{"id":11673,"date":"2025-04-06T23:52:32","date_gmt":"2025-04-06T23:52:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11673\/"},"modified":"2025-04-06T23:52:32","modified_gmt":"2025-04-06T23:52:32","slug":"suedsudan-cholera-und-hunger-auf-dem-vormarsch-eskalierende-gewalt-erschwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11673\/","title":{"rendered":"S\u00fcdsudan: Cholera und Hunger auf dem Vormarsch &#8211; eskalierende Gewalt erschwert &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">04.04.2025 \u2013 11:55<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von CARE Deutschland e.V.\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6745\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CARE Deutschland e.V.<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Die eskalierenden Spannungen im S\u00fcdsudan versch\u00e4rfen die humanit\u00e4re Krise und gef\u00e4hrden Fortschritte, die seit dem Friedensabkommen 2018 erreicht wurden. \u00dcber 100.000 Menschen im Bundesstaat Upper Nile mussten zuletzt wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen fliehen, viele davon in die \u00e4thiopische Grenzregion Gambella. Hinzu kommen mehr als eine Million Gefl\u00fcchtete und R\u00fcckkehrer aus dem Sudan, die dringend humanit\u00e4re Hilfe und Notunterk\u00fcnfte ben\u00f6tigen. Gleichzeitig bedrohen Cholera und Hunger Millionen Menschen. Die unsichere Lage erschwert jedoch den Zugang f\u00fcr Hilfsorganisationen erheblich, warnt CARE.<\/p>\n<p>&#8222;Wir rufen alle Konfliktparteien dringend dazu auf, ihre Differenzen diplomatisch zu l\u00f6sen und das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht zu achten&#8220;, sagt <b>Abel Whande, CARE-L\u00e4nderdirektor im S\u00fcdsudan<\/b>. &#8222;Der Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung muss Priorit\u00e4t haben. Humanit\u00e4re Helfer:innen ben\u00f6tigen einen sicheren und ungehinderten Zugang zu den Menschen, die Unterst\u00fctzung brauchen. Lebenswichtige Infrastruktur wie Krankenh\u00e4user, Schulen und die Wasserversorgung m\u00fcssen gesch\u00fctzt werden. Sonst wird sich das menschliche Leid im Land massiv versch\u00e4rfen.&#8220;<\/p>\n<p><b>Cholera breitet sich aus<\/b><\/p>\n<p>Die Cholera-Krise im S\u00fcdsudan bedroht mittlerweile mehr als eine Million Menschen. Bisher wurden rund 800 Todesopfer und \u00fcber 44.000 best\u00e4tigte F\u00e4lle im ganzen Land gemeldet. In \u00fcberf\u00fcllten Gesundheitszentren werden Erkrankte unter freiem Himmel behandelt. Der Mangel an sauberem Trinkwasser, sanit\u00e4ren Einrichtungen und Impfstoffen f\u00f6rdert die Ausbreitung. Besonders betroffen sind Frauen und M\u00e4dchen: Sie versorgen h\u00e4ufig kranke Familienmitglieder und m\u00fcssen lange Wege zur Wasserbeschaffung zur\u00fccklegen. Die eskalierenden Spannungen erh\u00f6hen zudem das Risiko von Gewalt und sexuellen \u00dcbergriffen durch bewaffnete Gruppen.<\/p>\n<p><b>Hungerkrise spitzt sich zu<\/b><\/p>\n<p>Auch die Hungerkrise versch\u00e4rft sich zunehmend: Prognosen des letzten IPC-Berichts zufolge werden im Zeitraum von April bis Juni 7,7 Millionen Menschen nicht ausreichend zu essen haben. Davon sind 2,5 Millionen von extremem Hunger und bis zu 63.000 akut vom Hungertod bedroht. Trotz der dramatischen Lage sind bisher nur 10,5 Prozent des UN-Nothilfeplans finanziert. Ohne weitere Unterst\u00fctzung k\u00f6nnen lebensrettende Hilfsma\u00dfnahmen nicht umgesetzt werden.<\/p>\n<p><b>So hilft CARE: <\/b>CARE betreibt im S\u00fcdsudan 70 Gesundheitseinrichtungen und mobile Kliniken, um lebensrettende medizinische Versorgung, Ern\u00e4hrungsprogramme und reproduktive Gesundheitsdienste auch in entlegenen Gebieten sicherzustellen. Im Fokus stehen der Schutz von Frauen und M\u00e4dchen vor Gewalt sowie die F\u00f6rderung lokaler Frauenrechtsorganisationen. Dar\u00fcber hinaus setzt CARE Projekte zur Friedensf\u00f6rderung und wirtschaftlichen Unterst\u00fctzung um und st\u00e4rkt durch nachhaltige Landwirtschaftsinitiativen die Ern\u00e4hrungssicherheit im Land.<\/p>\n<p>CARE wurde 1945 gegr\u00fcndet, um Armut und Hunger in Europa mit \u00fcber 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in \u00fcber 100 L\u00e4ndern mit \u00fcberwiegend einheimischen Kr\u00e4ften f\u00fcr die \u00dcberwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und M\u00e4dchen ins Zentrum seiner Arbeit.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<br \/>CARE Deutschland e.V.<br \/>Corinna Henrich<br \/>Telefon: +49 (0) 228 975 63 &#8211; 46<br \/>Mobil: +49 (0) 1511 11 48 475<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6745\/mailto: henrich@care.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> henrich@care.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: CARE Deutschland e.V., \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"04.04.2025 \u2013 11:55 CARE Deutschland e.V. 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