{"id":116212,"date":"2025-05-16T22:21:11","date_gmt":"2025-05-16T22:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116212\/"},"modified":"2025-05-16T22:21:11","modified_gmt":"2025-05-16T22:21:11","slug":"inflation-macht-sorgen-hoffnung-auf-zolleinigung-treibt-wall-street","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116212\/","title":{"rendered":"Inflation macht Sorgen: Hoffnung auf Zolleinigung treibt Wall Street"},"content":{"rendered":"<p>                    Inflation macht Sorgen<br \/>\n                Hoffnung auf Zolleinigung treibt Wall Street<\/p>\n<p>\t\t\t\t              16.05.2025, 22:57 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Bei verschiedenen Handelskonflikten, die US-Pr\u00e4sident Trump angefacht hat, stehen die Zeichen auf Entspannung. An der Wall Street sorgt das zum Wochenausklang f\u00fcr Kauflaune. Allerdings zeigen die Konjunkturdaten bereits, dass die Zollpolitik ein Inflationstreiber wird. <\/strong><\/p>\n<p>An den US-B\u00f6rsen hat sich am letzten Handelstag der Woche eine freundliche Stimmung durchgesetzt. Die Entspannungssignale im Zoll-Streit zwischen den USA und China unterst\u00fctzten die Kurse weiterhin. Entt\u00e4uschende Konjunkturdaten bremsten nur vor\u00fcbergehend. Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> schloss 0,8 Prozent h\u00f6her bei 42.655 Punkten. Der<b> S&amp;P-500<\/b> und der <b>Nasdaq-Composite <\/b>r\u00fcckten um 0,7 und 0,5 Prozent vor. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 1916 (Donnerstag: 1809) Kursgewinner und 831 (959) -verlierer gesehen. Unver\u00e4ndert schlossen 61 (56) Titel. Etwas Unterst\u00fctzung kam von den Marktzinsen, die nochmals leicht nachgaben. Die Rendite zehnj\u00e4hriger Papiere reduzierte sich um 2 Basispunkte auf 4,44 Prozent.<\/p>\n<p>Die Zoll-Konflikte der USA sind unver\u00e4ndert ein zentrales Thema am Markt. Die US-Regierung will Kreisen zufolge mit der Europ\u00e4ischen Union die Agrarz\u00f6lle und weitere Handelshemmnisse der EU in den Handelsgespr\u00e4chen er\u00f6rtern. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter sagten, wollen die USA auch die Themen Wirtschaftssicherheit und Digitalisierung zur Sprache bringen.<\/p>\n<p>Auch wenn das Zollthema noch nicht vom Tisch ist, sehen einige Investoren Grund zum Optimismus. Eine starke Bilanzsaison zum ersten Quartal und die Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA stimmten die Anleger zuversichtlich, kommentierte Alexandra Wilson-Elizondo von Goldman Sachs. Wenn man den Zollstreit au\u00dfer acht lasse, zumindest die n\u00e4chsten 90 Tage, r\u00fcckten die Themen Haushalt, Steuern und Deregulierung in den Vordergrund. Hier gebe es zwar Risiken, doch d\u00fcrfte man den Gro\u00dfteil der schlechten Nachrichten hinter sich haben.<\/p>\n<p>Anleger sehen heftigen Inflationsdruck<\/p>\n<p>Die US-Import-Preise sind im April st\u00e4rker gestiegen als vom Markt bef\u00fcrchtet. Damit zeigen sich klare Spuren der Trump-Z\u00f6lle vor allem gegen China. Die Importe stiegen um 0,1 Prozent zum Vormonat, &#8222;und das, obwohl zuvor befragte Volkswirte die Trump-Z\u00f6lle schon kannten und eingepreist hatten&#8220;, sagt ein H\u00e4ndler. Die Befragten h\u00e4tten auf die d\u00e4mpfende Wirkung niedrigerer \u00d6lpreise gesetzt und ein Minus von 0,4 Prozent erwartet, was jedoch den Preisanstieg nicht voll auffangen konnte. Ohne die niedrigeren \u00d6lpreise w\u00e4re der Import sogar um 0,4 Prozent zum Vormonat gestiegen. &#8222;Das zeigt einen heftigen Inflationsdruck durch die Z\u00f6lle&#8220;, so der H\u00e4ndler.<\/p>\n<p>Die Baubeginne stiegen im April weniger stark als erwartet. Der Index der Verbraucherstimmung der Universit\u00e4t Michigan sank \u00fcberraschend. Besonders negativ fielen aber die hohen Inflationserwartungen der Umfrage auf. Nach den h\u00f6heren US-Import-Preisen sei dies die zweite schlechte Nachricht des Tages zum Inflationsschub durch Trumps Strafz\u00f6lle, kommentierte ein H\u00e4ndler. Dies f\u00fchre \u00fcblicherweise zu Kaufzur\u00fcckhaltung oder Vorzieheffekten, nicht aber zur langfristigen Anschaffungsneigung.<\/p>\n<p> Boeing \u00fcberzeugt nicht  <a title=\"BOEING CO. REGISTERED SHARES DL 5\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/boeing-US0970231058\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1747434071_65_chartNG.gfn\" alt=\"Boeing\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Boeing<\/strong>  184,48  <\/a>  <\/p>\n<p> Bei den Einzelwerten verloren <b>Boeing<\/b> 0,2 Prozent, obwohl Etihad Airways bei dem US-Flugzeugbauer 28 Gro\u00dfraumflugzeuge bestellt hat. Die Bestellung umfasst eine Mischung aus Boeing 787 und 777X mit GE-Triebwerken sowie ein Dienstleistungspaket. Allerdings d\u00fcrften die neuen Maschinen erst Ende des Jahrzehnts in Dienst gestellt werden. Beobachter kritisierten auch, dass Boeing zu wenig Flugzeuge baut. Die Produktionszahlen haben sich noch nicht vollst\u00e4ndig von dem Einbruch erholt, den sie nach dem Absturz zweier 737 MAX im Jahr 2019, dem Beginn der Covid-Pandemie und dem Zwischenfall im Januar 2024 erlitten, als eine Boeing-Maschine der Alaska Airlines eine Notausgangst\u00fcr verlor.<\/p>\n<p>Zwei der gr\u00f6\u00dften Kabel- und Breitbandanbieter in den USA schlie\u00dfen sich zusammen: Charter Communications \u00fcbernimmt den Rivalen Cox Communications f\u00fcr 21,9 Milliarden US-Dollar. In dem Deal wird Cox mit 34,5 Milliarden Dollar inklusive Schulden bewertet. Die Aktien von <b>Charter Communications <\/b>gewannen 1,8 Prozent.<\/p>\n<p><b>Applied Materials<\/b> (-5,3%) hat im zweiten Quartal zwar besser abgeschnitten als erwartet, doch entt\u00e4uschte der Chipausr\u00fcster mit dem Ausblick auf die Umsatzentwicklung. Die Zahlen des Videospieleentwicklers <b>Take-Two Interactive<\/b> (-2,4%) zum vierten Gesch\u00e4ftsquartal enthielten Licht und Schatten. Die Erwartungen des Unternehmens an das laufende Gesch\u00e4ftsjahr verfehlten die Erwartungen des Markts.<\/p>\n<p>Dollar leicht erholt &#8211; \u00d6lpreise stabilisiert  <a title=\"Brent Crude \u00d6l Future (ICE) 07\/2025\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/brent crude oel future ice-XC0009677409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1747434071_910_chartNG.gfn\" alt=\"\u00d6lpreis\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>\u00d6lpreis<\/strong>  65,33  <\/a>  <\/p>\n<p> Der Dollar erholte sich leicht; der <b>Dollar-Index<\/b> gewann 0,2 Prozent. Die h\u00f6heren Importpreise und die Inflationserwartungen sprachen eher gegen weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank.<\/p>\n<p>Die<b> \u00d6lpreise <\/b>erholten sich leicht nach dem Einbruch am Vortag. Bedenken hinsichtlich der F\u00f6rdermengen der Opec+ und eines m\u00f6glichen Iran-Abkommens belasteten aber weiterhin die Stimmung, hie\u00df es. Ein Abkommen k\u00f6nnte zus\u00e4tzliche iranische Lieferungen erm\u00f6glichen &#8211; zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt sich bereits auf ein \u00dcberangebot einstellt. Der <b>Goldpreis<\/b> gab seine Vortagesgewinne wieder vollst\u00e4ndig ab.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Freitag-16-Mai-2025-article25771531.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inflation macht Sorgen Hoffnung auf Zolleinigung treibt Wall Street 16.05.2025, 22:57 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116213,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,212,871,171,174,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-116212","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-handelskonflikte","14":"tag-inflation","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wall-street","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114519846659203110","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116212\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}