{"id":1163387,"date":"2026-07-13T11:17:16","date_gmt":"2026-07-13T11:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1163387\/"},"modified":"2026-07-13T11:17:16","modified_gmt":"2026-07-13T11:17:16","slug":"m-chips-m7-mit-bis-zu-15-tbyte-und-warum-apple-den-m6-ueberspringt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1163387\/","title":{"rendered":"M-Chips: M7 mit bis zu 1,5 TByte \u2013\u00a0und warum Apple den M6 \u00fcberspringt"},"content":{"rendered":"<p>Apples weicht beim M6 von seiner bisherigen Chipstrategie ab: Vom M1 bis zum M5 gab es von jedem Apple-Silicon-Modell jeweils mehrere Varianten, doch beim M6 ist das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Neue-M-Chips-Was-Apple-bei-M5-M6-und-M7-plant-11345868.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">angeblich nicht geplant<\/a>. Einem neuen Bloomberg-Bericht zufolge hat Apple bereits mit dem \u201eTape-out\u201c mehrerer M7-Chips begonnen, ein Prozess, der \u00fcblicherweise der Finalisierung des Chip-Designs dient. Den Angaben zufolge soll es bei nur einem Standard-M6-Prozessor bleiben, M6 Pro, M6 Max oder gar M6 Ultra werden ausgelassen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Damit w\u00fcrde der M6 nur in einem MacBook Pro der Einsteigerklasse und eventuell in einem MacBook Air landen, m\u00f6glicherweise auch in iMac und eventuell in einem Mac-mini-Modell \u2013 wobei letzterer Kompaktrechner zuletzt stets mit Standardchip und Pro-Variante ausgestattet worden war. Der Grund ist laut Bloomberg, dass Apple f\u00fcr den M7 gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen bei den integrierten KI-Beschleunigern plant, die offenbar nicht in den M6 passen.&#8220;<\/p>\n<p>Sehr viel RAM ansprechbar<\/p>\n<p>Der erste M7 ist <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/newsletters\/2026-07-12\/apple-s-chip-plans-m6-m7-pro-m7-max-m7-ultra-m8-details-touch-macbook-pro\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">laut Bloomberg<\/a> bereits f\u00fcr die erste Jahresh\u00e4lfte 2027 geplant. Bis Ende des Jahres sind dann M7 Pro und M7 Max dran, 2028 folgt dann eine Ultra-Version (die der Konzern in den vergangenen Jahren teilweise weggelassen hatte). Beim neuen M7 Ultra soll Apple erstmals seit dem Mac Pro mit Intel-Chip aus dem Jahr 2019 bis zu 1,5 TByte ansprechen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Zentrale Neuerung beim M7 sollen die nochmals deutlich beschleunigten lokalen KI-F\u00e4higkeiten sein. Bloomberg spricht von \u201esignifikanten Verbesserungen\u201c bei den integrierten Neural-Processung-Units (NPUs), die bei Apple traditionell Neural Engines hei\u00dfen. Angeblich n\u00e4hert sich Apple damit Nvidias <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nvidia-Blackwell-Ultra-Rubin-und-Vera-angekuendigt-10320995.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Blackwell-Chips<\/a>. Intern arbeitet Apple zudem auch schon am M8, der auch wieder mit High(er)-End-Varianten kommen soll. Ab 2028 sind daf\u00fcr 1,4-Nanometer-Fertigungsprozesse vorgesehen. KI sei bei Apple nicht mehr nur \u201eein weiteres Feature\u201c, so Bloomberg, sondern von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p>Lokale KI auf der \u00dcberholspur<\/p>\n<p>Momentan gibt es noch eine klare Trennung zwischen lokaler und Cloud-KI. Letztere sorgte auch f\u00fcr die massive Inflation bei DRAM- und NAND-Speicherpreisen. Apple setzt schon seit mehreren Jahren auf lokale KI-Systeme, etwa durch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Cluster-Vier-Macs-mit-2-TByte-koennen-Riesenmodell-Kimi-K2-Thinking-ausfuehren-11085555.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das Clustering mehrerer Macs<\/a>, aber auch die Nutzung einzelner Maschinen mit <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Apples-KI-Motoren-Das-koennen-die-aktuellen-M-Chips-bei-lokalen-LLMs-Co-11154327.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tools wie Ollama oder LM Studio<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die lokale Nutzung gro\u00dfer Sprachmodelle hat viele Vorteile. So fallen dann keine Tokenkosten an, die sich in den vergangenen Monaten rasant verteuert haben, zudem gibt man seine Daten weder zum Training noch zu anderen Zwecken in die Cloud. Lokale Modelle holen zudem massiv technisch auf, wie Kombination <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ne2UH682x9I\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">wie Hermes und Qwen<\/a> zeigen. Damit k\u00f6nnten in absehbarer Zeit KI-Rechenzentren vor allem f\u00fcr das Training ben\u00f6tigt werden und nicht mehr f\u00fcr die \u2013 heute so teure \u2013 Inferenz. Apple scheint stark auf diesen Trend zu setzen.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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