{"id":1164300,"date":"2026-07-13T19:59:26","date_gmt":"2026-07-13T19:59:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1164300\/"},"modified":"2026-07-13T19:59:26","modified_gmt":"2026-07-13T19:59:26","slug":"batterieforschung-startschuss-fuer-die-ffb-fab-in-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1164300\/","title":{"rendered":"Batterieforschung: Startschuss f\u00fcr die \u201eFFB Fab\u201c in M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"\n<p>Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee B\u00e4r: \u201eMein Ziel ist klar: Deutschland soll ein f\u00fchrender Standort f\u00fcr Batterietechnologien und wettbewerbsf\u00e4hige Batteriezellproduktion werden. Nur so k\u00f6nnen wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten, Mobilit\u00e4t und Energieerzeugung klimaneutral gestalten und Abh\u00e4ngigkeiten vermeiden. Aus gutem Grund ist die FFB eine Flaggschiffma\u00dfnahme der Hightech Agenda Deutschland. Die FFB Fab wird die Keimzelle f\u00fcr eine starke europ\u00e4ische Batterieindustrie sein. Das Richtfest des zweiten Bauabschnitts der FFB Fab markiert einen zentralen Meilenstein.\u201c<\/p>\n<p> Rund eine Milliarde Euro <\/p>\n<p>Bund und Land investieren in das Gesamtvorhaben gemeinsam rund eine Milliarde Euro \u2013 der Bund stellt bis zu 750 Millionen Euro f\u00fcr den Aufbau des Forschungsbetriebs bereit, das Land Nordrhein-Westfalen investiert rund 320 Millionen Euro als Bauherr. Gr\u00f6\u00dfte Zuwendungsnehmerin und Konsortialf\u00fchrerin des Gro\u00dfprojekts ist die Fraunhofer-Gesellschaft. Diese realisiert das Projekt gemeinsam mit weiteren Standortpartnern: dem MEET-Batterieforschungszentrum der Universit\u00e4t M\u00fcnster, dem Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen sowie dem Helmholtz-Institut M\u00fcnster, einer Au\u00dfenstelle des Forschungszentrums J\u00fclich. NRW.URBAN realisiert den Bau im Treuhandauftrag des Landes.<\/p>\n<p>Seit Anfang 2024 ist die \u201eFFB PreFab\u201c, der erste Bauabschnitt, in Betrieb. Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben dort bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran. In der vollst\u00e4ndig digitalisierten Forschungsfabrik wird der gesamte Produktionsprozess von der Wareneingangskontrolle bis zur formierten Batteriezelle abgebildet \u2013 von der Laborprobe \u00fcber erste Muster bis zur Kleinserie auf einer Pilotlinie. In der \u201eFFB Fab\u201c als zweitem Bauabschnitt entstehen auf mehr als 20.000 Quadratmetern Produktionsanlagen im Gigafactory-Ma\u00dfstab. Zusammen bilden beide Geb\u00e4ude auf dem rund 56.000 Quadratmeter gro\u00dfen Gesamtgel\u00e4nde einen Standort, der den vollst\u00e4ndigen Weg von der Technologiereife im Labor bis zur Gro\u00dfserie unter einem Dach abdeckt. Unternehmen erhalten hier die Gelegenheit, seriennahe Produktionsprozesse, neue Batteriezellen und innovative Anlagentechnik zu erproben und weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Axel M\u00fcller-Groeling, Vorstand f\u00fcr Forschungsinfrastrukturen und Digitalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft: \u201eMit der FFB Fab bringen wir exzellente Forschung gezielt in die industrielle Hochskalierung und schaffen eine Infrastruktur, in der Batteriezelltechnologien gemeinsam mit der Industrie erprobt, weiterentwickelt und f\u00fcr die industrielle Anwendung vorbereitet werden. Europa verf\u00fcgt \u00fcber das Know-how und die industrielle St\u00e4rke, jetzt gilt es, diese konsequent in industrielle Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren und damit die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und technologische Souver\u00e4nit\u00e4t in der europ\u00e4ischen Batteriewertsch\u00f6pfung zu sichern.\u201c<\/p>\n<p>Tilman Fuchs, Oberb\u00fcrgermeister der Stadt M\u00fcnster: \u201eDie FFB verbindet Spitzenforschung mit industrieller Anwendung und schafft konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr die Energie- und Mobilit\u00e4tswende. Sie ist das Herzst\u00fcck der BatteryCityM\u00fcnster, einem international sichtbaren Netzwerk, in dem Wissenschaft und Wirtschaft ihr Know-how b\u00fcndeln und gemeinsam Innovationen in dieser Schl\u00fcsseltechnologie vorantreiben. Das st\u00e4rkt den Innovationsstandort M\u00fcnster und ist zugleich ein wichtiges Signal f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB mit Sitz in M\u00fcnster ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft. Sie wurde 2022 gegr\u00fcndet und betreibt seit Anfang 2024 die \u201eFFB PreFab\u201c als offene Forschungsfabrik f\u00fcr die industrienahe Batteriezellproduktion. Die FFB steht Unternehmen jeder Gr\u00f6\u00dfe sowie Forschungseinrichtungen als Partner offen. Das Gesamtvorhaben wird von Bund und Land Nordrhein-Westfalen mit insgesamt bis zu rund einer Milliarde Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee B\u00e4r: \u201eMein Ziel ist klar: Deutschland soll ein f\u00fchrender Standort f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1164301,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[26593,3364,29,45015,30,8970,1209,26592],"class_list":["post-1164300","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-batterieforschung","tag-de","tag-deutschland","tag-fraunhofer","tag-germany","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen","tag-prefab"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116914445812213667","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1164300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1164300"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1164300\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1164301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1164300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1164300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1164300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}