{"id":1167414,"date":"2026-07-15T02:41:22","date_gmt":"2026-07-15T02:41:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1167414\/"},"modified":"2026-07-15T02:41:22","modified_gmt":"2026-07-15T02:41:22","slug":"handgepaeck-snacks-mit-an-board-nehmen-diese-regeln-gibt-es-zu-beachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1167414\/","title":{"rendered":"Handgep\u00e4ck: Snacks mit an Board nehmen \u2013 Diese Regeln gibt es zu beachten"},"content":{"rendered":"<p>Das beste Essen im Flugzeug kommt nicht aus der Bordk\u00fcche. Wer eigene, schmackhafte Snacks auf der Kurzstrecke mitbringt, f\u00fchlt sich autark und spart Geld. Was dabei zu beachten ist \u2013\u00a0und warum man den Heringstopf vermeiden sollte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eine der denkw\u00fcrdigsten Mahlzeiten auf der Kurzstrecke bleibt in der pers\u00f6nlichen Erinnerung ein Iberia-Flug von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Madrid nach Palma de Mallorca<\/a>. Es gab unterwegs ein knuspriges Bocadillo de Jam\u00f3n y Queso, mit Serrano-Schinken und Manchego-K\u00e4se, anschlie\u00dfend selbstgebackene Galletas. <\/p>\n<p>Falls Sie jetzt die Augenbrauen runzeln und denken: Wie jetzt \u2013 Iberia, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/luftverkehr\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/luftverkehr\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kurzstreckenflug,<\/a> da gibt es doch, wie bei den meisten Airlines, f\u00fcr zu viele Euros gerade mal ein geschmacksneutrales Sandwichquadrat, das auch noch w\u00fcrdelos am Gaumen wie Kleister pappt?<\/p>\n<p>Im Prinzip: ja. Doch in diesem Fall hatten wir zwei Sitznachbarn, der eine aus Spanien, ich aus Deutschland, die gleiche gute Idee: einen wohlschmeckenden Snack in den Flieger mitzunehmen. So holte ich mir in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Madrid<\/a> beim B\u00e4cker ein belegtes Baguette; der junge Spanier hatte eine Dose mit buttrigen Keksen von der Mama im Rucksack. Wir nickten uns freundlich zu, teilten als Fremde unser Essen und genossen gemeinsam das Luft-Picknick \u00fcber dem Mittelmeer.<\/p>\n<p>Picknick an Bord<\/p>\n<p>Zwar h\u00e4lt sich hartn\u00e4ckig das Ger\u00fccht, dass man eigenes Essen nicht durch den Sicherheitsbereich und an Bord bringen darf, aber: Selbstverpflegung im Flieger ist gestattet. Passagiere k\u00f6nnen viele Leckereien mitbringen, vorausgesetzt, die sind weder fl\u00fcssig noch streichf\u00e4hig oder zerlaufen wie \u00fcberreifer Brie. Die Liste der erlaubten Snacks ist lang: Sandwichs, Wraps, Gem\u00fcsesticks, Schokoriegel, Kekse, jegliches Obst. <\/p>\n<p>Erfahrene Luft-Picknicker nehmen sogar tiefgefrorene Schwarzw\u00e4lder Kirschtortenst\u00fcckchen (und Holzg\u00e4belchen) f\u00fcr den Kaffeeplausch an Bord mit, denn so ein Eisblock gilt als fest und ist damit gestattet. Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/food\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/food\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Appetith\u00e4ppchen <\/a>nimmt man am besten mit in Folie, originalverpackt \u2013 oder in der unverw\u00fcstlichen Tupperdose. Tipp: Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/lunchbox\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vergleich\/lunchbox\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dose<\/a> sollte transparent sein, damit die Sicherheitsleute gar nicht erst auf die Idee kommen, h\u00e4ndisch zwischen Gem\u00fcsesticks und Stulle herumzuw\u00fchlen. <\/p>\n<p>Den Fluggesellschaften ist das ohnehin egal, solange man nicht olfaktorisch heikle Lebensmittel futtert, wie stinkende Durian-Fr\u00fcchte oder vergorenen Surstr\u00f6mming, eine schwedische Fischspezialit\u00e4t. Aber das macht ja auch niemand. <\/p>\n<p>Allerdings kommunizieren Airlines Selbstverpflegung ungern, schlie\u00dflich wollen sie ja ihr Bordessen loswerden. Nur eine einzige verbietet mitgebrachtes Essen explizit, und zwar die malaysische Billigfluggesellschaft AirAsia. Dagegen gibt es mit Etihad Airways sogar eine Gesellschaft, die ausdr\u00fccklich auf der Website ihre Flugg\u00e4ste dazu ermuntert: \u201eSie k\u00f6nnen gerne Ihre eigenen Snacks mit an Bord bringen.\u201c<\/p>\n<p>Passagier klagte wegen Heringstopf<\/p>\n<p>Allerdings gibt es auch Passagiere, die es mit dem Picknick \u00fcbertreiben wollen: Ein  deutscher Fluggast wollte mal mit mehr als 100 Gramm Matjeshering in Mayonnaise, Nordseekrabbensalat und B\u00fcffel-Mozzarella in Lake auf dem Flug von Berlin nach D\u00fcsseldorf <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/reisegepaeck\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/reisegepaeck\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Handgep\u00e4ck <\/a>mitnehmen. Die Leckereien wurden ihm jedoch bereits bei der Sicherheitskontrolle unter Protest abgenommen und entsorgt. <\/p>\n<p>Obwohl ihm die Einkaufskosten von 17,32 Euro nach einer ersten Beschwerde erstattet wurden, gab der st\u00f6rrische Passagier jahrelang keine Ruhe: Er klagte durch alle Instanzen \u2013 erfolglos. Seine Leckereien aus einem fest-fl\u00fcssigen Mischmasch bleiben laut dem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG 3 B 22.17) h\u00f6chstrichterlich verboten in der Flugzeugkabine. Der Fluggast musste alle Kosten des Verfahrens (festgelegter Streitwert: 5000 Euro) selbst tragen. Ein ziemlich teurer Heringshappen! <\/p>\n<p>Und wer mal mit einer Flugbegleiterin plaudert, stellt fest: Viele <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/flugbegleiter\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/flugbegleiter\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Crew-Mitglieder <\/a>bringen ohnehin lieber ihr eigenes Essen mit an Bord. Dabei gilt aber auch f\u00fcr sie: Aus hygienischen Gr\u00fcnden d\u00fcrfen grunds\u00e4tzlich keine mitgebrachten Lebensmittel in der Bordk\u00fcche aufgew\u00e4rmt werden. Ausnahme: Babynahrung.<\/p>\n<p>Und wie sehen das die Mitpassagiere, wenn \u00fcberall Tupperdosen mit Leckereien aufploppen? Relativ entspannt, m\u00f6chte man meinen. <\/p>\n<p>Einer internationalen Umfrage des Reiseportals Opodo zur Flug-Etikette 2026 zufolge st\u00f6ren sich nur vier bis sieben Prozent der 9000 Befragten an den Speisen der Nachbarn. Als unangenehmer wird zum Beispiel starkes Parf\u00fcm bei den Sitznachbarn empfunden. <\/p>\n<p>Also spricht eigentlich kaum etwas gegen autarke Verpflegung im Flieger. Und sie hat auch noch einen entscheidenden Vorteil: Wenn der Bordservice mal wieder wegen Turbulenzen kurz vor der eigenen Sitzreihe eingestellt wird, wie neulich auf einem Austrian-Airlines-Flug von Wien nach Berlin, dann gibt es einen Apfel aus dem Rucksack und eine Runde Gummib\u00e4rchen zur Beruhigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das beste Essen im Flugzeug kommt nicht aus der Bordk\u00fcche. 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