{"id":1163818,"date":"2026-07-13T15:30:19","date_gmt":"2026-07-13T15:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1163818\/"},"modified":"2026-07-13T15:30:19","modified_gmt":"2026-07-13T15:30:19","slug":"digitaler-euro-die-meisten-deutschen-wissen-nicht-was-er-bringen-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1163818\/","title":{"rendered":"Digitaler Euro: Die meisten Deutschen wissen nicht, was er bringen soll"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Digital-Euro-Most-Germans-don-t-know-what-it-s-supposed-to-achieve-11363254.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Von den Pl\u00e4nen zur Einf\u00fchrung des digitalen Euros haben die Deutschen laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zwar schon mehrheitlich geh\u00f6rt, aber kaum jemand scheint sie zu verstehen. Demnach gaben 52 Prozent an, schon einmal von dem digitalen Euro geh\u00f6rt oder gelesen zu haben. Aber nur 8 Prozent sagten auch, dass sie erkl\u00e4ren k\u00f6nnten, was das sei.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weitere 23 Prozent w\u00fcssten in etwa, worum es sich dabei handelt. 21 Prozent sagten, dass sie den Begriff zwar schon einmal geh\u00f6rt haben, wissen aber nicht genau, was damit gemeint sei. Demgegen\u00fcber gaben 41 Prozent an, noch nie vom digitalen Euro gelesen oder geh\u00f6rt zu haben. <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Haelfte-der-Deutschen-kennt-digitalen-Euro#_\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Laut Bitkom ist die Umfrage repr\u00e4sentativ<\/a>, befragt wurden 1.004 Personen.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndliche Erkl\u00e4rungen n\u00f6tig<\/p>\n<p>\u201ePolitik, Notenbanken und Wirtschaft m\u00fcssen fr\u00fchzeitig verst\u00e4ndlich erkl\u00e4ren, wie der digitale Euro funktioniert, welche Rolle er neben Bargeld und bestehenden digitalen Zahlungsmitteln spielt und vor allem, welchen Nutzen er hat\u201c, betonte Bitkom-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Bernhard Rohleder. Der digitale Euro sei schlie\u00dflich ein wichtiger Baustein f\u00fcr ein modernes, souver\u00e4nes und wettbewerbsf\u00e4higes Zahlungssystem in Europa, so Rohleder.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) peilt derzeit die Einf\u00fchrung des digitalen Euros f\u00fcr 2029 an. Er soll k\u00fcnftig als digitales Zentralbankgeld das Bargeld im Euroraum erg\u00e4nzen und die Abh\u00e4ngigkeit des Online-Zahlungsverkehrs vor allem von US-Anbietern wie Visa, Mastercard oder PayPal verringern. Das Europaparlament hat vergangene Woche nach langem Ringen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Digitaler-Euro-Trilog-startet-viele-technische-Fragen-bleiben-11359824.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">seine Position zum entsprechenden Gesetzespaket verabschiedet<\/a>, nun beginnen die sogenannten Trilogverhandlungen in Br\u00fcssel. Das sind die abschlie\u00dfenden Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und den Regierungen der Mitgliedstaaten im EU-Rat, an deren Ende ein finales Gesetz zum digitalen Euro stehen soll.<\/p>\n<p>Dem Willen des Parlaments nach soll der digitale Euro f\u00fcr Zahlungen online wie offline zur Verf\u00fcgung stehen. Ein Ersatz f\u00fcr Bargeld soll er aber nicht werden, B\u00fcrgern will man weiterhin die Wahl des Zahlungsmittels lassen. Neben der Ausgestaltung der Offline-Zahlungen d\u00fcrften auch Fragen von Datenschutz und Anonymit\u00e4t, die Rolle der Gesch\u00e4ftsbanken, Obergrenzen beim Guthaben, Zahlungsgeb\u00fchren und \u00e4hnliche Fragen Gegenstand der Verhandlungen werden. Die Kosten f\u00fcr das gesamte Projekt <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EZB-peilt-Einfuehrung-des-digitalen-Euro-2029-an-10964767.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">sch\u00e4tzt die EZB bis 2029 auf rund 1,3 Milliarden Euro<\/a>, f\u00fcr die j\u00e4hrlichen Betriebskosten ab 2029 werden 320 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt. Banken und Sparkassen sehen das Projekt nach wie vor mit viel Skepsis und machen sich f\u00fcr <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Wero-Der-europaeische-Bezahldienst-unter-der-Lupe-10418146.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">den Bezahldienst Wero<\/a> als bessere Alternative stark.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:axk@heise.de\" title=\"Axel Kannenberg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">axk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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