{"id":116486,"date":"2025-05-17T00:51:08","date_gmt":"2025-05-17T00:51:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116486\/"},"modified":"2025-05-17T00:51:08","modified_gmt":"2025-05-17T00:51:08","slug":"filmfestspiele-in-cannes-zwoelf-minuten-applaus-fuer-die-juengste-tochter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116486\/","title":{"rendered":"Filmfestspiele in Cannes: Zw\u00f6lf Minuten Applaus f\u00fcr &#8222;Die j\u00fcngste Tochter&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Erfolg f\u00fcr &#8222;Die j\u00fcngste Tochter&#8220;<br \/>\n                Film bekommt bei Festspielen in Cannes zw\u00f6lf Minuten Applaus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              16.05.2025, 22:17 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Lange Standing Ovations gibt es bei den Filmfestspielen in Cannes des \u00d6fteren &#8211; was teilweise f\u00fcr starke Kritik sorgt. Nun hat ein Film wieder besonders lange Applaus bekommen. Ein Garant f\u00fcr die Goldene Palme ist das aber nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Bei den 78. Internationalen Filmfestspielen von Cannes hat &#8222;Die j\u00fcngste Tochter&#8220; von Regisseurin Hafsia Herzi f\u00fcr einen der bisher emotionalsten Momente des Festivals gesorgt: Das Publikum ehrte den Film mit einer energetischen zw\u00f6lf Minuten langen Standing Ovation.<\/p>\n<p>Die autobiografisch inspirierte Coming-of-Age-Geschichte basiert auf Fatima Daas&#8216; Roman &#8222;La Petite Derni\u00e8re&#8220; und erz\u00e4hlt von einer jungen Muslima in einem Pariser Vorort, die ihre queere Identit\u00e4t entdeckt. Die Hauptrolle spielt die Newcomerin Nadia Melliti. &#8222;Die j\u00fcngste Tochter&#8220; konkurriert mit hochkar\u00e4tigen Beitr\u00e4gen wie &#8222;The History of Sound&#8220;, &#8222;Sir\u00e2t&#8220; oder &#8222;In die Sonne schauen&#8220; im prestigetr\u00e4chtigen Hauptwettbewerb um die Goldene Palme.<\/p>\n<p>Mit der zw\u00f6lfmin\u00fctigen Standing Ovation reiht sich &#8222;Die j\u00fcngste Schwester&#8220; zudem in die meist gefeierten Filme der Geschichte von Cannes ein. Zum Vergleich: &#8222;The Artist&#8220; (2011) und &#8222;Elvis&#8220; (2022) erhielten ebenfalls zw\u00f6lf Minuten Applaus, w\u00e4hrend beispielsweise &#8222;Inglourious Basterds&#8220; 2009 mit elf Minuten bedacht wurde. Den Rekord h\u00e4lt jedoch &#8222;Pans Labyrinth&#8220; aus dem Jahr 2006 &#8211; mit beeindruckenden 22 Minuten.<\/p>\n<p> Auch Flops erhielten schon viel Applaus<\/p>\n<p>Eine lange Standing Ovation in Cannes kann, aber muss nicht immer ein Indikator f\u00fcr den sp\u00e4teren kommerziellen oder kritischen Erfolg sein. So erhielt beispielsweise &#8222;The Neon Demon&#8220; 17 Minuten Applaus, konnte jedoch weder an den Kinokassen noch bei Kritikern \u00fcberzeugen. <\/p>\n<p>Einst eine Seltenheit, heute quasi gang und g\u00e4be, erf\u00e4hrt der anhaltende Trend zu minutenlangem Applaus immer wieder starke Kritik. &#8222;The Hollywood Reporter&#8220; deutete ihn zuletzt sogar als m\u00f6gliches Symptom eines gr\u00f6\u00dferen Problems &#8211; dem schleichenden Niedergang des Kinos. &#8222;Wenn die Popularit\u00e4t schwindet, muss ein Hype erzeugt werden, um dem Tod zuvorzukommen&#8220;, schreibt der Autor treffend.<\/p>\n<p>Dabei wird l\u00e4ngst nicht jeder Beitrag mit Lorbeeren und Jubel \u00fcbersch\u00fcttet. Am Mittwoch erhielt &#8222;Mission: Impossible &#8211; The Final Reckoning&#8220; etwa weniger als f\u00fcnf Minuten Applaus &#8211; ein vergleichsweise verhaltener Empfang auf dem glamour\u00f6sen Parkett von Cannes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erfolg f\u00fcr &#8222;Die j\u00fcngste Tochter&#8220; Film bekommt bei Festspielen in Cannes zw\u00f6lf Minuten Applaus 16.05.2025, 22:17 Uhr Artikel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116487,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1776],"tags":[20934,1801,29,214,92,44029,30,1802,215],"class_list":{"0":"post-116486","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-prominente","8":"tag-cannes","9":"tag-celebrities","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-film","13":"tag-filmfestspiele-in-cannes","14":"tag-germany","15":"tag-prominente","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114520436597682875","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}