{"id":1167948,"date":"2026-07-15T07:50:16","date_gmt":"2026-07-15T07:50:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1167948\/"},"modified":"2026-07-15T07:50:16","modified_gmt":"2026-07-15T07:50:16","slug":"wuppertaler-start-ups-fordern-sichtbarkeit-und-bessere-vernetzung-mit-mittelstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1167948\/","title":{"rendered":"Wuppertaler Start-ups fordern Sichtbarkeit und bessere Vernetzung mit Mittelstand"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Was bewegt die Start-ups in Wuppertal? Auf Einladung der Wirtschaftsf\u00f6rderung Wuppertal haben sich 16 Start-ups mit Wuppertals Oberb\u00fcrgermeisterin Miriam Scherff zum Fr\u00fchst\u00fcck getroffen, um mit dem Stadtoberhaupt Eindr\u00fccke und individuelle W\u00fcnsche zu besprechen und eventuell L\u00f6sungen f\u00fcr Probleme aufzuzeigen. Die Oberb\u00fcrgermeisterin zeigte sich im Gespr\u00e4ch mit den Jungunternehmern nahbar und als Freundin kurzfristiger, pragmatischer L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge \u2013 also eher unpolitisch \u2013 was bei den Start-ups gut ankam.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ort des Geschehens waren die R\u00e4ume der Talention GmbH an der Ohligsm\u00fchle. Die Locationwahl kam nicht von ungef\u00e4hr, denn Talention hat selber den Weg von der Gr\u00fcndung im W-Tec hin zu einem f\u00fchrenden Software-Anbieter f\u00fcr Personalmarketing mit inzwischen 50 Mitarbeitenden gemeistert. \u201eTalention ist ein wunderbares Beispiel daf\u00fcr, was am Standort Wuppertal m\u00f6glich ist. Die Gr\u00fcnderszene in Wuppertal ist nicht so laut und schrill wie in anderen St\u00e4dten. Sie ist vielleicht leiser, aber daf\u00fcr zeichnet sie sich durch eine hohe Qualit\u00e4t aus\u201c, sagte Eva Platz, Vorst\u00e4ndin der Wirtschaftsf\u00f6rderung, die die Gelegenheit nutzte, die Start-ups zu ermutigen, mit Problemen den Weg zur Wirtschaftsf\u00f6rderung zu suchen \u2013 mit Unterst\u00fctzung der OB: \u201eWenn Sie ihre Schwierigkeiten der Wirtschaftsf\u00f6rderung mitteilen, dann wird nach L\u00f6sungen gesucht. Und dann landen die Themen auch schnell auf meinem Schreibtisch\u201c, sagte Miriam Scherff, die von ihrem Gef\u00fchl berichtet, dass viele Jungunternehmer das breit gef\u00e4cherte Hilfsangebot in Wuppertal nicht bekannt sei und sie deswegen versuchen, vieles alleine zu regeln. \u201eWir m\u00fcssen noch einmal \u00fcberlegen, wie wir die Angebote besser nach au\u00dfen tragen.\u201c<\/p>\n<p>Wenig Unterst\u00fctzung f\u00fcr soziale Start-ups      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jana Kortwig ist Gr\u00fcnderin von Soulspace, dem ersten Jugendzentrum f\u00fcr mentale Gesundheit im Wiesenwerk in Elberfeld. 50\u2005000 Euro vom B\u00fcrgerbudget gab es daf\u00fcr. Jeder vierte Jugendliche k\u00e4mpft mit \u00c4ngsten und Depressionen, sie warten meist l\u00e4nger als ein halbes Jahr auf eine Therapie \u2013 was die Probleme oft verschlimmert. Dennoch f\u00fchlt sie sich zu wenig gesehen: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, dass Start-ups aus dem sozialen Bereich immer unter dem Radar laufen und w\u00fcrde mir mehr F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung w\u00fcnschen\u201c, berichtet sie. Auch Eva Platz hat schon gemerkt, dass solche Start-ups h\u00e4ufig als Investition ins gute Image gesehen werden. \u201eDas ist aber falsch. Eigentlich liefern sie eine doppelte Rendite\u201c, so die Vorst\u00e4ndin.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kritik gab es in Richtung Verwaltung an den Vergabeverfahren. Gleich mehrere Jungunternehmer berichten, dass sich Start-ups aus der Region bei den Vorgaben kaum durchsetzen k\u00f6nnten, obwohl sie h\u00e4ufig die deutlich besseren Angebote machen w\u00fcrden. Die B\u00fcrokratie lasse aber keine Chance, diese verst\u00e4ndlich zu platzieren. Miriam Scherff will nun einen Workshop planen mit Start-ups, der Industrie- und Handelskammer und den Nachbarst\u00e4dten Solingen und Remscheid, um zu kl\u00e4ren, welche M\u00f6glichkeiten es gibt, die Verfahren so zu gestalten, dass sich mehr Start-ups und Unternehmen aus der Region bewerben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ebenfalls bem\u00e4ngelt wurde die Zusammensetzung zahlreicher Start-up-Treffen. Bei Talention waren zwar diverse Unterst\u00fctzer von der Bergischen IHK, dem W-Tec, aus dem Circular Valley, vom Start-up-Center der Bergischen Uni, der Investoren-GmbH Mello und der Sparkasse Wuppertal, die h\u00e4ufig vertreten sind. Was den Jungunternehmern aber fehlt, sei der intensive Austausch mit dem Mittelstand, f\u00fcr die die Start-ups L\u00f6sungen haben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dieses Matching sei entscheidend, betonte Torben Luckow vom Unternehmen f\u00fcr bessere Arbeit. Das Start-up will helfen, dass gut ausgebildete Fachkr\u00e4fte und Unternehmen einfacher zueinanderfinden und hat dazu eine KI-L\u00f6sung entwickelt. \u201eJedes Start-up l\u00f6st ein Problem und kann damit Geld sparen. Wenn sie w\u00fcssten, welche Probleme die Unternehmen haben, k\u00f6nnen entsprechende L\u00f6sungen entwickelt werden\u201c, sagt Luckow. Scherff will sich nun mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung Gedanken \u00fcber eine Start-up-Veranstaltung machen, die sowohl das Unterst\u00fctzernetzwerk, die Start-ups aber auch etablierte Unternehmen anspricht. Einig waren sich die Start-ups darin, dass wenn Unternehmen zu solchen Veranstaltungen kommen, sie auch Entscheider schicken sollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was bewegt die Start-ups in Wuppertal? 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