{"id":1168795,"date":"2026-07-15T15:45:16","date_gmt":"2026-07-15T15:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1168795\/"},"modified":"2026-07-15T15:45:16","modified_gmt":"2026-07-15T15:45:16","slug":"microsoft-patchday-622-luecken-und-drei-zero-days-gestopft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1168795\/","title":{"rendered":"Microsoft-Patchday: 622 L\u00fccken und drei Zero-Days gestopft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Juli-Patchday von Microsoft geht in die Geschichte ein: Noch nie hat der Konzern so viele Sicherheitsl\u00fccken auf einmal gestopft. Besonders Exchange-Server-Administratoren m\u00fcssen jetzt schnell handeln.<\/strong><\/p>\n<p>Der Software-Riese hat am gestrigen Dienstag insgesamt 622 Schwachstellen behoben \u2013 ein neuer Negativrekord. Im Fokus stehen dabei kritische L\u00fccken in <strong>Exchange Server 2016, 2019 und der Subscription Edition<\/strong>. Angreifer mit g\u00fcltigen Zugangsdaten h\u00e4tten diese ausnutzen k\u00f6nnen, um ihre Rechte auszuweiten oder Schadcode auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Zwei kritische Exchange-L\u00fccken im Detail<\/p>\n<p>Besonders brisant: Die Schwachstellen mit den Kennungen <strong>CVE-2026-55006<\/strong> (Bewertung 7,8 von 10) und <strong>CVE-2026-55005<\/strong> (8,8 von 10) erforderten lediglich ein g\u00fcltiges Passwort. Ein aktiver Angriff wurde zwar bislang nicht beobachtet, doch die Gefahr bleibt real.<\/p>\n<p>Exchange Online-Kunden waren automatisch gesch\u00fctzt. Wer seine Server jedoch selbst betreibt, muss die Updates manuell einspielen. F\u00fcr \u00e4ltere Versionen ist ein aktives <strong>Extended Security Update-Abonnement<\/strong> n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts der Rekordzahl an Sicherheitsl\u00fccken ist ein proaktiver Schutz vor digitalen Angriffen f\u00fcr jedes Unternehmen heute unverzichtbar. Wie Sie Sicherheitsl\u00fccken effektiv schlie\u00dfen und Ihr Unternehmen langfristig absichern, erfahren Sie in diesem kostenlosen E-Book. <strong><a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/skillsforwork\/cyber-security\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_CYBER-SECURITY_X-AD1of2-EAID-1032159-CWBNC-BCPID_33265\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">IT-Sicherheit st\u00e4rken und Bedrohungen abwenden<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Neben den Exchange-L\u00fccken schloss Microsoft drei <strong>Zero-Day-Sicherheitsl\u00fccken<\/strong> \u2013 darunter bereits ausgenutzte Schwachstellen in SharePoint und den Active Directory Federation Services (AD FS) sowie einen umgangenen BitLocker-Schutz.<\/p>\n<p>Neue Funktionen f\u00fcr Outlook und PlannerLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/windows-11-update-pause-jetzt-unbegrenzt-moeglich-571-luecken-geschlossen\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Windows 11: Update-Pause jetzt unbegrenzt m\u00f6glich \u2013 571 L\u00fccken geschlossen<\/a><\/p>\n<p>Parallel zur Sicherheitsoffensive treibt Microsoft die Integration seiner Produktivit\u00e4tstools voran. Seit dem 14. Juli rollt der Konzern die <strong>Planner-Funktion im neuen Outlook f\u00fcr Windows<\/strong> aus. Ein neues Icon in der linken Navigationsleiste erlaubt den schnellen Zugriff auf Aufgabenverwaltung \u2013 allerdings nur in der modernen Outlook-Version.<\/p>\n<p>Einen Tag zuvor k\u00fcndigte Microsoft zudem den <strong>abteilungs\u00fcbergreifenden Nachrichtenr\u00fcckruf<\/strong> f\u00fcr Exchange Online an. Administratoren k\u00f6nnen k\u00fcnftig E-Mails \u00fcber vertrauensw\u00fcrdige Mandanten hinweg zur\u00fcckrufen. Der Rollout beginnt Mitte August, die allgemeine Verf\u00fcgbarkeit ist f\u00fcr Mitte September geplant. Die Steuerung erfolgt \u00fcber eine PowerShell-Whitelist.<\/p>\n<p>Datenprobleme und Drittanbieter-Tools<\/p>\n<p>Trotz der Neuerungen k\u00e4mpfen viele Nutzer mit Verbindungs- und Anzeigeproblemen. In Foren h\u00e4ufen sich Berichte \u00fcber Schwierigkeiten bei der Anbindung von <strong>Gmail und Yahoo<\/strong> sowie \u00fcber fehlende E-Mail-Inhalte oder falsch dargestellte Anh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Die Ursachen liegen oft in besch\u00e4digten Profilen, Konflikten mit der Hardwarebeschleunigung oder \u00fcberdimensionierten Datendateien. Microsoft empfiehlt betroffenen Anwendern das Tool <strong>SCANPST.EXE<\/strong>, das Deaktivieren bestimmter Add-ins oder das Umschalten zwischen HTML- und Klartext-Format.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Technische Probleme und Synchronisationsfehler in Outlook kosten im Arbeitsalltag wertvolle Zeit und Nerven. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt Ihnen die besten Zeitspar-Tricks und L\u00f6sungen f\u00fcr eine reibungslose E-Mail-Verwaltung auf allen Ger\u00e4ten. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/ms_office\/outlook\/einrichten\/?af=KOOP_CW_OUKU_DNV_YES_OUTLOOK-SPEZIALKURS_X-AD2of2-EAID-1032159-CWBNC-BCPID_33265\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">7 Outlook-Zeitspar-Tricks jetzt kostenlos entdecken<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die zunehmenden Datenkorruptionsprobleme haben einen regelrechten Boom bei <strong>Drittanbieter-Recovery-Tools<\/strong> ausgel\u00f6st. BreviSoft brachte ein neues PST-Wiederherstellungstool auf den Markt, das besch\u00e4digte Dateien repariert und Daten direkt in Microsoft 365 oder IMAP-Server migriert. Auch TrustVare und vMail ver\u00f6ffentlichten spezialisierte Programme zur Konvertierung von OST- in PST-Dateien ohne Exchange-Server-Zugriff sowie zur Extraktion von E-Mail-Adressen aus passwortgesch\u00fctzten oder defekten Dateien.<\/p>\n<p>Die Entwicklung zeigt: W\u00e4hrend Microsoft sein \u00d6kosystem modernisiert, bleibt die Datenportabilit\u00e4t eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen und Privatanwender gleicherma\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Juli-Patchday von Microsoft geht in die Geschichte ein: Noch nie hat der Konzern so viele Sicherheitsl\u00fccken auf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1168796,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[29,244959,30,14774,199,190,189,4970,112736,194,191,193,192],"class_list":["post-1168795","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-deutschland","tag-exchange-server","tag-germany","tag-it-sicherheit","tag-microsoft","tag-science","tag-science-technology","tag-sicherheitsluecken","tag-software-updates","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116924771885425165","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1168795","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1168795"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1168795\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1168796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1168795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1168795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1168795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}