte Zverev mit einem Schmunzeln \u00fcber seinen Angstgegner Sinner im Interview nach dem Spiel: \u201eEr hat einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist.\u201c<\/p>\n<p>Die Hoffnungen auf den zweiten Grand-Slam-Titel nur f\u00fcnf Wochen nach dem Premieren-Triumph in Paris und auf den ersten deutschen Wimbledon-Gewinner seit Michael Stich vor 35 Jahren erf\u00fcllten sich nicht. Auch mit dem Selbstbewusstsein von Paris und dem gewandelten offensiveren Spiel steckte Zverev die zehnte Niederlage in Serie gegen Sinner ein. Der Italiener, der in den fr\u00fcheren Runden des Turniers verwundbar schien, triumphierte zum zweiten Mal nacheinander in Wimbledon und holte seinen f\u00fcnften Grand-Slam-Titel.<\/p>\n<p>In seinem f\u00fcnften Grand-Slam-Finale musste sich Zverev zum vierten Mal geschlagen geben. Seine beste Wimbledon-Auflage reichte dem US-Open-Finalisten von 2020 somit nicht, um sich als erst dritter deutscher m\u00e4nnlicher Tennisspieler in den Siegerlisten zu verewigen. Nur Boris Becker (1985, 1986 und 1989) und Michael Stich (1991) stehen auf der Ehrentafel. <\/p>\n<p>Nach zahlreichen R\u00fcckschl\u00e4gen in Wimbledon in den vergangenen Jahren hatte der Hamburger den Schwung von Paris mit nach London genommen. Mit herausragenden Aufschl\u00e4gen, Entschlossenheit und aggressivem Spiel setzte Zverev als erster deutscher m\u00e4nnlicher Finalist seit Becker 1995 den Topfavoriten Sinner zun\u00e4chst unter Druck. Der Italiener steigerte sich aber, Zverev gelang im gesamten Match kein Break.<\/p>\n<p>Prinzessin Kate und Prinz William sowie ihre Kinder George und Charlotte sowie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sahen, wie Zverev am wichtigsten Tag seines Wimbledon-Wegs einen erfolgreichen Start hinlegte. Mit seinen Aufschl\u00e4gen brachte er das Publikum mehrmals zum Raunen. <\/p>\n<p>Emotionaler Jubel \u00fcber ersten Satzgewinn<\/p>\n<p>Im Tiebreak setzte der Spitzenspieler mit einer unerreichbaren Vorhand zum Satzgewinn das erste Ausrufezeichen \u2013 jubelnd ging er in die Knie. Es war sein erster Satzgewinn gegen den S\u00fcdtiroler seit Oktober 2025. In sechs Duellen in Serie war es ihm nicht gelungen, nur einen Durchgang zu holen.<\/p>\n<p>Sobald sich Sinner zum Seitenwechsel setzte, wickelte er ein k\u00fchlendes Eis-Handtuch um seinen Nacken. Bei den French Open hatte Zverev davon profitiert, dass der Italiener in der Hitze k\u00f6rperlich eingebrochen und sensationell in der zweiten Runde ausgeschieden war.<\/p>\n<p>Bei unter 30 Grad Celsius war das Wetter am Wimbledon-Finaltag nicht der entscheidende Faktor. Zverev spielte weiter aggressiv, ging ins Risiko. Gegen die Aufschl\u00e4ge des 1,98 Meter gro\u00dfen Hamburgers fand Sinner lange kein Mittel &#8211; bis zum zweiten Tiebreak, in dem Zverev sein Niveau nicht halten konnte und deutlich den K\u00fcrzeren zog.<\/p>\n<p>Zu Beginn des dritten Satzes nahm Zverev gleich mehrere Energiegels beim Seitenwechsel zu sich. Sinner wirkte frischer, kam zunehmend besser in die Partie und besser mit den Aufschl\u00e4gen des Hamburgers zurecht.<\/p>\n<p>Schrecksekunde und Schl\u00e4gerwurf<\/p>\n<p>Doch pl\u00f6tzlich wackelte Sinner. Bei seiner ersten Breakchance im gesamten Match sorgte Zverev allerdings f\u00fcr einen Schreckmoment, rutschte aus, blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, fasste sich ans Knie. Sinner eilte her\u00fcber, und half dem Kontrahenten auf &#8211; und Zverev konnte weiterspielen. Nachdem er zweieinhalb S\u00e4tze kein Break kassiert hatte, gab die deutsche Nummer eins kurz darauf erstmals den Aufschlag zum 3:5 ab. Entt\u00e4uscht schleuderte der 29-J\u00e4hrige seinen Schl\u00e4ger zur Seite.<\/p>\n<p>Nach dem n\u00e4chsten Satzverlust verschwand Zverev vom Centre Court. Der Weg zum Triumph war nun noch weiter geworden. Mit dem Aufschlagverlust im vierten Satz war das Endspiel entschieden.<\/p>\n<p>lw\u00f6<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alexander Zverev hat sein erstes Wimbledon-Finale verloren. 31 Jahre nach Boris Becker unterlag der Deutsche vor den Augen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1161991,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[136],"tags":[35045,29,30,132804,44389,265,4206,45,76769,35044],"class_list":["post-1161990","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-alexander-tennis","tag-deutschland","tag-germany","tag-jannik-tennis","tag-sinner","tag-sport","tag-tennis","tag-texttospeech","tag-wimbledon-ks","tag-zverev"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116908806972926226","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1161990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1161990"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1161990\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1161991"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1161990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1161990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1161990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}